Favoritensiege im Kreispokal

Underdogs wehren sich tapfer

In diesem Jahr keine so große Kulisse im Kreispokal, VfB siegt auf der Falkenwiese. Foto: Lobeca/Wolf Gebhardt
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Lübeck – Wieder einmal kann man die universell geltenden Pokalfloskeln herausholen. Ob nun „eigene Regeln“, über sich hinaus wachsende Underdogs oder schwächelnde Favoriten, das Kreispokal-Viertelfinale sah zwei knappe Ergebnisse. Auf der Falkenwiese stemmte sich der SV Viktoria 08 mit aller Kraft gegen die Niederlage und erzielte in der ersten Halbzeit gegen den favorisierten VfB Lübeck ein torloses Remis. In der zweiten Halbzeit eröffnete die gerade eingewechselte Lisa Bergmann der Torreigen für die Gäste. Josefin Jegorenko erzielte durch ihren Doppelpack den 3:0-Endstand. VfB-Trainer Tino Spörk: „In der ersten Halbzeit haben wir uns noch schwer getan, gegen einen tiefstehenden Gegner und waren im letzten Drittel oft noch zu unkonzentriert. Dazu kommen drei Schüsse ans Aluminium. In der zweiten Halbzeit spielen wir es dann geduldig und clever zu Ende und ziehen hochverdient in die nächste Runde ein.“ VfB-Vorstand Tobias Redlich: „Das nennt man wohl ein klassisches Pokalspiel. Wir waren über die volle Spielzeit drückend überlegen, aber bekommen 60 Minuten lang einfach nicht den Ball über die Linie. Viktoria steht tief und vereidigt lange gut und mehrmals glücklich durch Mithilfe des Aluminiums. Im Verlauf der zweiten Hälfte wurde die Räume für uns dann nach und nach größer und wir spielen das clever zu Ende und gewinnen hochverdient.“ In Berkenthin tat sich Oberligist SV Fortuna St. Jürgen ebenso schwer, ein Doppelpack von Stefanie Tänzler vor und nach der Pause ebnete den Weg zum 2:1-Sieg. Der Anschlusstreffer durch Vivien Lübcke kam zu spät (70.).

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