SVT Bad Oldesloe feiert den Auswärtssieg. Foto: SVT Bad Oldesloe
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Lübeck – Am Sonntag waren in der Landesliga Holstein beide Lübecker Aufsteiger im Einsatz, allerdings mit deutlich unterschiedlichem Resultat. Der SV Azadi ging gegen den SSC Hagen Ahrensburg schon früh durch Hahn in Führung (9.), verpasste es den Sack zuzumachen. Erst in der Schlussminute gelang Pajonk die endgültige Entscheidung (91.). Der Türkische SV lag gegen SVT Bad Oldesloe ebenfalls früh in Front. Tarim traf in der 19. Minute, diese Führung hielt bis Mitte der zweiten Halbzeit. Dann trafen Störmer (67., 78.), Mustafa (70.) und Karanfil (93., EM) zum deutlichen Erfolg für die Gäste.

Die Stimmen nach den Spielen

SV Azadi Lübeck – SSC Hagen Ahrensburg 2:0 (1:0)

Kordo Mohammad (Azadi): „Wichtiger Sieg für den Kopf heute. Auch heute starten wir wieder gut in die Partie und haben alles im Griff, gehen dann auch folgerichtig mit 1:0 in Führung. Wie in den letzten Wochen auch, verpassen wir es aber, aus den circa 80 Prozent Ballbesitz dann noch mehr zu machen und schneller das zweite nachzulegen. So lässt man am Ende einen Gegner am Leben und muss – wie es im Fußball so ist – am Ende noch zittern. Nach dem 2:0 von Marco war das Ding aber durch und jetzt wollen wir mit noch mehr Selbstvertrauen in die neue Woche starten.“

Aydin Taneli (Ahrensburg): „Wir haben mit allem was wir hatten verteidigt, hatten in der ersten Halbzeit einen taktischen Fehler, der Gegner ist durchgebrochen und hat das 1:0 gemacht. Dann kamen wir besser ins Spiel, auch mit der Zweikampfführung, es hatte uns gefehlt, die zweiten Bälle zu gewinnen. Das hatte der Gegner besser gemacht, so dass er mehr Spielanteile hatte. Deshalb hatten wir auch nicht so viel Entlastung. Beim Konterspiel und im Spiel nach vorne hatten wir nicht die Durchschlagskraft. Daran müseen wir und werden wir auch arbeiten. Wir haben dann in den letzten 15 bis 20 Minuten alles nach vorne geworfen und lassen eine Riesen-Chance aus, das wäre fünf Minuten vor Schluss das 1:1 gewesen. Haben dann alles geöffnet was geht und bekommen per Konter das 0:2. Meine Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute alles investiert. Das ist wichtig, das will ich sehen.“

TSV 1982 Lübeck – SVT Bad Oldesloe 1:4 (1:0)

Serkan Rinal (Lübeck): „Erst einmal Glückwunsch an SVT Bad Oldesloe. Die ersten 30 Minuten waren ordentlich. Wir spielen guten Fußball, gehen verdient in Führung und haben das Spiel eigentlich im Griff. Danach haben wir aber komplett aufgehört, Fußball zu spielen. Was danach passiert, ist schlichtweg nicht akzeptabel. Wir werden passiv, verlieren jeden Zugriff auf das Spiel und geben dem Gegner durch unser eigenes Verhalten immer mehr Selbstvertrauen. Wir hören auf, unsere Prinzipien umzusetzen, verlieren die Zweikämpfe und lassen uns viel zu einfach aus der Ruhe bringen. Bei den letzten beiden Gegentoren müssen wir uns ganz klar an die eigene Nase fassen. So darf man nicht verteidigen. Wir sind in diesen Situationen nicht konsequent, nicht aufmerksam und machen es dem Gegner viel zu leicht. Das ist keine Frage von Pech oder fehlender Qualität, das sind vermeidbare Fehler, für die wir die Verantwortung übernehmen müssen. Am Ende verlieren wir ein Spiel mit 1:4, das wir nach 30 Minuten eigentlich unter Kontrolle hatten. Wir haben es selbst hergeschenkt. Und genau das muss uns richtig wehtun. Keine Ausreden, kein Fingerzeigen auf andere. Wir waren heute selbst unser größter Gegner. Jetzt müssen wir die Fehler ehrlich analysieren, Verantwortung übernehmen und zeigen, dass wir es besser können. Worte reichen dafür nicht, die Reaktion muss auf dem Platz kommen.“

Patrick Matysik (Bad Oldesloe): „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und mussten uns erst einmal an den großen Platz gewöhnen. Die erste halbe Stunde geht klar an den Gegner. Das ging in erster Linie auf meine Kappe, da ich die Jungs dahingehend taktisch falsch eingestellt habe. Folgerichtig liegen wir in dieser Phase auch hinten. Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit hat sich das Spiel dann egalisiert und wir kamen allmählich besser ins Spiel.
Wir kommen aus der Halbzeit und müssen direkt den Ausgleich erzielen. Auch danach haben wir noch zwei gute Möglichkeiten, bevor wir endlich treffen, vergeben diese aber teilweise kläglich. Was wir aktuell aber sehr gut machen, ist, dass wir an uns glauben und uns von Rückschlägen nicht beirren lassen. Daher geht der Sieg auch in dieser Höhe vollkommen verdient an uns.“

Der 7. Spieltag

SC Rönnau – TSV Lägerdorf 2:0
TSV Bargteheide – Eichholzer SV 2:5
SV Preußen 09 Reinfeld – Eutin 08 2:2
TSV Pansdorf – TuS Hartenholm 1:3
SVG Pönitz – VfR Horst 6:1
SV Todesfelde II – FC Dornbreite Lübeck abgesagt
SV Azadi Lübeck – SSC Hagen Ahrensburg 2:0
TSV 1982 Lübeck – SVT Bad Oldesloe 1:4

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Die Tabelle

1.Eichholzer SV732 : 1121
2.TuS Hartenholm816 : 1017
3.SV Preußen 09 Reinfeld722 : 1414
4.SVT Bad Oldesloe724 : 1213
5.SV Azadi Lübeck718 : 1012
6.VfR Horst717 : 1612
7.TSV Pansdorf714 : 1310
8.FC Dornbreite Lübeck617 : 199
9.TSV Bargteheide78 : 189
10.Eutin 08713 : 138
11.SV Todesfelde II612 : 127
12.SSC Hagen Ahrensburg713 : 146
13.TSV 1982 Lübeck711 : 196
14.SVG Pönitz714 : 244
15.SC Rönnau69 : 234
16.TSV Lägerdorf710 : 223

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Bildquellen

  • SVT OD: SVT Bad Oldesloe
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