EN-Trainer Özden Kocadal war mit der ersten Hälfte nicht unbedingt zufrieden. Foto: sr
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Lübeck – Am Sonntag wurde der 7. Spieltag in der Regionalliga Nord abgerundet. Das mit sechs Partien. Eintracht Norderstedt trennte sich vom VfB Lübeck 1:1. Der 1. FC Phönix nahm die Auswärtshürde beim SV Werder Bremen II mit einem 2:0-Erfolg. Der SV Todesfelde hingegen ging komplett leer aus. Aus Sicht des Aufsteigers endete der Auftritt beim SV Atlas Delmenhorst mit einem 2:5. Die Trainer zogen wie folgt nach dem Abpfiff ihre Bilanz.

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Dirk Hellmann (SVT) sagt zur Niederlage des SV Todesfelde in Niedersachsen: „Der Spielverlauf ist schnell erzählt. Wir sind schlecht reingekommen, liegen gleich 1:0 zurück nach einem Freistoß. Danach haben wir Glück mit Unterkante/Latte. Da hätte es auch 0:2 stehen können. Danach haben wir taktisch umgestellt, sind besser reingekommen, haben auch mehr gute Aktionen. Folgerichtig und verdient fällt auch der Ausgleich. Das Spiel war da eigentlich offen. Wir schlucken dann das 1:2, mit einem Eigentor. Das war super unglücklich. Dann kommen die Minuten, die das Spiel killen“, so der Co-Trainer, der dabei auf den Platzverweis für Christian Rave (67.) anspielt. „Das war kein böses Foul, gib meinetwegen Gelb. Da aber ein Spiel in eine Richtung zu biegen ist schon bitter. Vier Minuten später fangen wir uns das 1:3, fünf Minuten später das 1:4. Das hat uns gekillt – das muss man sagen.“

Özden Kocadal (Norderstedt) bewertet das 1:1 gegen den VfB Lübeck so: „Im Endeffekt geht das Ergebnis voll in Ordnung aus unserer Sicht. Wohlwissend, dass wir uns mehr erhofft haben. Ich halte Lübeck für eine sehr starke Mannschaft, den fußballerischen Ansatz finde ich richtig gut. Ich finde auch, dass wir gut ins Spiel gekommen sind, druckvoll gespielt haben, dann hat Lübeck aber komplett übernommen“, so der EN-Cheftrainer, der nach Wiederbeginn dann aber ein anderes Norderstedt zu sehen bekam. „Ich habe mich in der zweiten Halbzeit natürlich sehr über die Antwort meiner Mannschaft gefreut. Da sind wir tatsächlich so in eine Phase gekommen, wo ich sag Welle für Welle, Duelle gewinnen, dann zielstrebig nach vorne Spielen. Daraus schießen wir das Tor. Alles in allem: Mund abwischen, weiter machen und so schnell wie möglich weiter Punkte holen.“

Kevin Rodewald (VfB Lübeck) zieht wie folgt Bilanz: „Wir brauchen zunächst etwas um reinzukommen, da hat nicht alles gepasst. Nach und nach waren wir dann im Spiel, hatten auch gute Möglichkeiten auf ein Tor. Wir belohnen uns dann mit Bjarnes Einzelaktion und den Sonntagschuss in den Winkel. Wir kommen in der zweiten Halbzeit raus, haben dann eine sehr, sehr gute Möglichkeit nach hohem Ballgewinn für Bjarne Pfundheller, der dann am zweiten Pfosten reinschieben muss, der nicht trifft. Im direkten Gegenzug gefühlt kriegst du bei der ersten Aktion von Norderstedt in der zweiten Halbzeit eine Flanke ins Zentrum, bist da nicht am Mann, ein Gegentor. Dann hast du gemerkt, der Kopf arbeitet aufgrund der Situation, haben wir auch eine Menge Glück diese Phase überstanden zu haben. In der letzten Viertelstunde waren wir wieder besser im Spiel, haben uns reingearbeitet und reingekämpft. Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung, weil jeder seine Phase hatte im Spiel. Wir nehmen den Punkt jetzt mit. Aufgrund der Gesamtsituation ist es trotzdem zu wenig, weil du den einen Sieg haben willst. Aber auswärts in Norderstedt musst du erstmal einen Punkt holen. Hier waren andere Mannschaften – Thema Kickers Emden – die fett unter die Räder gekommen sind“, so der Cheftrainer von der Lohmühle.

Der 7. Spieltag:

Hannover 96 II – St. Pauli II 3:2
Drochtersen/Assel – Eimsbüttel 7:1
Jeddeloh – Hamburger SV II 1:3
Norderstedt – VfB Lübeck 1:1
Schöningen – VfB Oldenburg 1:0
Werder Bremen II – Phönix 0:2
Delmenhorst – Todesfelde 5:2
Bremer SV – Emden 2:3
HSC Hannover – Flensburg 1:6

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