FC St. Pauli empfängt Marktwert-Meister um Ex-Abwehrchef vom Kiez

Wolfsburg und Wahl kommen nach Hamburg

Hauke Wahl im Fokus. Foto: Lobeca/Henning Rohlfs
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Hamburg -Flutlicht, Millerntor und ein echter Härtetest: Der FC St. Pauli empfängt am Sonnabend um 20.30 Uhr den VfL Wolfsburg zum Topspiel der 2. Bundesliga. Nach dem noch sieglosen Saisonstart soll gegen die hochkarätig besetzten Wölfe endlich der erste Dreier her.

Rapp erwartet „heißen Tanz“

Für St. Pauli wartet dabei eine der bislang schwierigsten Aufgaben der Saison. „Wir freuen uns darauf, gegen die vermeintlich beste Mannschaft zu spielen, sind aber auch überzeugt von uns. Ich denke, es wird ein heißer Tanz“, sagt Cheftrainer Marcel Rapp. Entscheidend sei vor allem die Intensität gegen den Ball: „Es geht darum, wie wir in die Zweikämpfe kommen, das ist das Entscheidende.“ Personell sieht es grundsätzlich gut aus. Lediglich hinter Branimir Hrgota steht aufgrund von Fersenproblemen noch ein Fragezeichen. Connor Metcalfe oder Abdoulie Ceesay wären mögliche Alternativen.

Wiedersehen mit Hauke Wahl

Auf der Gegenseite steckt reichlich Qualität. Unter anderem kehrt der ehemalige St. Pauli-Verteidiger Hauke Wahl erstmals als Gegner ans Millerntor zurück. Rapp kennt ihn bestens: „Ich freue mich, ihn zu sehen. Ich habe ihn zwei Jahre trainiert und wir sind im Guten auseinandergegangen.“ Wahl war mit den Kiezkickern aufgestiegen und hat entsprechend Spuren am Millerntor hinterlassen. Mit Fabian Reese und Alexander Bernhardsson verfügt Wolfsburg zudem über zwei der gefährlichsten Offensivspieler der Liga. „Sie sind sehr gute Spieler, wahrscheinlich mit die besten der Liga“, warnte Rapp. Beide seien stark im Eins-gegen-Eins, torgefährlich und gefährlich mit ihren Hereingaben.

Millerntor soll den Unterschied machen

Trotz der individuellen Klasse des Gegners will St. Pauli seinen eigenen Ansatz nicht verlassen. Gleichzeitig weiß Rapp, dass Wolfsburg längere Ballbesitzphasen haben dürfte. Für die Kiezkicker könnten sich dadurch allerdings mehr Räume zum Umschalten ergeben als zuletzt gegen tiefstehende Gegner. Dazu kommt der Faktor Millerntor: „Jetzt spielen wir abends unter Flutlicht, wir können auf das Stadion setzen“, betonte Rapp. Nach mehreren knappen Anläufen ist das Ziel klar formuliert: „Wir spielen daheim und brennen darauf, den ersten Dreier einzufahren. Wir waren öfter nah dran, jetzt soll es gelingen.“

Der 5. Spieltag (11.13.9.)

Darmstadt – Bielefeld (Fr., 18.30 Uhr)
Nürnberg – Hannover
Bochum – Fürth (Sa., 13 Uhr)
Magdeburg – Kaiserslautern
Braunschweig – Dresden
St. Pauli – Wolfsburg (20.30 Uhr)
Heidenheim – Kiel (So., 13.30 Uhr)
Karlsruhe – Cottbus
Osnabrück – Berlin

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Die Tabelle

1.Hertha BSC412 : 512
2.1. FC Nürnberg413 : 510
3.1. FC Heidenheim411 : 109
4.VfL Wolfsburg410 : 68
5.1. FC Kaiserslautern45 : 18
6.VfL Bochum43 : 36
7.1. FC Magdeburg47 : 86
7.VfL Osnabrück47 : 86
9.Karlsruher SC46 : 85
10.Arminia Bielefeld47 : 84
11.FC Energie Cottbus410 : 124
12.SpVgg Greuther Fürth47 : 94
13.Hannover 9644 : 64
14.Eintracht Braunschweig410 : 103
15.FC St. Pauli46 : 73
16.Holstein Kiel46 : 83
17.SG Dynamo Dresden45 : 103
18.SV Darmstadt 9842 : 71

Wo landet der SV Todesfelde in der 2. Liga?

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