Lübeck – Am Sonnabendnachmittag hatte der VfB Lübeck in der Regionalliga Nord den Hannoverschen SC zu Gast auf der Lohmühle. Die 1.940 Zuschauer sahen ein 1:1 (0:0)-Unentschieden in einer insgesamt schwachen Partie.
Überschaubares Niveau
In den Anfangsminuten tasteten sich beide Mannschaften erst einmal ab, viele Ballverluste prägten das Spiel. Die Gäste versuchten es zunächst mit Ballbesitz und oft über die rechte Seite, der VfB probierte es über die Aussen zu kombinieren. Torchancen ergaben sich daraus nicht. In der 18. Minute bekam der VfB den ersten Eckball des Spiels, den Joel Amadi bei seinem Kopfballversuch aber deutlich über das Tor setzte. Vielversprechender war da schon der Schuss von Jonas Dittrich, der nur knapp neben dem rechten Pfosten landete (20.). Kurzer Torjubel bei den Grün-Weißen nach einem Heber von Fabian Istefo aus der Distanz (29.), ein Handspiel ging diesem voraus und der Treffer fand keine Anerkennung durch Schiedsrichter Jannik Weinkauf. Danach entwickelte sich eine zähe Partie zwischen den Strafräumen auf überschaubarem Niveau, die Weinkauf pünktlich beendete und zur Pause bat.
… und es wurde nicht besser
Auch nach der Pause änderte sich am Niveau der Begegnung zunächst wenig. Gäste-Keeper Bastian Fielsch musste in der 55. Minute erstmalig eingreifen und auf der Gegenseite wurde auch Finn Böhmker mal geprüft, was beide vor keine Probleme stellte. Die Grün-Weißen versuchten immer wieder, das Heft in die Hand zu nehmen, die Mittel waren dabei sehr begrenzt. Viele Bälle kamen zu ungenau oder landeten direkt in den Beinen der Gegenspieler. Marvin Thiel probierte es mit einer Direktabnahme, das sah mal nach Torgefahr aus (78.). Fünf Minuten später brandete Jubel auf der Lohmühle auf. Joel Amadi setzte sich auf der rechten Seite durch und schloss mit einem Schuss ins kurze Eck ab (83.). Luis Coordes verpasste mit einem Heber aufs leere Tor die Entscheidung (87.). Als alle schon den Abpfiff herbeisehnten erzielten die Gäste in der Nachspielzeit noch den Ausgleich durch Jonas Röhrbein. Bitter für den VfB, denn kurz danach war Schluss.
Bildquellen
- VfB HSC: Lobeca/Henning Rohlfs
