Remis im Derby und der „geilste Sieg der Saison“

Spektakel in Todesfelde

Niwar Jasim (Trainer SV Azadi) an der Seitenlinie. Foto: Lobeca/Fabian Lamprecht
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Eutin – Einen wichtigen Punkt hat Eutin 08 am Freitagabend eingefahren. Besonders die Moral war bei den 08er hervorzuheben, immerhin kam man im Derby gegen den TSV Pansdorf zweimal nach Rückstand zurück. Louis Prüßmann brachte den TSV zweimal in Front, doch Eutin hatte zweimal die perfekte Antwort parat. Damit steht Pansdorf nun bei elf, Eutin bei neun Zählern.

Der SV Azadi hatte es mit dem SV Todesfelde II zu tun. Es entwickelte sich ein wildes Spiel, in dem der SVT zwischenzeitlich mit 2:0 führte. Besonders Marko Pajonk drehte auf Seiten der Lübecker auf und sicherte seinem Team dank drei Treffern den knappen 4:3-Sieg.

Die Stimmen zu den Spielen

Eutin 08 – TSV Pansdorf 2:2

Ulf Schnoor (Eutin): „Wir geraten zweimal in Rückstand und kommen zweimal zurück. Das zeigt die starke Mentalität und den Charakter dieser Mannschaft. Wir haben aus einer sehr guten Ordnung heraus und mit einem klaren Plan gespielt, den Gegner über weite Strecken tief in die eigene Hälfte gedrängt und gerade in seinem letzten Drittel mit unseren Ballbesitzphasen klar dominiert. Beim Stand von 2:2 haben wir in der 69. Minute per Elfmeter die große Chance, das Spiel zu drehen. Leider lassen wir diese Möglichkeit liegen. Uns fehlt aktuell noch die letzte Konsequenz, um solche Spiele auch zu gewinnen. Die Entwicklung stimmt, die Mannschaft glaubt an sich, setzt den Plan um und gibt nie auf. Ich bin überzeugt, dass der nächste Step kommt und die starke Mentalität mit Siegen belohnt wird!“

Hendrik Block (Pansdorf): „„Klasse Derby, glaube ich, was wir heute gesehen haben. Wir sind gut ins Spiel gekommen und relativ früh mit 1:0 in Führung gegangen. Danach haben wir ein wenig den Faden und den Zugriff auf das Spiel verloren. Der Gegner hatte gerade in der ersten Halbzeit deutlich mehr Spielanteile und erzielt dann auch völlig verdient das 1:1. In die zweite Halbzeit starten wir wieder gut und spielen das 2:1 schön heraus. Hinten raus bekommen wir dann allerdings noch das 2:2. Insgesamt war die zweite Halbzeit aus meiner Sicht ausgeglichener als die erste. Gerade in den letzten zehn, 15 Minuten haben wir den Druck noch einmal erhöht und hatten durchaus gute Gelegenheiten. Aus unserer Perspektive wird uns zudem ein klarer Elfmeter nicht gegeben. Am Ende ist das 2:2 für mich dennoch ein gerechtes Unentschieden.“

SV Todesfelde II – SV Azadi 3:4

Sebastian Fojcik (SVT): „Ein erneut begeisternder Fußballabend für alle Zuschauer. Am Ende fehlen bei einem guten Spiel von unseren Seite leider die Punkte. Das Team hat alles reingeworfen und abgerufen. Am Ende müssen wir die individuelle Klasse und bisschen mehr Spielglück auf Seiten des Gegners anerkennen und Schritt für Schritt weiter lernen. Die Jungs machen es super und man spürt, dass hier etwas entsteht.“

Niwar Jasim (Azadi): „Der für mich bis jetzt geilste Sieg der Saison ! Auch für die Zuschauer ein richtiger Krimi, beide Mannschaften mit offenem visier und Chancen im minutentakt auf beiden Seiten. So macht Fußball Spaß. Respekt vor Todesfelde und der Leistung, die waren richtig gut. Wir liegen 0:2 und am Ende 2:3 hinten und drehen jedes Mal das Spiel, das war ein Sieg des Willens. Marco bringt uns jedes Mal wieder zurück ins Spiel und Gio Nagel beschert uns mit seinem 4:3 den Sieg. Ganz dreckiger und wichtiger Sieg.“

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Der 8. Spieltag (11.13.9.)

Eutin 08 – TSV Pansdorf 2:2
SV Todesfelde II – SV Azadi 3:4
VfR Horst – SC Rönnau (Sa., 16 Uhr)
Eichholzer SV – SVG Pönitz (16.30 Uhr)
TuS Hartenholm – TSV Bargteheide (So., 13.30 Uhr)
SVT Bad Oldesloe – FC Dornbreite (14 Uhr)
SSC Hagen Ahrensburg – SV Preußen Reinfeld (15 Uhr)
TSV Lägerdorf – Türkischer SV

Wo landet der SV Todesfelde in der 2. Liga?

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