
Hamburg – Erfolgreicher Pflichtspielauftakt für die Hamburg Towers: In der ersten Runde des BBL-Pokals setzten sich die Hamburger in der Inselpark Arena mit 90:81 gegen die Rostock Seawolves durch. Nach einem schwierigen ersten Viertel drehte die Mannschaft von Benka Barloschky auf und löste vor 2066 Zuschauern das Ticket für die nächste Runde.
Towers kämpfen sich nach Fehlstart zurück
Zunächst gehörte die Partie allerdings den Gästen. Rostock startete mit einem 7:0-Lauf und entschied das erste Viertel mit 27:17 für sich. Die Towers steigerten anschließend vor allem die Intensität in der Defensive und fanden auch offensiv immer besser ihren Rhythmus. Noah Thomasson führte die Aufholjagd an und erzielte bereits vor der Pause 17 Punkte. Beim Stand von 48:48 ging es schließlich in die Kabinen. „Wir haben dann aber nicht aufgehört, nicht den Kopf verloren und dann hinten auch die großen Würfe getroffen“, lobte Barloschky.
Thomasson überragt – Dreier entscheiden das Spiel
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Towers endgültig die Kontrolle. Rostock kam im dritten Viertel nur auf 13 Punkte, während Hamburg insbesondere von außen heiß lief und mit einer 71:61-Führung in den Schlussabschnitt ging. Dort kämpften sich die Seawolves noch einmal bis auf drei Zähler heran. In der entscheidenden Phase sorgten Dreier von Thomasson, Mathys Kangudia und David Muenkat für die Entscheidung. Insgesamt traf Hamburg 16-mal von außen. Thomasson wurde mit 27 Punkten Topscorer, während Kangudia bei seinem ersten Pflichtspieleinsatz ebenfalls wichtige Akzente setzte. „Wir sind gut ins Laufen gekommen, das ist unsere DNA – toll, dass sich das ausgezahlt hat“, sagte der Youngster nach dem erfolgreichen Pokalabend.
Bildquellen
- Benka Barloshky wirkt erleichtert: Lobeca/Andreas Hanning
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