Tore, Tore, Tore: SVT klopft oben an

Türkischer SV mit Big-Points

Tor für Preußen Reinfeld. Foto: Marcus Kaben/oH
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TuS Hartenholm – TSV Bargteheide 2:4 (0:1)

Jörg Zenker (TuS): „Wir haben heute zu wenig von unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten auf den Platz gebracht und sind vieles schuldig geblieben in Hinsicht auf Raumaufteilung, Pass Qualität und Laufbereitschaft, gerade in der Umschaltbewegung nach Ballverlust. Daher dürfen wir uns über das Endergebnis nicht beschweren, auch wenn wir nach dem 0:2 wieder ins Spiel finden. Bargteheide hat heute deutlich mehr den Sieg gewollt.
Aber auch das gehört zu unserer Entwicklung, dass man von Spiel zu Spiel Konstanz in die eigene Leistung bringen sollte, wenn man sich tabellarisch auf Dauer oben etablieren möchte. Soweit sind wir aber noch nicht. Heute sind wir enttäuscht aber ab Morgen bereiten wir uns auf unsere nächste Aufgabe in Pönitz vor. Es gibt keinen Grund jetzt die Köpfe hängen zu lassen, zumal unserer bisheriger Saisonverlauf nicht so schlecht ist.“

Michel Wohlert (Bargteheide): „Ein wichtiger, hart erkämpfter Sieg. Wir spielen eine gute erste Halbzeit, müssen aber auch mehrere Situationen überstehen, die wir nicht gut verteidigen. In Hartenholms Drangphase erzielen wir dann das 2:0, gewinnen dadurch aber keine Sicherheit und schenken die Führung leichtfertig her. Danach zeigen wir eine gute Reaktion, beruhigen das Spiel wieder mehr und gehen wieder in Führung. Außerdem haben wir ab Minute 65 wieder konsequent verteidigt, sodass nach hinten raus nichts mehr angebrannt ist.“

SVT Bad Oldesloe – FC Dornbreite 3:2 (1:2)

Patrick Matysik (SVT): „Das Spiel geht los. Von uns kommt ein langer Ball, unser Spieler wird gefoult – kein Pfiff und unser Spieler bleibt verletzt auf dem Boden liegen. Das Spiel wird quasi zwischen den Mannschaften unterbrochen und es entsteht die Situation, dass der Ball ins Aus gespielt werden soll. Unser Spieler spielt zum Torwart zurück, der Ball springt dabei irgendwie unglücklich auf und rollt anschließend mit gefühlt 2 km/h ins eigene Tor. Wohlgemerkt: Das Ganze passiert nach gerade einmal 20 Sekunden Spielzeit und in einer Situation, in der das Spiel zwischen den Mannschaften eigentlich bereits unterbrochen war. Nach dem Tor hört man mehrere Spieler von Dornbreite, die fordern, den Ball nach dem Anstoß durchzulassen. Einige Spieler wollten das offensichtlich auch tun – die Trainerbank jedoch nicht. Sich anschließend als Trainer hinzustellen und zu sagen, es liege nicht in seiner Verantwortung, finde ich peinlich und absolut unsportlich. Ich hätte von meiner Mannschaft in dieser Situation einen anderen Umgang erwartet – wobei ich wahrscheinlich gar nichts hätte sagen müssen, weil meine Spieler von sich aus genauso gehandelt hätten. Denn genau das entspricht unseren Werten. Umso mehr freut es mich, dass wir das Spiel am Ende noch drehen konnten. Und ganz unabhängig von dieser Situation war der Sieg aus meiner Sicht absolut verdient und aufgrund des Spielverlaufs, Spielanteile und des Chancenverhältnisses auch das logische Ergebnis. Dass das Karma am Ende auf unserer Seite war, freut mich deshalb umso mehr.“

Henning Meins (FCD): „Durch ein Geschenk der Oldesloer gehen wir gleich in Führung. Im Anschluss haben wir noch einige Möglichkeiten nachzulegen. Unser zweites Tor durch Kapitän Leu nach Ecke Edler gab uns leider nicht die nötige Sicherheit. Kurz vor dem Pausenpfiff bekommen wir durch einen individuellen Fehler den Anschlusstreffer. Kurz nach Wiederbeginn konnten Messina und Edler nicht auf 1:3 stellen. Dann bekommen wir zwei fast identische Tore und liegen zurück. Davon konnten wir uns nicht erholen. Ein Punkt wäre sicherlich verdient gewesen. Gute Besserung für den Oldesloer Spieler der sich im Zweikampf verletzt hat.“

SSC Hagen Ahrensburg – SV Preußen Reinfeld 3:3 (1:2)

Finn Rost (SSC): „Wir starten schlecht, der Rückstand bringt uns aber nicht aus der Ruhe. Reinfeld hatte schon mehr Spielanteile, wir standen aber gut und haben auch vorne für Entlastung sorgen können. Ein weiterer Standard lässt uns in Rückstand geraten. Wir machen noch das 2:2. Nach der Halbzeit hatten wir eine Phase ohne Ordnung, machen aber sogar in der Phase das 3:2. Wir kriegen dann einen fragwürdigen Elfmeter gegen uns. Wir hatten nicht das Glück auf unserer Seite, dennoch geht das Remis in Ordnung.“

Rönny Boelke (Reinfeld): „Wenn du zweimal in Führung gehst und am Ende 3:3 spielst, ist das für uns zu wenig. Wir gehen 1:0 und später 2:1 in Führung, schaffen es aber wieder nicht, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Dass wir in der 85. Minute noch das 3:3 machen, zeigt erneut die Moral der Mannschaft. Trotzdem können wir mit dem Ergebnis und vor allem mit der Art und Weise kaum zufrieden sein. Wir müssen verstehen, dass es in jeder Situation Konsequenz, Engagement und den absoluten Willen braucht – unabhängig vom Spielstand und über die gesamten 90 Minuten. Genau das müssen wir wieder konstant auf den Platz bekommen.“

TSV Lägerdorf – Türkischer SV 2:3 (0:3)

Serkan Rinal (TüSV): „Wir sind natürlich erstmal sehr froh, dass wir heute als Sieger vom Platz gegangen sind. Gerade auswärts sind drei Punkte enorm wichtig. In der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht und völlig verdient mit 0:3 geführt. Wir waren präsent, haben die Tore gemacht und hatten das Spiel eigentlich gut im Griff. In der zweiten Halbzeit standen dann allerdings plötzlich zwei komplett unterschiedliche Mannschaften auf dem Platz. Wir haben aufgehört Fußball zu spielen wie in der ersten Hälfte und waren in den Zweikämpfen teilweise zu naiv und haben dem Gegner dadurch immer mehr Möglichkeiten gegeben. Eine gewisse Hektik ging durch die Mannschaft! Mit den beiden Gegentoren haben wir das Spiel unnötig spannend gemacht. Der Gegner hat nie aufgegeben und sich die Chance auf einen Punkt absolut verdient gehabt. Wir müssen ehrlich sagen, über die gesamte zweite Halbzeit betrachtet, hätten wir uns nicht beschweren dürfen, wenn wir am Ende noch zwei Punkte aus der Hand geben. Trotzdem nehmen wir den 2:3-Auswärtssieg und die drei Punkte natürlich sehr gerne mit. Entscheidend ist jetzt, dass wir aus der zweiten Halbzeit lernen. Wir wissen, dass wir solche Spiele früher und souveräner zu Ende bringen müssen.“

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Der 8. Spieltag (11.- 13.9.)

Eutin 08 – TSV Pansdorf 2:2
SV Todesfelde II – SV Azadi 3:4
VfR Horst – SC Rönnau 6:0
Eichholzer SV – SVG Pönitz 0:0
TuS Hartenholm – TSV Bargteheide 2:4
SVT Bad Oldesloe – FC Dornbreite 3:2
SSC Hagen Ahrensburg – SV Preußen Reinfeld 3:3
TSV Lägerdorf – Türkischer SV 2:3

Die Tabelle

1.Eichholzer SV832 : 1122
2.TuS Hartenholm918 : 1417
3.SVT Bad Oldesloe827 : 1416
4.SV Azadi822 : 1315
5.SV Preußen Reinfeld825 : 1715
6.VfR Horst823 : 1615
7.TSV Bargteheide812 : 2012
8.TSV Pansdorf816 : 1511
9.Eutin 08815 : 159
10.FC Dornbreite719 : 229
11.Türkischer SV814 : 219
12.SSC Hagen Ahrensburg816 : 177
13.SV Todesfelde II715 : 167
14.SVG Pönitz814 : 245
15.SC Rönnau79 : 294
16.TSV Lägerdorf812 : 253

Wo landet der SV Todesfelde in der 2. Liga?

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