
Lübeck – Die Lübeck Cougars haben im Kampf um den Aufstieg in die GFL2 einen herben Rückschlag kassiert. Vor mehr als 1000 Zuschauern am Buniamshof unterlagen die Berglöwen dem Regionalliga-Ost-Meister Berlin Adler im Hinspiel mit 27:45. Trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd geht Lübeck damit mit einer schwierigen Ausgangslage ins Rückspiel.
Berlin erwischt den besseren Start
Die Gäste bestimmten zunächst das Geschehen und gingen durch zwei Touchdowns von Patrick Guimaraes de Oliveira früh mit 14:0 in Führung. David Smith brachte die Cougars mit einem spektakulären 74-Yard-Touchdown-Catch auf 7:14 heran. Kurz vor der Pause bot sich Lübeck nach einem missglückten Berliner Punt sogar eine große Möglichkeit, weiter zu verkürzen. Die Cougars ließen diese jedoch liegen – Berlin bestrafte das und stellte noch vor der Halbzeit auf 28:7.
Cougars kämpfen sich noch einmal heran
Nach der Pause meldeten sich die Gastgeber eindrucksvoll zurück. Während die Defense Berlin im dritten Viertel weitgehend kontrollierte, fand Quarterback Dylan Seel Jamie Dale zum Touchdown. Anschließend sorgte Smith mit einem weiteren 74-Yard-Touchdown für das 21:31 – plötzlich war die Partie wieder offen. Die Adler fanden allerdings die passende Antwort und zogen auf 45:21 davon. Im strömenden Regen gelang Smith mit seinem dritten Touchdown des Tages lediglich noch Ergebniskosmetik zum 27:45-Endstand. Am kommenden Samstag steht in Berlin das Rückspiel an. Die Cougars benötigen dort eine deutliche Leistungssteigerung und eine große Aufholjagd, wenn der Traum vom Aufstieg in die GFL2 noch Realität werden soll.
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