Duell zweier Vorjahreshalbfinalisten in Travemünde

Auftakt ins Viertelfinale im Teichstadion

Der TSV 1982 Lübeck peilt den Einzug ins Viertelfinale an. Foto: Lobeca/Niklas Runne
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Lübeck – Im Kreispokal Lübeck kommt es am Mittwoch und Donnerstag zu zwei Partien. Während zunächst das Achtelfinalspiel an der Ivendorfer Landstraße steigt, wo der TSV Travemünde den Landesligisten Türkischer SV empfängt, kommt es am Tag danach zum Aufeinandertreffen zwischen dem VfL Vorwerk und TSV Schlutup. Dabei geht es bereits um das erste Halbfinalticket.

TSV Travemünde – TSV 1982 Lübeck (Mi., 19.30 Uhr)

Der TSV Travemünde startet am Dienstagabend um 19.30 Uhr in seine Pokalsaison. Nach einem Freilos in der ersten Runde ging es kampflos weiter ins Achtelfinale. Dort sind bereits sechs Partien absolviert, sodass nun das siebte ansteht. Der Kreisligist, der in dieser Saison zwei Spiele erst verlor, allerdings dies zuletzt mit 1:2 gegen Tabellenführer TSV Zarpen begrüßt dabei als klarer Underdog den TSV 1982 Lübeck. Dieser stieg vergangenes Jahr in die Landesliga auf und belegt dort Rang elf. Neun Punkte stehen auf dem Konto, doch es gab erst zwei Siege. Zweimal wurde allerdings auch erst verloren, denn es gab insgesamt schon jetzt acht Remis. Am vergangenen Wochenende hat der Landesligaaufsteiger nach fünf sieglosen Spielen wieder gewonnen. Dabei war es eine Zitterpartie, denn nach 3:0-Pausenführung gab es in Lägerdorf einen 3:2-Sieg. Der Gegner kam ran, doch ohne auszugleichen. Nun soll sich im Pokal Selbstvertrauen geholt werden. In der ersten Runde wurde bereits Eichholz mit 8:1 bezwungen, woran nun anzuknüpfen gilt. Der damalige Viererpacker Abdullah Abou Rahed ist nicht mehr dabei, sodass nun andere treffen müssen, damit es ins Viertelfinale geht. Vergangene Saison war im Halbfinale gegen den Eichholzer SV nach Elfmeterschießen Schluss. Für den kommenden Pokalgegner Travemünde sollte es ebenfalls in die Runde der letzten Vier gehen, wo mit einer 0:4-Pleite allerdings der Traum platzte.

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VfB Lübeck

VfL Vorwerk – TSV Schlutup (Do., 19.30 Uhr)

Es ist bereits das erste Viertelfinalspiel, das am Donnerstagabend im Teichstadion steigt. Der VfL Vorwerk empfängt dabei den TSV Schlutup und es ist ein ganz besonderes Duell. So kennen sich beide Mannschaften noch gut aus der vergangenen Saison. Dort spielten beide in der Kreisliga, wo es für Vorwerk letztlich nicht zum Klassenerhalt reichte. So ging es in die A-Klasse, doch nicht für alle. Mit Mehmet Sütlü und Ömer Ünsal tragen nun zwei Spieler des VfL aus der vergangenen Spielzeit nun das Trikot des TSV Schlutup. Beide peilen mit ihrem neuen Team ganz klar das Halbfinale ein, denn es geht um das erste Ticket um die Runde der letzten Vier. Der Favorit ist man dabei ganz klar. Selbstbewusstsein bringt der Kreisligist ebenfalls mit, nachdem es zuletzt gegen ein formstarkes Lübeck 1876 mit 3:2 nach 0:2-Rückstand gewonnen wurde. Gegner Vorwerk kam schleppend in die A-Klasse und steht dort mit nur drei Punkten aus vier Spielen knapp über dem Strich. Es war nicht der erhoffte Start, trotz schwierigem Anfangsprogramm. Auf den Sieg gegen Mitabsteiger Groß Grönau II (2:0) folgten zuletzt Pleiten gegen Scharbeutz/Pönitz (1:4), AKM Lübeck (1:3) und Dornbreite (1:2). Im Pokal wurde das Achtelfinalspiel gegen den TuS Lübeck mit 3:0 gewonnen. Schlutup hat sich gegen Ligakonkurrent Fortuna St. Jürgen im Elfmeterschießen erst durchsetzen können.

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