Die BBL startet wieder. Foto: Fishing4/Marcel Krause
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Hamburg – Zum Auftakt ihrer achten Saison in der easyCredit BBL gastieren die Veolia Towers Hamburg am Sonnabend beim letztjährigen Halbfinalisten Telekom Baskets Bonn. Spielbeginn ist um 20 Uhr in Bonn.

Schwere Aufgabe

Die Rheinländer schlossen die vergangene Spielzeit als Vierter ab, hielten nahezu den kompletten Kader beisammen und holten mit Leon Kratzer einen Europameister zurück ins Team. Auf die Mannschaft von Benka Barloschky wartet damit direkt zum Saisonstart ein echter Härtetest. „Wenn schon ein Auswärtsspiel zu Saisonbeginn, dann bin ich ganz froh, dass es nach Bonn geht – denn die Atmosphäre dort macht schon mit am meisten Spaß. Sportlich wird es aber sicher sehr hart. Die Kontinuität im Kader ist sicherlich am Anfang der Saison ein Vorteil. Für meinen Geschmack war Bonn im vergangenen Jahr vielleicht die disziplinierteste Mannschaft der Liga und hat extrem guten Basketball gespielt. Sie haben es geschafft, unglaublich konstant zu sein. Da erwarte ich zu dieser Saison nichts anderes. Es wird vielleicht weniger taktische Überraschungen geben, dafür werden die Teile sicher noch besser ineinandergreifen. Ich würde sogar so weit gehen, dass sie durch ihre Zugänge wahrscheinlich sogar noch etwas stärker sind“, sagt der Tower-Coach.

Der Gegner

Nach der schwierigsten Saison der Vereinsgeschichte leiteten die Telekom Baskets Bonn im Sommer 2025 einen umfassenden Umbruch ein. Cheftrainer Marko Stankovic, der im Januar desselben Jahres erst den Posten übernommen hatte, erhielt einen Vertrauensvorschuss. Und gab diesen direkt an sein Team weiter. So wurde das Gros des spielenden Personals mit Zwei-Jahres-Verträgen ausgestattet – Chance und Risiko gleichermaßen. Die Folge: Nach einer starken Saison 2025/26, die erst im Halbfinale endete, behält der Serbe nahezu die komplette Mannschaft beisammen. Lediglich drei Spieler verabschiedeten sich im Sommer vom Champions-League-Sieger von 2023. Mit Marcus Foster, Aleksa Kovacevic, John-Michael Wright und Leon Kratzer, der nach zwei Jahren in Paris und einer Spielzeit in München an alte Wirkungsstätte zurückkehrt, kamen vier Neue. Sofern diese an ihre Leistungen der Vergangenheit anknüpfen können, haben die Rheinländer damit sogar noch einmal an Qualität hinzugewonnen. Vor allem die Schwäche von der Dreipunktlinie dürfte adressiert worden sein. Mit 26,7 Prozent stellten die Bonner in der vergangenen Saison die niedrigste Dreierquote der Liga. Verzichten müssen die Bonner zum Saisonauftakt voraussichtlich auf Kur Jongkuch und Tylan Birts. Die Ergebnisse der Vorbereitung, die die Telekom Baskets Bonn als erstes deutsches Team zu einem Vorbereitungsturnier nach Japan führte, zeigen jedoch, dass die Mannschaft auch ohne die beiden Leistungsträger konkurrenzfähig ist.

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  • Basketball: (Foto: Fishing4/Marcel Krause)
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