St. Pauli vor schwerer Aufgabe beim offensivstarken Aufsteiger

Kiezkicker reisen erstmals seit mehr als zwölf Jahren wieder nach Cottbus

Der FC St. Pauli jubelt vor der Süd. Foto: Lobeca/Mascha Holm
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Hamburg – Nach dem umjubelten ersten Saisonsieg gegen den VfL Wolfsburg wartet auf den FC St. Pauli die nächste Herausforderung. Die Kiezkicker reisen zum Aufsteiger Energie Cottbus, der nach seiner Rückkehr in die 2. Bundesliga vor allem offensiv für Aufsehen sorgt. Erstmals seit mehr als zwölf Jahren tritt Braun-Weiß wieder in der Lausitz an.

Cottbus meldet sich eindrucksvoll zurück

Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz führte Energie in der vergangenen Saison nach zwölfjähriger Abstinenz zurück in die 2. Bundesliga. Zuvor hatten die Cottbuser fünf Spielzeiten in der 3. Liga und sieben Jahre in der Regionalliga Nordost verbracht. Mit der Rückkehr ins Unterhaus gelang Wollitz in seiner inzwischen dritten Amtszeit beim FCE der bislang größte Erfolg seiner Trainerkarriere.

Ein bekanntes Gesicht spielt dabei eine wichtige Rolle. Leonardo Bittencourt kehrte im Sommer zu seinem Ausbildungsverein zurück. Der mittlerweile 32-Jährige durchlief zwischen 1999 und 2012 die Cottbuser Nachwuchsabteilung und spielte anschließend unter anderem für Borussia Dortmund, Hannover 96, den 1. FC Köln, Hoffenheim und Werder Bremen. Seit seiner Rückkehr stand der Mittelfeldspieler in jeder Zweitligapartie in der Startelf.

Gefährliche Offensive trifft auf anfällige Defensive

Besonders die Offensive des Aufsteigers funktioniert. 13 Treffer hat Cottbus bereits erzielt, allein sieben davon beim 3:0 gegen Karlsruhe und beim spektakulären 4:4 gegen Wolfsburg. Auch von der Bank kommt reichlich Gefahr: Mit fünf Jokertoren führt Energie die entsprechende Rangliste der 2. Bundesliga an.

Der entscheidende Mann ist bislang Tolcay Cigerci. Nach fünf Spieltagen steht der Offensivspieler bereits bei vier Toren und einer Vorlage. Insgesamt war er an 33 Cottbuser Torschüssen direkt beteiligt und ist damit der zentrale Faktor im Angriffsspiel der Lausitzer.

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Defensiv zeigt sich dagegen ein völlig anderes Bild. Bereits zwölf Gegentreffer bedeuten gemeinsam mit Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden den schwächsten Wert der Liga. Cottbus ließ zudem 15 Großchancen und 92 gegnerische Torschüsse zu. Sechsmal rettete bereits das Aluminium. Für St. Pauli dürften sich damit durchaus Möglichkeiten bieten, den Schwung aus dem 1:0-Erfolg gegen Wolfsburg mitzunehmen und den nächsten Dreier anzugreifen.

Der 6. Spieltag (18.-20.9.)

Wolfsburg – Darmstadt (Fr., 18.30 Uhr)
Fürth – Magdeburg
Kaiserlautern – Braunschweig (Sa., 13 Uhr)
Karlsruhe – Nürnberg
Kiel – Osnabrück
Dresden – Berlin (20.30 Uhr)
Hannover – Bochum (So., 13.30 Uhr)
Bielefeld – Heidenheim
Cottbus – St. Pauli

Die Tabelle

1.Hertha Berlin515 : 615
2.1. FC Nürnberg515 : 613
3.1. FC Heidenheim512 : 1012
4.1. FC Magdeburg510 : 89
5.VfL Wolfsburg510 : 78
6.1. FC Kaiserslautern55 : 48
7.FC Energie Cottbus513 : 127
8.VfL Bochum54 : 47
9.FC St. Pauli57 : 76
10.VfL Osnabrück58 : 116
11.Greuther Fürth58 : 105
12.Karlsruher SC56 : 115
13.Eintracht Braunschweig512 : 124
14.Arminia Bielefeld58 : 104
15.Hannover 9655 : 84
16.SV Darmstadt 9854 : 84
17.Dynamo Dresden57 : 124
18.Holstein Kiel56 : 93

Wo landet der SV Todesfelde in der 2. Liga?

  • Es geht gegen den Abstieg (33%, 29 Votes)
  • Im unteren Mittelfeld (28%, 24 Votes)
  • Im gesicherten Mittelfeld (24%, 21 Votes)
  • In der Spitzengruppe (9%, 8 Votes)
  • Im oberen Mittelfeld (6%, 5 Votes)

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  • Der FC St. Pauli jubelt vor der Süd: Lobeca/Mascha Holm
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