
Lübeck – Am Wochenende war in der Regionalliga Nord wieder einiges los. Dort gelangte zum Beispiel der VfB Lübeck zum ersten Saisonsieg. 2:1 lautete es gegen den Bremer SV. Erfolgreich war am Sonnabend auch der 1. FC Phönix Lübeck, der gegen Flensburg ebenfalls mit 2:1 die Nase vorn hatte. Mit 1:3 die Segel streichen hingegen musste der SV Todesfelde in Hannover und bei der Zweitvertretung von 96. Zudem gab es eine Heimpleite für Norderstedt am Sonntag.
Flensburg – 1. FC Phönix Lübeck 1:2 (0:1)
Zu einem echten Kracher kam es am Sonnabend in Flensburg, wo es den 1. FC Phönix zum SC Weiche führte. Diese Hürde nahmen die Adlerträger dann auch erfolgreich, gewannen auswärts. Vor den 834 Zuschauern im Manfred-Werner-Stadion trafen Maiolo (16.) und Dammeier (53.). Das 1:2 von Flensburgs Cornils (88.) kam zu spät. Die Adler rückten auf den 1. Tabellenplatz vor.
Hannover 96 II – SV Todesfelde 3:1 (3:1)
Ergebnistechnisch nicht so gut lief es parallel für den SV Todesfelde am Samstag bei der Zweitvertretung von Hannover 96. Im Eilenriedestadion behielten nämlich die Niedersachsen mit 3:1 die Oberhand. Alle Tore fielen in Abschnitt eins. Für den Aufsteiger aus dem Kreis Segeberg netzte Jablonski zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung (11.) ein. Dirk Hellmann weiß das Ergebnis, nach dem 0:9-Debakel zuvor beim 1. FC Phönix Lübeck, aber durchaus einzuordnen. „Wir haben eine richtig gute Reaktion gezeigt. In der zweiten Hälfte haben wir insgesamt die größeren Chancen, verteidigen extrem diszipliniert. Darauf werden wir aufbauen“, sagt der Co-Trainer des SVT.
Norderstedt – SV Werder Bremen II 2:5 (1:2)
Eintracht Norderstedt bekam es an Sonntag an der Ochsenzoller Straße mit dem SV Werder Bremen II zu tun. Das Match begann gut für die Hausherren: Ampofo sorgte früh für das 1:0 (11.). Die Freude darüber hielt aber nur relativ kurz an. Bremen kam nämlich zurück und drehte durch zwei Treffer (16./25.) den Rückstand vor der Pause noch in eine 2:1-Führung um. Der zweite Abschnitt ist schnell erzählt: Die Gäste legten das Spielgerät noch dreimal ins gegnerische Gehäuse, der Gastgeber machte nur eine Bude. So lautete es aus Sicht von EN 2:5. Özden Kocadel (EN-Trainer) fasst den Kick so zusammen: „Erste Halbzeit haben wir zehn Minuten guten Fußball gespielt. Bis zum Treffer war das in Ordnung. Dann kommt ein unerklärlicher Bruch. Wir sind zu lethargisch, wir haben keinen Balldruck, wir weichen eher zurück, reagieren statt zu agieren. In Folge dessen geht Werder dann auch verdient in Führung. Wobei ich sagen muss, dass der Elfer (A.d.R.: der zum 1:2 führte) aus meiner Sicht kein Elfer war. In der zweiten Halbzeit bekommen wir aus dem Nichts das 1:3, bleiben aber drin. Wie wir die Tore insgesamt fressen tut ganz schön weh, ist für die Mannschaft auch hart.“
Der 10. Spieltag:
VfB Lübeck – Bremer SV 2:1
Flensburg – Phönix 1:2
Hannover 96 II – SV Todesfelde 3:1
Oldenburg – Jeddeloh 1:3
Emden – Schöningen 5:0
Drochtersen – St. Pauli II 1:0
Delmenhorst – Eimsbüttel 1:1
Norderstedt – Werder Bremen II 2:5
HSC Hannover – HSV II 1:4
Die Tabelle:
| 1. | Phönix Lübeck | 10 | 28 : 6 | 23 |
| 2. | FSV Schöningen | 10 | 16 : 12 | 23 |
| 3. | Flensburg | 10 | 30: 12 | 22 |
| 4. | Oldenburg | 10 | 31: 14 | 22 |
| 5. | Drochtersen | 10 | 30 : 13 | 21 |
| 6. | Hannover 96 II | 10 | 21 : 14 | 18 |
| 7. | Emden | 10 | 29 : 30 | 15 |
| 8. | Delmenhorst | 10 | 14 : 20 | 12 |
| 9. | Werder Bremen II | 10 | 16 : 18 | 11 |
| 10. | St. Pauli II | 10 | 20 : 19 | 10 |
| 11. | SSV Jeddeloh | 10 | 16 : 21 | 10 |
| 12. | Norderstedt | 10 | 19 : 27 | 10 |
| 13. | Hamburger SV II | 10 | 15 : 23 | 10 |
| 14. | HSC Hannover | 10 | 15 : 24 | 10 |
| 15. | Eimsbüttel | 10 | 19 : 32 | 10 |
| 16. | VfB Lübeck | 10 | 11 : 19 | 8 |
| 17. | Bremer SV | 10 | 9 : 18 | 8 |
| 18. | SV Todesfelde | 10 | 17 : 34 | 8 |
