Hamburg am Ende mit beachtlichem Ergebnis beim Spitzenreiter

Der breite, ausgeglichene Kader der Flensburger machte den Unterschied

Die gute Leistung von Robin Haug (# 16) und Leon Nowottny (#74) reichte am Ende nicht
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Hamburg – Der Handball Club Hamburg hat in seinem dritten Auswärtsspiel beim Tabellenführer, der SG Flensburg-Handewitt, die dritte Auswärtsbegegnung der Saison knapp mit 34:37 (16:19) verloren. Trotz langer Führung in der ersten Halbzeit setzte sich der Favorit am Ende, nach zwischenzeitlicher Sieben-Tore-Führung, souverän durch und verteidigte seine Spitzenposition.

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SG Flensburg-Handewitt – Handball Club Hamburg 37:34 (19:16)

Der Handball Club Hamburg kassierte nach 58 Sekunden das 0:1 im ersten Flensburger Angriff, antwortete aber konsequent mit dem Ausgleich wenige Sekunden später durch Einar Olafsson. Nicolaj Jørgensen und Oliver Norlyk vervollständigten mit dem 3:1 in der 3. Minute den 3:0-Lauf, nachdem sich Robin Haug zwischen den Pfosten ausgezeichnet hatte. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem die Abwehrreihen im Mittelpunkt standen. Nach zehn Minute lag der Handball Club Hamburg beim 6:3 weiterhin deutlich in Front. Nun waren es die Gastgeber, die mit drei Treffern in Folge den Ausgleich zum 6:6 (13.) erzielten. Erneut schaltete Jørgensen schnell mit einer schnellen Mitte und erzielte das 7:6 ins leere Tor. Flensburg glich aus und Hamburg antwortete immer wieder mit der erneuten Führung. Zwischenzeitlich mit zwei Toren, doch die Förderstädter glichen nicht nur zum 13:13 (25.) aus, sondern bauten ihren Vorsprung in Überzahl auf 15:13 (28.) aus. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit fehlte den Hamburgern die notwendige Konzentration und die Flensburger nahmen einen 19:16-Vorsprung mit in die Pause.

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Nachdem der HCH den ersten Treffer der zweiten Halbzeit erzielt hatte, verlor die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen ein wenig den Faden und produzierte mehrere Fehler, die die SG Flensburg-Handewitt ihren Vorsprung auf fünf Tore beim 23:18 (38.) ausbauen ließ. In der Folgezeit fielen die Tore wie reife Früchte auf beiden Seiten, da beide Seiten das Tempo erhöhten. So blieb der Abstand bis zum 23:28 aus Hamburger Sicht gleich. Per Siebenmeter und einen Treffer ins leere Tor erhöhte die SG beim 30:23 (45.) den Vorsprung auf sieben Tore. Hier machte sich die Kaderbreite der Gastgeber deutlich bemerkbar, die Fehlerrate lag bei Hamburg bis dahin deutlich höher als noch in der 1. Halbzeit.
Nach dem vergebenen Siebenmeter von Frederik Bo Andersen gegen Simon Möller ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft von Trainer Toto Jansen. Mit drei Treffern von Jørgensen, der auf insgesamt elf Tore kam, verkürzte Hamburg auf 30:34 (54.) und zwang die Flensburger zur Auszeit. Hamburg blieb dran, doch auf Flensburger Seite war es Torhüter Möller, der verhinderte, dass die Endphase noch einmal spannend wurde. So zeigte der HC Hamburg in der Schlussphase der Partie noch einmal Charakter, doch am Ende fehlten die Körner für die Möglichkeit, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Hamburger kehrten erneut ohne Punkt aus der Fremde an die Elbe zurück und stehen nun weiterhin mit 1:9 Punkten mit dem Rücken an der Wand auf Platz 16, punktgleich mit der HSG Wetzlar, dem nächsten Gegner des HCH in der Bundesliga in Hamburg.

So spielte der Handball Club Hamburg
Robin Haug, Leon Nowottny – Toma Gadza (2), Oliver Norlyk (3), Elias Kofler (2), Nicolaj Jørgensen (11/1), Dominik Axmann (1), Kaj Geenen (5), Frederik Bo Andersen (2), Noah Beyer, Einar Olafsson (1), Nicolai Daling (1), Levin Unbehaun (2), Jan Schmidt (1), Alem Hadzic, Martin Hovde (3)

Alle Spiele des Spieltages

FA! GöppingenRN Löwen29:28
HBW Balingen-Weilstett.TVB 1898 Stuttgart28:29
ThSV EisenachTHW Kiel27:28
SG BBM BietigheimTSV Hann.-Burgd.29:31
Bergischer HCFüchse Berlin26:37
HSG WetzlarVfL Gummersbach33:36
TBV Lemgo LippeHC Erlangen28:33
MT MelsungenSC Magdeburg37:34
SG Flensb.-Handew.HC Hamburg37:34

Die aktuelle Tabelle

1SG Flensburg-Handewitt10:0181:15724
2THW Kiel10:0160:13921
3Füchse Berlin8:2169:15415
4SC Magdeburg (M)8:2172:16012
5MT Melsungen7:3162:14319
6TSV Hannover-Burgdorf 7:3147:1452
7FRISCH AUF! Göppingen6:4142:152-10
8VfL Gummersbach5:5157:1561
9HC Erlangen5:5153:154-1
10TVB 1898 Stuttgart5:5153:157-4
11HBW Balingen-Weilst. (N)4:6151:1429
12Rhein-Neckar Löwen4:6141:145-4
13TBV Lemgo Lippe4:6152:163-11
14ThSV Eisenach3:7147:153-6
15SG BBM Bietigheim (N)2:8146:167-21
16HC Hamburg 1:9153:163-10
17HSG Wetzlar1:9154:171-17
18Bergischer HC0:10138:157-19

So geht es in der Bundesliga weiter

26.09.202618.00THW KielSG Flensb.-Handew.
26.09.202620.00RN LöwenMT Melsungen
26.09.202620.00SC MagdeburgSG BBM Bietigheim
27.09.202615.00TSV Hann.-Burgd.FA! Göppingen
27.09.202616.30VfL GummersbachBergischer HC
27.09.202618.00HC HamburgHSG Wetzlar
28.09.202619.30HC ErlangenThSV Eisenach
04.10.202616.30TVB 1898 StuttgartTBV Lemgo Lippe

 

Bildquellen

  • Robin Haug und Leon Nowottny: Lobeca/Ralf Homburg
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