
Lübeck – Am Freitag gastierte der SV Todesfelde beim VfB Lübeck (wir berichteten) und musste dort die nächste Niederlage hinnehmen: 2:3 lautete es aus Sicht des Aufsteigers an der Lohmühle. Am Sonnabend griff dann Eintracht Norderstedt ins Geschehen ein, gastierte in Jeddeloh.
VfB Lübeck – SV Todesfelde 3:2 (0:1)
Beim SV Todesfelde läuft es aktuell einfach nicht gut. Der Aufsteiger verlor nun auch beim VfB, dass nicht unverdient, kann den Negativtrend einfach nicht stoppen. Wie schon zuletzt in Hannover konnte der SVT nun auch an der Lohmühle nichts Zählbares generieren, konnte keinen Profit aus einer 1:0-Führung schlagen. Stattdessen gab es den nächsten Nackenschlag. „Also man muss schon ehrlich sein, auch schon in der ersten Halbzeit hatte Lübeck deutlich mehr Spielanteile. Das Eckenverhältnis war am Ende ja auch glaube ich 17:1 für die. Das sagt ja schon einiges. Trotzdem machen wir das zunächst recht gut, halten dagegen, in der Box verteidigen wir gut. Dann machen wir das Ding zum 1:0 und führen, gehen mit dem Vorsprung in die Halbzeit“, passte zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch viel laut Fabian Landvoigt, der als Keeper hinten auch die Null stehen ließ. In Abschnitt zwei geriet dann aber nach und nach alles eher aus den Fugen. „Wir kriegen da ein unnötiges Ding, der Ball war noch abgefälscht, verlieren dann nach dem 1:1 auch etwas den Kopf. Da war es auch nicht mehr genug, was wir gezeigt haben. Lübeck legt noch zwei Tore nach – und dann ist es vorbei.“ Irgendwie passt, auch wenn noch auf 2:3 verkürzt wurde, alles so ins Bild, in die aktuelle Situation der Kreis-Segeberger. Das bestätigt Landvoigt: „Wir kriegen einfach zu viele Gegentore. Ich muss aber auch sagen, die Personallage ist auch echt schwierig für uns. Da fehlen echt ein paar gute Spieler. Das soll jetzt ja keine Ausrede sein, aber die Breite im Kader fehlt. Trotzdem muss es uns aber auch mal gelingen einen Vorsprung über die Zeit zu bringen.“
Jeddeloh – Norderstedt 0:4 (0:1)
Die Eintracht führt es am Sonnabend nach Jeddeloh. Das ohne diverse Kaderspieler und Stammkräfte. Am Ende kompensierten das aber die Kicker von der Ochsenzoller Straße und verbuchten Punkte in Niedersachsen. Die Tore für die Gäste erzielten Lukas Felix Krüger (7./49.) und Jorge Camacho De Valdoleiros (76./84.). EN-Cheftrainer Özden Kocadal sagte nach dem Spiel: „Zunächst sind wir glücklich, dass wir bei einer Auswärtsfahrt, wo wir gefühlt noch nie was geholt haben, in der Art und Weise gewonnen haben. Ich muss ein richtig großes Lob an die Mannschaft aussprechen, weil sie im Vergleich zu Werder Bremen den Plan heute von Anfang bis Ende durchgespielt hat. Die Mannschaft hat heute wirklich ihr Potenzial abgerufen und diesen auch in der Höhe verdienten Sieg rausgespielt.“
Der 11. Spieltag:
Schöningen – Drochtersen 3:3
VfB Lübeck – SV Todesfelde 3:2
Eimsbüttel – HSC Hannover 2:1
Hamburger SV II – Delmenhorst 0:3
St. Pauli II – Emden 0:2
Jeddeloh – Norderstedt 0:4
Bremer SV – Flensburg (So., 15 Uhr)
W. Bremen II – Hannover 96 II (6.10./14 Uhr)
Phönix – Oldenburg (verlegt)


