
mit 33:29 – Entscheidung fällt erst in der Schlussphase
Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau bleibt in der 2. Bundesliga weiter auf Kurs. Beim formstarken Aufsteiger TV Emsdetten setzte sich die Mannschaft von David Röhrig mit 33:29 (14:13) durch und feierte damit den vierten Sieg im fünften Ligaspiel. Paul Holzhacker überragte mit elf Treffern, während Mark Ferjan mit zwölf Paraden erneut ein wichtiger Rückhalt war.
Enges Duell bis in die Schlussphase
Der VfL erwischte mit Treffern von Ole Hagedorn und Holzhacker einen guten Start, Emsdetten hielt die Begegnung allerdings durchgehend offen. Mehrfach wechselte die Führung, ehe Holzhacker mit dem Pausenpfiff das 14:13 für die Lübecker erzielte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst eng. Ferjan hielt wichtige Bälle, während der VfL offensiv immer wieder über Holzhacker zu seinen Treffern kam. Mit einer knappen 23:21-Führung ging es in die entscheidenden zehn Minuten. Dort setzte sich Lübeck erstmals deutlich ab. Zwei Holzhacker-Treffer sorgten für das 29:25, Lukas Emdorf erhöhte nach einem Ballgewinn auf 30:25. Spätestens mit Einar Nickelsens Treffer zum 31:26 dreieinhalb Minuten vor Schluss war die Partie entschieden. Emsdetten konnte nur noch verkürzen, sodass der VfL einen 33:29-Auswärtssieg mit an die Ostsee nahm.
Röhrig lobt Defensive und Torhüter
„Das war ein unfassbar anstrengendes Spiel“, bilanzierte David Röhrig. Vor allem mit der engen Emsdettener Defensive habe seine Mannschaft Probleme gehabt, den gewohnten „Passflow“ zu entwickeln. Dafür überzeugte der VfL auf der anderen Seite des Feldes. „Wir haben über weite Strecken extrem gut verteidigt. Das war vielleicht auch ausschlaggebend zusammen mit der Leistung unserer Torhüter“, erklärte Röhrig. Mit nun acht Punkten aus fünf Spielen hat Lübeck-Schwartau seinen starken Saisonstart weiter ausgebaut. Am kommenden Sonntag wartet beim Rettertag bereits das nächste Heimspiel: Um 17 Uhr gastiert Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen in der Hansehalle.
Bildquellen
- Röhrig: Lobeca/Wolf Gebhardt
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