Lübeck – Unter Flutlicht, 2.116 Zuschauer wohnten dem Match bei, ging es am Freitag für den VfB Lübeck wieder auf den Platz in der Regionalliga Nord. Das gegen den Eimsbütteler TV. Tore gab es nicht, auch wenn es auf beiden Seiten (wir berichteten) Chancen gab. Durch das 0:0 verpassten es die Grün-Weißen in der Tabelle den Gast aus Hamburg zu überflügeln, blieben aber immerhin im sechsten Match in Folge ungeschlagen. Und kassierten das erste Mal kein Gegentor.
Einschätzung
So richtig Freude herrschte darüber an der Lohmühle aber nicht. Viel mehr überwog die Enttäuschung über das Unentschieden, darüber nicht den dritten Dreier in Folge eingefahren zu haben. „Mit fällt die Einordnung schwer. Wir hatten auf jeden Fall, gerade in der zweiten Halbzeit, die Chance mehr zu erreichen, uns zu belohnen, das Spiel nach Hause zu bringen. Das haben wir nicht geschafft, das ist ärgerlich. Auf der anderen Seite müssen aber wir auch Finn Böhmker danken, der uns mit seinen Paraden im Spiel gehalten hat“, war Ramiz Demir, der selbst zuvor mit seinem Versuch nur den Pfosten traf, tendenziell hin- und hergerissen.
Verbesserungswürdig
Dem Offensivspieler ist bewusst, dass es weiterhin Dinge gibt, die es gilt zu verbessern. „Wir müssen effizienter werden, unsere Dominanz am Ball in Tore umwandeln. Wir haben sicherlich auch Fehler gemacht. Das ist aber mal so. Ich würde jetzt nicht sagen, dass es nun daran gelegen hat, dass wir deshalb nur Unentschieden gespielt haben.“
Training/Verletzung
Am Sonnabend wird regeneriert beim VfB, bevor die Mannschaft bis einschließlich Dienstagnachmittag frei hat. Für Luis Coordes, der Außenbahnspieler verletzte sich in der 40. Spielminute am Freitag gegen den ETV und musste ausgewechselt werden, ist es die Chance beim Arzt vorstellig zu werden. Zur erlittenen Verletzung sagte Coordes nach der Partie bei HL-SPORTS. „Es ist schnell angeschwollen. Ich hoffe natürlich, dass es nicht so schlimm ist, es sich vielleicht um eine Prellung handelt. Aber das werde ich erst wissen, wenn ich beim Arzt war.“
