
Hamburg – Am Sonnabend unterlagen die Veolia Towers gegen die Rostock Seawolfes im Nordduell mit 84:91. Dementsprechend enntäuscht war man natürlich auch im Lager der Hamburger Basketballer.
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„Ich glaube, wir sind auf beiden Seiten des Feldes unfassbar gut ins Spiel gestartet. Wir hatten die Chance auf eine hohe Führung, haben uns da aber einfach nicht belohnen können. Dann hätten wir das Spiel vielleicht auch mit mehr Sicherheit spielen können. So war es lange knapp. Und dann hat uns die Physis gefehlt – um den Korb herum, bei den Abschlüssen und im defensiven Rebounding. Wenn das nicht passt, dann macht es unser Spiel langsam. Und das ist genau das, was wir nicht wollen. Es ist nicht so, dass wir schlecht verteidigt hätten. Aber wir haben uns in der Offensive zu wenig belohnt, hatten eine schlechte Trefferquote. Das größte Problem war aber das Rebounding“, fasst Benka Barloschky (Coach) zusammen. Spieler Kenneth Ogbe sagt: „Wir wollen natürlich unser Spiel nicht von unserer Dreierquote abhängig machen. Ich glaube, wir haben uns zu sehr in ein Loch gespielt am Anfang und hatten auch echt unsere Probleme beim defensiven Rebound. Das ist für mich ausschlaggebend. Wenn wir den Rebound kontrollieren und die physische Spielweise matchen können, dann kommt es auch nicht so sehr auf unsere Quote von außen an. Aber heute war es nicht genug.“ Auch Sid-Marlon Theis, woran es haperte: „Man muss am Ende sagen, dass unsere Dreierserie zu spät kam. Wir haben zu lange gebraucht, um defensiv unsere Stopps und im Angriff einen Rhythmus zu bekommen. Dann ist es sehr zehrend, so einer Mannschaft über 40 Minuten hinterherzulaufen. Natürlich war das Ende noch mal ein ganz schöner kleiner Moment, insgesamt lief aber davor schon zu viel nicht in unsere Richtung – das macht es extrem schwer.“
Bildquellen
- Basketball: Lobeca/Andreas Hannig


