Spitzenteams drehen nach der Pause auf – Kein Sieger im Derby

Wahlstzedts Enriik Nrecaj ragt mit fünf Toren heraus

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Wahlstedt – Nachdem es bereits vier Spiele am Freitagabend geben sollte, folgten an den Folgetagen drei weitere in der Kreisliga Südwest. So ist der elfte Spieltag fast komplettiert, denn das Spiel des VfL Oldesloe gegen Trittau II steht Ende Oktober noch an. Ansonsten gab es zwei deutliche Favoritensiege, da sowohl Tralau als auch Wahlstedt im zweiten Durchgang aufdrehten und am Ende sieben Treffer erzielten. Letztere konnten sich dabei vor allem bei einem Unterschiedsspieler bedanken, der an seiner Form der vergangenen Wochen anknüpfte und gleich fünfmal traf. Zudem gab es ein Remis im Derby, in dem der Favorit mit der Chancenverwertung haderte.

Tralauer SV – TuS Hartenholm II 7:0 (2:0)

Der Tralauer SV hat eine harte Woche hinter sich. Innerhalb von sieben Tagen stand das dritte Spiel an. Nachdem es in der Liga das Spitzenspiel gegen den SV Henstedt-Ulzburg gab, folgte am Dienstagabend das Pokalspiel gegen den SSC Hagen Ahrensburg aus der Landesliga. Auf ein 3:3 in der Liga folgte das 0:7-Pokalaus. Es täuschte allerdings, denn die Mannen aus Travenbrück machten ein gutes Spiel und forderten den zwei Klassen höher spielenden Gegner im ersten Durchgang massiv, doch mit zunehmender Dauer schwanden die Kräfte. Nun sollte die Englische Woche mit einem Dreier beendet werden, damit man nicht sieglos aus dieser geht. Zu Gast war mit dem TuS Hartenholm II eine Mannschaft, gegen die Tralau vergangene Saison zweimal erst spät gewinnen konnte. Daher stellte man sich auf eine Geduldsprobe ein. Der TuS reiste mit vier ungeschlagenen Spielen im Gepäck an. Auf zwei Siegen folgten zwei Last-Minute-Remis, wobei vor allem der Punktgewinn in der Vorwoche im Gedächtnis blieb. Gegen Alveslohe rettete Lukas Franz, der Torhüter, mit seinem Treffer in der 96. Minute der Zweitvertretung einen Punkt. Der Held von Hartenholm sollte nun allerdings fehlen. Personell sah es richtig finster aus, sodass im Tor beispielsweise Betreuer Morten Blaesing starten musste. Fünf Veränderungen musste Trainer Timo Novak vornehmen. Hinzu kam eine Bank mit nur drei weiteren Optionen, wozu der Cheftrainer selbst ebenfalls zählte. Man reiste also enorm dezimiert an. Tralau sollte mit Blick auf die Bank eine beachtliche Auswahl haben. Mit Yanek Mut, Kevin Öz, Hannes Lüneburg und Timo Clasen nahmen gleich vier potenzielle Stammspieler zunächst draußen Platz.

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Tralau, das von Beginn an den Ton angab, sollte den Ball viel in seinen Reihen laufen lassen, während die Gäste sich voll und ganz auf die Defensive konzentrierten. Man wollte erneut den Gegner zur Geduld zwingen, was über weite Strecken auch gelang. Man ließ nicht allzu viele Chancen zu, denn der Favorit kam noch nicht so richtig in Fahrt. Es gab wenige klare Chancen, doch wenn man sich mal näherte, dann sollte Blaesing im Tor auf der Hut sein. Es war eine sehr disziplinierte und leidenschaftliche Arbeit gegen den Ball, sodass es lange Zeit 0:0 stand. Erst im Endspurt des ersten Durchgangs sollten die Stormarner dann mal wirklich ihre Überlegenheit zeigen. Sie erhöhten das Tempo und stellten durch Tim Lüneburg (40.) und Nico Ploog (43.) auf 2:0 zur Pause. Tralau knackte nun doch den Gegner, der es bis hierhin beachtlich gut machte. Gästecoach Timo Novak sagte: „Mit dem Kader, den wir zur Verfügung hatten, haben wir es die ersten 35 Minuten wirklich überragend verteidigt. Wir haben uns komplett an den Plan gehalten, haben es Tralau richtig schwer gemacht, mit Leidenschaft verteidigt und mutig nach vorne gespielt, auch wenn es schwierig war, dann vorne den Ball festzumachen und sich Torchancen zu erspielen. Wir sind nicht richtig durchgekommen. Bei ein, zwei Ecken hätte etwas gehen können. Dann bekommen wir ein Standardgegentor und die Köpfe gingen runter, weil man wusste, jetzt wird es richtig schwer, zurückzukommen bei Tralau.“ Tralau war nicht zufrieden. Coach Roman Ismagilov sagte: „Unsere erste Halbzeit war spielerisch nicht gut. Wir haben überhaupt nicht in die Partie gefunden, auch weil Hartenholm das gut gemacht hat. Die 2:0-Führung zur Halbzeit war wichtig, um in die Spur zu kommen.“

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Jubel beim Tralauer SV. Foto: Carolin Moses

Zur zweiten Hälfte wollte der Favorit eine Steigerung sehen, sodass gleich doppelt gewechselt wurde. Timo Classen und Kevin Öz kamen nun ins Spiel und sollten diesem enorm guttun. Ismagilov sagte: „Im Grunde mussten wir die erste Halbzeit komplett aus den Köpfen streichen. Da war sehr wenig von dem dabei, was wir für unseren Fußball brauchen. Am Ende haben die Jungs sich selbst und auch dem Trainer gezeigt, dass es anders geht. Die zweite Halbzeit war deutlich näher an dem Fußball, den wir spielen wollen.“ Die Gäste wollten trotz des Doppelschlags des Gegners vor der Pause weiterhin tief stehen. Novak sagte: „In der Halbzeit haben wir gesagt, wir gucken mal, was irgendwie noch möglich ist. Wir wollten weiterhin tief stehen, aber dann haben sie mit Öz und Classen einfach Qualität gebracht, die sich jeder Trainer in der Kreisliga wünscht.“ Ein erneuter Doppelschlag durch eben den eingewechselten Classen (56.) sowie Phil Boie (58.) stellte auf 4:0 für Tralau. Nun ging es dahin für den ersatzgeschwächten TuS Hartenholm II. Ein Doppelpack von Kevin Kolepp (66./76.) machte das halbe Dutzend voll. Die Partie war längst entschieden, doch einen Treffer sollte es noch geben. Elias Gille (82.) setzte mit dem 7:0 den Schlusspunkt. Es war der dritte Heimsieg für Tralau im dritten Spiel, sodass man erneut zu Hause nur schwer zu bezwingen ist. Der Coach sagte: „Es waren zwei Halbzeiten mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern. Auch wenn wir das Spiel gewonnen haben, rücken das Ergebnis und die Freude darüber für uns heute in den Hintergrund, weil Phil sich schwer verletzt hat. Deshalb an dieser Stelle nur das Beste und vor allem eine schnelle und vollständige Genesung an unsere Nummer 27.“ Mit der ersten Hälfte durfte der Gegner absolut zufrieden sein, denn sie hielten gut dagegen und machten es trotz vieler Ausfälle dem Favoriten enorm schwer. Am Ende konnte man in dieser Besetzung dem Tabellenführer nichts mehr entgegensetzen, sodass es eine deutliche Pleite gab. Zu dieser sagte der Cheftrainer: „Am Ende hat man gemerkt, dass die Kräfte schwanden und Tralau einfach mehr Geschwindigkeit und Qualität auf dem Platz hatte. Sie haben es gnadenlos ausgenutzt, unser Torwart war dann auch angeschlagen. Also ich kann der Mannschaft, die da war und alles für das Team und den Verein rausgehauen hat, nur ein Chapeau aussprechen. Auch wenn es am Ende ein 0:7 war, aber auf die ersten 35 Minuten lässt sich aufbauen. Mit der Trainingsbeteiligung und den vielen Kranken und Verletzten, die aktuell fehlen, muss man einfach sagen, dass wir Tralau nicht annähernd über 90 Minuten gefährlich werden können. Dafür ist Tralau einfach zu gut. Vielleicht war es das ein oder andere Tor zu hoch, aber im Endeffekt geht das in Ordnung.“

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Hartenholm II war personell stark gebeutelt. Foto: 11venPixel

FSG Alsterland – SV Sülfeld 1:1 (1:0)

Es war ein besonderes Duell, das am Sonntagnachmittag in Seth stattfand. Die FSG Alsterland empfing den SV Sülfeld zum Derby. Beide Mannschaften waren hochmotiviert und nahmen sich eine Menge vor. Sülfeld verlor in der Vorwoche mit ausgedünntem Kader 1:4 gegen den SV Eintracht Segeberg und sollte dadurch unter den Strich rutschen. Es war das Ergebnis von zuletzt ausgebliebenen Punkten und zu vielen Niederlagen. Nun wollte man mal wieder dreifach punkten und dafür gab es für die Elf von Birger Broening wohl keinen besseren Zeitpunkt als ausgerechnet im Derby. Dort nahm sich allerdings auch Alsterland eine Menge vor, denn das Ziel war ganz klar, nach dem 5:1-Sieg in der Vorwoche gegen Oldesloe nun erneut die Punkte zu Hause zu behalten. Mit Blick auf das Personal sollte vor allem auf die Bank geschaut werden. Dort nahm nämlich auf Seiten der FSG Nico Post Platz und auf der anderen Seite erneut der Torjäger des SVS, Robin Geller, der in der Vorwoche erstmals nach seiner Verletzung wieder auf dem Platz stand. Favorisiert war ganz klar der Verbandsligaabsteiger, auch wenn dieser aufgrund fehlender Konstanz zuletzt im Rennen um die Aufstiegsplätze ins Hintertreffen gelangte. Zum Auftritt am Sonntag meinte Harjas Ahluwalia, Trainer der FSG: „Heute haben wir zum Heimspiel-Derby den SV Sülfeld empfangen. Es war das zu erwartende Spiel, in dem wir viel vom Ball haben werden, und genau so kam es auch. In einem über weite Strecken fairen Spiel können wir uns glücklich schätzen, nach einem Foulspiel nicht glatt Rot zu bekommen. Wir dominierten das Spiel auch über 90 Minuten gesehen. In Halbzeit eins gehen wir verdient mit 1:0 durch Boldt nach guter Vorarbeit und Einleitung in Führung. Wir spielen die beste Halbzeit in der Saison mit Ball und strahlen wirkliche Dominanz aus. Am Ende darf sich niemand beschweren, wenn wir mit 4:0 in die Pause gehen, aber genau da sind wir nicht konsequent genug. Wir spielen uns Chance um Chance aus, treffen jedoch zu oft die falsche Entscheidung vor dem Tor.“

Im zweiten Durchgang erhoffte man sich mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, doch diese blieb aus. Der Coach setzte fort: „Die zweite Halbzeit geht genau so weiter, am Ende geht das Spiel 1:1 aus und keiner weiß wie. Am Ende haben wir selbst Schuld, dieses Spiel nicht zu gewinnen, und müssen uns mit dem Punkt zufrieden geben. Beim Spiel mit Ball können wir darauf aufbauen, komplett verbessern müssen wir unsere Abschlussqualität.“ Ali Mohammadi (72.) glich für Sülfeld aus. Im Anschluss kam dann Nico Post, doch der Siegtreffer blieb aus. Für Sülfeld war es ein schmeichelhafter Punktgewinn, der vor allem auf den Torhüter zurückzuführen war. Zum Spiel sowie dem Mann des Tages sagte Sülfeld-Coach Birger Broening: „Unsere Aufgabe war von vornherein klar: Wir wollten den Favoriten ärgern und ihn vor Probleme stellen. Ich glaube, das ist uns über die 90 Minuten gut gelungen. Die erste Halbzeit haben wir ein bisschen verschlafen, sind dann aber mit der richtigen Mentalität aus der Kabine gekommen. Am Ende erarbeiten wir uns den Ausgleich und freuen uns über den Punkt. Normalerweise steht bei uns die Mannschaft im Vordergrund, die heute sehr gut gearbeitet hat. Aber heute müssen wir auch unseren Torhüter Lars Schröder hervorheben. Mit mehreren Weltklasse-Paraden hat er uns zunächst im Spiel und am Ende den Punkt festgehalten. Ich glaube, bei den Chancen, die er heute vereitelt hat, werden einige Gegenspieler heute Nacht nicht besonders gut schlafen.“

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SV Wahlstedt – SV Borussia Möhnsen 7:2 (1:2)

Für den SV Wahlstedt galt es nach zwei Siegen in Folge, nun eine Serie zu starten. Zu Gast war der SV Borussia Möhnsen, der es bereits einigen Top-Teams enorm schwer gemacht hat, doch zuletzt fünf Partien ohne Sieg blieb. Daher war das Ziel für die Lauenburger ganz klar, der zweite Saisonsieg sollte her. Dabei war ihnen allerdings auch klar, dass diese Aufgabe alles andere als ein Selbstgänger werden würde, denn Wahlstedt verfügt über hohe Qualität und ging nicht ohne Grund als Tabellenzweiter in dieses Spiel. Im Fokus sollte mit Enrik Nrecaj vor allem ein Spieler stehen, der in den vergangenen Wochen richtig in Fahrt kam. Zehn Tore erzielte er in sechs Spielen, darunter einen Viererpack gegen Sülfeld. Diesen galt es also aus Sicht des Gegners möglichst aus dem Spiel zu nehmen. Die erste Annäherung im Spiel sollte dann erst einmal Möhnsen gehören. Ein langer Ball fand Siel, doch in letzter Not rettete Wahlstedt. Im Gegenzug sollte dann die Heimelf nach vorne kommen, doch im Sechzehner ging der Angreifer zu Fall, man forderte Elfmeter, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Stattdessen sollte es im direkten Gegenzug schnell gehen und der Ball vor den Füßen von Hendrik Siel (8.) landen, der den Ball aus kurzer Distanz im Tor unterbrachte. Die Gäste gingen also in Führung, doch im Anschluss wurde Wahlstedt immer drückender. Mit deutlich mehr Ballbesitz setzten die Segeberger die gegnerische Defensive unter Druck, doch es fehlte an der Genauigkeit im letzten Drittel.

So musste ein Standard her, der an den zweiten Pfosten kam, wo Fatlind Zymberi (16.) zum Ausgleich einköpfte. Alles war wieder auf Null und nun wollte Wahlstedt, das gut im Spiel war, nachlegen. Die Chance hatte allerdings der Gast, als ein Standard in den Rückraum kam, doch der Schuss von dort knapp über das Tor segelte. Im Gegenzug kam dann der SVW wieder nach vorne und Zymberi sollte im Strafraum zu Fall kommen. Es war ein uncleverer Zweikampf des Verteidigers, sodass es nun den Elfmeter gab. Philip Wiedemann trat an den Punkt, eigentlich ein enorm sicherer Schütze, doch Torhüter Marvin Brogmus war in der Ecke und kratzte den Ball unten links aus dem Eck. Er verhinderte den Rückstand und dies nicht nur einmal, denn auch danach sollte er zweimal glänzend parieren. Der Führungstreffer Wahlstedts lag nun in der Luft, doch stattdessen klingelte es auf der anderen Seite. Den ersten Versuch wehrte Dennis Holstein ab, doch dann kam Julian Höppener (29.) und brachte die Lauenburger erneut in Führung. So schnell ging das, denn sie zeigten dem Favoriten, wie effizient man sein kann. Im Anschluss blieben weitere Möglichkeiten für Wahlstedt ungenutzt, sodass es mit einem Rückstand in die Pause ging. Zur Chancenverwertung und Erarbeitung sagte SVW-Coach Nimet Jusufi: „Im letzten Drittel hat noch die Passqualität gefehlt und wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen. Bis zum letzten Drittel spielen wir es wirklich gut, aber entweder die Idee oder aber der Pass hat dann nicht gestimmt.“ Möhnsen durfte sich beim herausragenden Torhüter bedanken, der gleich mehrfach rettete. Bitter für sie war allerdings, dass sich mit Enes Lau kurz vor dem Pausenpfiff ein Verteidiger verletzte.

Zur zweiten Hälfte wollte Möhnsen möglichst lange die Führung halten, doch dieser Plan ging alles andere als auf. Klahn kam nun auf Seiten des SVW und keine 120 Sekunden nach Wiederbeginn fiel bereits der Ausgleich. Zunächst war Brogmus noch zur Stelle, doch den Nachschuss brachte Enrik Nrecaj (47.) im Tor unter. Es war der Beginn der Nrecaj-Show, denn der Neuzugang von der Kaltenkirchener TS, der bereits in der Oberliga und Landesliga als Torjäger galt, sollte nun all seine Klasse auf den Platz bringen. Zwei Minuten nach dem Ausgleich zappelte der Ball erneut im Tor, erneut war es der besagte Stürmer, der diesmal von der Strafraumkante einschoss. Möhnsen war nun völlig abwesend, konnte den spielstarken Hausherren nichts entgegensetzen und so war es ein Spiel auf ein Tor. Zweimal verpasste Klahn den vierten Treffer. Auf der anderen Seite sollte Siel an Holstein scheitern, doch dies war auch die letzte Möglichkeit für die Borussia. Es folgte Chance um Chance und Tor für Tor auf Seiten der Segeberger, die am Ende mit 7:2 gewannen. Nrecaj (62./80./84.) sollte den Fünferpack schnüren und auch Yannick Klahn (74.) reihte sich unter den Torschützen ein. So war es am Ende ein hochverdienter und deutlicher Sieg.

Der siegreiche Coach Nimet Jusufi sagte zum Spiel: „Wir sind eigentlich sehr gut reingestartet, hatten viele Chancen, haben uns aber das Leben wieder selbst schwergemacht, indem wir zwei Tore kassieren. Einmal nach einem Einwurf, wo wir nicht geordnet sind und pennen, sowie ein Torwartfehler. Ansonsten hatten wir das Spiel über 90 Minuten voll im Griff, sind die spielbestimmende Mannschaft und haben uns in der zweiten Halbzeit sehr gute Chancen herausgespielt und uns für den Aufwand belohnt. Es war eine geschlossene, gute Mannschaftsleistung. Wir freuen uns über den Sieg.“ Möhnsen verlor am Ende deutlich und gab erneut eine Führung aus der Hand. Es war bitter für die Lauenburger, die im ersten Durchgang eigentlich noch gut dagegenhielten und gefährliche Nadelstiche setzten. Nach der Pause sollten die Optionen von der Bank fehlen, denn die angespannte Personalsituation der vergangenen Wochen setzte sich fort. Trainer Martin Krüger war nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Er sagte nach dem Spiel: „Die erste Niederlage in dieser Saison, die absolut hochverdient ist und dies auch in der Höhe. Wir haben ein Spiel gemacht, was aufgearbeitet werden muss, weil wir uns an klare taktische Vorgaben nicht gehalten haben und dann haben wir die verdiente Quittung gegen fußballerisch gute Wahlstedter bekommen.“

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Enrik Nrecaj war der Unterschiedsspieler des SVW. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Der 11. Spieltag im Überblick

SG Bargteheide/Hammoor – SV Henstedt-Ulzburg 1:2
TuS Hoisdorf – SSV Großensee 4:0
Teutonia Alveslohe – Bargfelder SV 4:2
Eintracht Segeberg – LeezenerSC 2:3
Tralauer SV – TuS Hartenholm II 7:0
FSG Alsterland . SV Sülfeld 1:1
SV Wahlstedt – Boriussia Möhnsen 7:2

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