
Bargteheide – Der TSV Bargteheide belegt derzeit mit 21 Punkten den sechsten Platz in der Landesliga Holstein. Es ist das Ergebnis eines starken Saisonstarts und der Entwicklung über die vergangenen Jahre. Die junge Truppe, die im großen Kern seit Jahren so zusammenspielt, hat sich stetig weiterentwickelt und mit mitreißendem Fußball begeistert. Eine stetige Entwicklung war dabei das Rezept zum Erfolg. Der Koch war dabei Michel Wohlert, ein junger Coach, der seit vielen Jahren Weinrot trägt, doch nun zum Winter sein Amt niederlegt.
Erfolgreiche Zeiten unter Wohlert
Michel Wohlert ist Cheftrainer der ersten Herren des TSV Bargteheide. Über viele Jahre war er ein fester Teil im Herrenbereich der Stormarner, sei es als Spieler oder aber als Coach. Über ein Jahrzehnt war dies der Fall, in dem er die Herren in die Landesliga führte oder aber mit der „Weinroten Zwoten“ als Spieler in die Kreisliga aufstieg. Wohlert hat sich seinen Namen gemacht, nicht nur im Sportzentrum an der Alten Landstraße, sondern auch im Kreis. Mit dem TSV brauchte er in der Landesliga keinerlei Eingewöhnungszeit, spielte eine sorgenfreie erste Saison, die letztlich auf Rang sieben endete. Der Zusammenhalt und die Harmonie im Team der ersten Herren sind seit Jahren spürbar vorhanden und auch dies ist das Resultat der Arbeit von Michel Wohlert. Gleiches gilt für die nächsten Entwicklungsschritte einiger Spieler, die sich unter seiner Regie für höhere Aufgaben bewiesen haben.
Abschied nach mehr als einem Jahrzehnt
Nun geht der junge Chef allerdings auf Abschiedstournee, denn seine Zeit beim TSV endet zum Winter. Neun Ligaspiele stehen nun noch an und in diesen möchte das Team für ihren Coach eine Top-Ausbeute. Zuletzt gab es vier Siege am Stück und genau diese Serie gilt es fortzusetzen. Wohlert sagte gegenüber HL-SPORTS zu seinem Abschied: „Ich hab dem Verein und der Mannschaft bereits vor drei Wochen Bescheid gesagt und im engen Kreise natürlich auch ein bisschen über die Gründe gesprochen. Nach außen hin möchte ich mich dazu nicht weiter äußern. Mir ist viel wichtiger, mich auch öffentlich einmal bei meiner Mannschaft und auch dem Verein zu bedanken. Ich bin jetzt über 14 Jahre im Verein, elfeinhalb davon als Trainer und kann mittlerweile ganz gut bewerten, dass meine aktuelle Mannschaft etwas Besonderes ist. Entsprechend froh bin ich über die Zeit mit den Jungs und gehe mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge.“








