Besonderes Wiedersehen für Dennis Hadler – Derby am Uhlenbusch

Ärgert Rethwisch erneut einen Favoriten?

SGWSS-Coach Dennis Hadler war zuvor beim Krummesser SV tätig. Foto: Lobeca/Niklas Runne
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Lübeck – Der zwölfte Spieltag in der Kreisliga Süd steht vor der Tür. Es kommt zu einigen Duellen, die einiges versprechen. So kommt es am Pöbelberg zum Duell der Zweitvertretungen, vor dem der Favoritencoach warnt. Außerdem gibt es ein Derby in Breitenfelde. In Wentorf kommt es zu einem Wiedersehen, während in Travemünde Spannung garantiert ist, wenn die beste Auswärtsmannschaft anreist.

Eichholzer SV – SV Azadi Lübeck II (Sa., 14 Uhr)

Vor zwei Jahren stiegen der Eichholzer SV II und SV Azadi Lübeck II gemeinsam in die Kreisliga auf. Die Mannen vom Pöbelberg wurden Meister mit nur wenigen Punktverlusten und einem relativ großen Vorsprung auf den Verfolger. Azadi folgte über die Aufstiegsspiele, sodass man sich im Folgejahr direkt wiedertraf. Dabei sollte Azadi eine starke Hinrunde spielen und oben anklopfen, doch die Rückrunde war eine sportliche Katastrophe und ließ die Mannen vom Koggenweg in der Tabelle ordentlich abrutschen. Eichholz überzeugte voll und ganz, beendete die Saison in der neuen Liga auf Rang Vier, was vor allem an einer beeindruckenden Rückserie lag. In der zweiten Saison nach dem Aufstieg sollte Eichholz klarer Favorit auf den Titel sein und dieser Rolle wird man bis dato absolut gerecht. Von der Spitze grüßt der ESV bei nur einer Niederlage. Azadi belegt den 13.Platz, steckt in einer Krise und verlor die vergangenen sechs Ligaspiele allesamt. Derzeit ist der Abstand zwischen den beiden Zweitvertretungen so groß wie lange nicht, sodass die Rollenverteilung am Sonnabend klar ist. Eichholz geht als Favorit ins Spiel, doch möchte den Gegner unter keinen Umständen unterschätzen. Vergangene Saison waren beide Spiele ein hartes Stück Arbeit für Eichholz, wobei es vor allem in der Hinrunde ein Sieg aufgrund der Effizienz war. Trainer Stephan Lindhoff sagt vor dem Spiel: „Nach einem spielfreien Wochenende empfangen wir den SV Azadi II am Pöbelberg. Die letzten Jahre waren es immer enge Spiele gegeneinander und davon gehen wir auch am Samstag aus. Azadi hat viele technisch sehr gute Spieler und kann an guten Tagen jeden Gegner schlagen. Aktuell sind Sie hinter ihren eigenen Ansprüchen hinterher, aber genau da liegt die Gefahr. Wir werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen und wissen auf was es ankommen wird am Samstag. Wir wollen unseren positiven Trend fortsetzen und werden dafür alles auf dem Feld lassen. Wir freuen uns auf einen geilen und fairen Gegner gegen den man alles geben muss.“

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Fortuna St. Jürgen – TSV Zarpen (So., 13 Uhr)

Die Erleichterung am vergangenen Wochenende war riesig beim SV Fortuna St. Jürgen. In Stockelsdorf feierte die Mannschaft von Andre Meese uns Nikolay Frech den langersehnten zweiten Saisonsieg und sammelte somit Big-Points im Tabellenkeller. Der Druck war bereits groß, denn im Falle einer Niederlage, wäre der Rückstand noch größer geworden. So hat man mit einem 5:1-Auswärtserfolg ein Lebenszeichen gesetzt. Einzig die Chancenverwertung sollte noch Luft nach oben haben, ansonsten war es genau das, was man sich vorgestellt hat. Nun soll allerdings nachgelegt werden, denn es gilt nun auch den ersten Heimsieg in dieser Saison einzufahren. Dort gab es bisher erst zwei Punkte aus fünf Spielen, sodass das Ziel klar ist. Die Aufgabe wird allerdings keine einfache, denn mit dem TSV Zarpen gastiert ein starker Aufsteiger, der derzeit auf Rang Vier steht. Nikolay Frech sagt vor diesem Spiel: „Am Sonntag treffen wir zu Hause auf den starken Aufsteiger aus Zarpen. Der Gegner ist sehr gut in die Saison gestartet und kann trotz der zuletzt drei sieglosen Spiele mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Wir wollen an die gute Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen, noch einmal eine Schippe drauflegen und vor allem an unserer Chancenauswertung arbeiten. Mit voller Leidenschaft und Einsatzbereitschaft wollen wir alles daransetzen, die drei Punkte zu Hause zu behalten.“

Für den TSV Zarpen gilt es nach nun schon drei Spielen ohne Sieg, mal wieder die maximale Ausbeute einzutüten. Auf den Achtungserfolg gegen Travemünde (2:1), folgten die Niederlagen gegen Eichholz II (3:5) und Breitenfelde/Mölln (2:4), sowie jüngst ein Remis gegen Wentorf-Sandesneben/Schönberg. Man verlor somit die Tabellenführung, doch befindet sich dennoch immernoch absolut im Soll. 19 Punkte sind bereits eine gute Ausbeute für einen Aufsteiger, der immer wieder mit einer beeindrucken Moral glänzt. Selbst Rückstände mit mehreren Toren, wie zuletzt, sollen die Stormarner nicht aus dem Konzept bringen, sondern nochmal neue Kräfte erwecken. So war es vergangene Woche, auch wenn man sich dort ankreiden musste, dass es im Offensivspiel eher zäh war. Ihnen fiel zu wenig ein, sodass der viele Ballbesitz, selten in richtige Chancen umgemünzt wurde. Dort braucht es nun eine Steigerung, die man sich mit der Startelfrückkehr von Nico Scheel erhofft. Dieser saß zuletzt angeschlagen zunächst auf der Bank, doch als er eingewechselt wurde, sollten die beiden Tore folgen. Er bringt dem TSV eine nochmals höhere Offensivqualität und ist daher der Unterschiedsspieler beim Team aus dem Otto-Dechert-Stadion. Die Hoffnung auf eine Rückkehr in die erste Elf ist groß. Trainer Tobias Clasen sagt: „Fortuna St. Jürgen ist eine Mannschaft, die meines Erachtens niemals unterschätzt werden darf, die mit genug Qualität im Kader überhaupt nicht da unten reinheghört, wo sie gerade steht. Es wird garantiert ein spannendes Spiel, weil wir auch personell sehr angeschlagen sind. Wir haben viele Verletzte, Kranke und nun kommt auch noch die Urlaubszeit dazu, daher mal gucken, was wir da auf die Beine gestellt bekommen. Trotzdem wird die Mannschaft alles dafür geben die drei Punkte mit nach Zarpen zu nehmen. Ich gehen fast davon aus, dass es ein sehr enges und kompaktes Spiel wird, wo die Mannschaft, die sich mehr Chancen herausspielt gewinnen wird. Fortuna hat den Heimvorteil, auf ihrem Platz muss man auch als Gastmannschaft erst einmal klarkommen.“

TSV Travemünde – TSV Schlutup (So., 14 Uhr)

Der TSV Travemünde hat am vergangenen Wochenende Moral bewiesen. Beim SV Azadi Lübeck II drohte nach drei sieglosen Spielen in Serie, das vierte, doch dem 0:2-Rückstand zur Pause trotzten die Monte-Kicker. Es gab einen 3:2-Auswärtssieg und das Ende der Durststrecke. Die Erleichterung war groß und was die Mannschaft von Christian Jetz nach der Pause gezeigt hat, machte Mut. Die Qualität ist im Team definitiv vorhanden, auch wenn es bei einigen Spieler zuletzt so schien, als würden diese ihr Potenzial noch nicht ausschöpfen. Kaum ein Spieler war auf seinem gewohnten Leistungsniveau, sowohl vorne als auch hinten. Dies sollte sich vergangene Woche wieder ändern, denn dort zeigte man, das die Qualität unumstritten vorhanden ist. Sommerneuzugang Thomas Aldermann, erzielte seine langersehnten ersten beiden Saisontreffer und verhalf somit seinem Team zum Sieg. Auch Christian Furchtmann sollte seine kleine Durststrecke beenden und Saisontor Nummer Vier erzielen. Nun geht der Blick auf den kommenden Sonntag, wo eine schwierige Aufgabe wartet. Zu Gast ist der TSV Schlutup, ein Team gegen das die Monte-Kicker vergangene Saison sieglos blieben. Daher ist das Ziel klar. Trainer Christian Jetz sagt: „Derby gegen Schlutup! Letztes Jahr konnten wir beide Spiele nicht gewinnen, auch dieses Jahr spricht der Faktor gegen uns. Wir gehen als Außenseiter ins Spiel und wollen uns weiter stabilisieren, alles andere als ein Dreier von den Randmecklenburgern wäre eine Überraschung.“

Der TSV Schlutup ist derzeit weit von einer Spitzenmannschaft entfernt. Man nutzt vorne zu wenige Chancen, bekommt die Leistung nicht über die volle Distanz auf dem Platz und kassiert vermeidbare Gegentore. Dies spiegelte die vergangene 0:2-Pleite gegen Rethwisch wieder, doch auch einige weitere Partien in dieser Saison. Vor allem zu Hause gab es nicht wirklich Grund zum Jubeln, sodass man nun froh ist, dass es in der Fremde um die nächsten Punkte geht. Schlutup ist das auswärtsstärkste Team der Liga, denn alle vier Spiele in der Fremde wurden verloren, sodass man an der Ivendorfer Landstraße gewarnt sein sollte. Schlutup-Coaxch Robertino Borja sagt: „Die Niederlage ist aufgearbeitet und abgehakt. Jetzt schauen wir nach vorne und freuen uns auf das nächste Auswärtsspiel. Aktuell fühlen wir uns in der Fremde tatsächlich wohler als auf heimischem Boden. In Travemünde erwartet uns allerdings ein unangenehmer Gegner und ein Spiel, das sicherlich sehr intensiv werden kann. Wir wollen unsere Auswärtsbilanz weiter ausbauen und peilen den nächsten Dreier in der Fremde an. Dafür müssen die Jungs wieder von der ersten Minute an alles auf dem Platz lassen.“

TSV Kücknitz – ATSV Stockelsdorf (So., 15 Uhr)

Am vergangenen Sonntag riss die Siegesserie des TSV Kücknitz. Nach vier Siegen gab es ein Remis bei Lübeck 1876. Man tat sich im ersten Durchgang offensiv zu schwer, doch dort sollte man auch ohne Pierre Witt und Maurice Maletzki auskommen. Dennoch ist die Mannschaft von Mirco Groß nun schon sieben Ligaspiele in Serie unbesiegt, sodass Rang Drei nicht von ungefähr kommt. Man spielt eine richtig gute Saison, hat bereits jetzt sieben Punkte mehr aus den ersten zehn Spielen, als zu diesem Zeitpunkt in der Vorsasion. Die Entwicklung ist unumstritten und so hat sich Kücknitz zu einem Spitzenteam entwickelt. Dies zeigte der verdiente Heimsieg gegen Siebenbäumen, doch auch die Kontanz, die jahrelang das Problem am Roten Hahn war. Nun soll die Serie fortgesetzt werden und dies zu Hause. Dort fühlt man sich wohl, wie kaum eine andere Mannschaft, denn bisher wurden alle fünf Heimspiele gewonnen. Nun soll Nummer Sechs folgen, wenn der ATSV Stockelsdorf am Sonntag gastiert.

Der ATSV Stockelsdorf muss nun doch wieder den Blick nach unten richten. Nach einem zwischenzeitlichen Hoch mit zwei Siegen in Folge, sowie einem Erfolg bei Lübeck 1876, gab es zuletzt einen heftigen Dämpfer. Im Kellerduell gegen das damalige Schlusslicht Fortuna St. Jürgen unterlagen die Ostholsteiner mit 2:5. Man war damit gut bedient, denn es sollte ein schwacher Auftritt sein. Am Dienstagabend folgte ein chancenloser Auftritt im Pokal gegen Oberligist SC Rapid Lübeck. Nun soll in Kücknitz der Auswärtsdreier her. In der Fremde gab es bisher sieben der ins Gesamt zehn Punkte, sodass man hoffnungsvoll ins Spiel geht. Dennoch ist Stockelsdorf der klare Underdog.

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SG Breitenfelde/Mölln – Ratzeburger SV II (So., 15 Uhr)

Die SG Breitenfelde/Mölln war in den vergangenen Wochen wieder auf Kurs. Nach einem zwischenzeitlichen Tief von vier sieglosen Spielen, blieb man zuletzt viermal ungeschlagen. Dabei gab es drei Siege, sowie ein Remis. Vor allem die Erfolge gegen Wentorf-Sandesneben//Schönberg (5:2) und Zarpen (4:2) waren Achtungserfolge. Doch auch in Krummesse sollte es zuletzt einen Sieg geben. Man bestrafte die Fehler des Gegners eiskalt und stellte letztlich auf 3:0. Mit diesem im Rücken soll es nun den nächsten Erfolg gegen einen Rivalen geben. Es ist ein Derby das bevorsteht, denn zu Gast ist der Ratzeburger SV II. SG-Coach Arne Riewe sagt: „It’s Derby time! Klein-Nord-Fredeburg kommt zu Besuch. Ratzeburg II ist als Aufsteiger in der Kreisliga angekommen. Dementsprechend denke ich wird es ein interessantes spiel. Wir kommen mit guter Euphorie in den Spieltag. Das wollen wir so weiter führen. Ratzeburg zeigt ihre Qualitäten gerade in der Offensive. Da stellen wir uns drauf ein und sind gewarnt. Wir wollen alles geben um weiter am Uhlenbusch zu marschieren.“

Der Ratzeburger SV II hatte am Wochenende spielfrei, nachdem Gegner Eichholz II ihnen aufgrund von personellen Sorgen entgegenkam. Vor dieser Pause sollten die Lauenburger allerdings richtig gut drauf sein. Es schien, als wäre der Aufsteiger in der neuen Liga endgültig angekommen. Es gab drei Spiele ohne Niederlage. Man verschaffte sich im Keller Luft und drang ins Tabellenmittelfeld vor. Dort soll sich nun mindestens mal gehalten werden, damit man früh Planungssicherheit für ein weiteres Kreisligajahr hat. Mit Breitenfelde/Mölln wartet ein Konkurrent aus der Region, der daher sicherlich nicht unbekannt ist. Man freut sich auf dieses Duell und hat dennoch großen Respekt vor der SG. Trainer Paul Dietz sagt: „Derbyzeit am Uhlenbusch, wir sind heiß auf das Spiel und hoffen unsere gute Form der letzten Spiele mitnehmen zu können. Mit Mölln wartet ein unangenehmer Gegner welcher auch sehr gut in Form ist und vor der Saison den Aufstieg angepeilt hat. Wir wissen um ihre Stärken und Eingespieltheit und müssen 100% auf den Platz bringen um das Derby für uns zu entscheiden. Personell sieht es ganz ordentlich aus, sollten die angeschlagenen und erkältet Spieler bis Sonntag wieder fit sein.“

SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg – Krummesser SV (So., 15 Uhr)

Bei der SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg läuft es derzeit richtig gut. Nur eines der vergangenen sechs Spiele wurde verloren, dies war gegen Breitenfelde. Ansonsten sollte sowohl gegen Eichholz II als auch den TSV Zarpen gepunktet werden. Auch die Spiele, in denen man favorisiert war, wie gegen Rethwisch, Stockelsdorf oder auch St. Jürgen sollten erfolgreich gestaltet werden. Daher zeigt der Trend klar nach oben und dies soll sich erst einmal auch nicht ändern. Man hat viele Duelle gegen Spitzenteams bereits hinter sich. Das Potenzial im Team ist größer als der derzeitige Tabellenplatz aussagt und dennoch liegt Rang Drei nur fünf Plätze entfernt. Damit man den Druck auf das obere Drittel erhöhen kann, sollen nun die nächsten drei Punkte folgen. Mit dem Krummesser SV gastiert dabei vor allem für Trainer Dennis Hadler eine besondere Mannschaft. Mit diesem stieg er nämlich vergangene Saison auf. Mehrere Jahre trainierte er den KSV und nun gibt es das erste Duell gegen seinen Ex-Club. Vor diesem Spiel sagt er: „Nach zwei schönen Jahren in Krummesse freue ich mich sehr auf ein Wiedersehen auf dem Platz. Ich drücke Krummesse nach wie vor in jedem Spiel die Daumen, dass sie die Klasse halten aber Sonntag muss ich hier ein Ausnahme machen denn auch wir brauchen die Punkte Dass Krummesse nicht zu unterschätzen ist haben sie zuletzt gegen Elmenhorst und Travemünde gezeigt, wir sind also gewarnt, gerade Bekir Kasikci ist immer für ein Tor gut. Unser Ziel ist trotzdem klar , drei Punkte. Wir haben noch ordentlich Wut von den letzen 10 Minuten in Zarpen im Bauch, diese gilt es in positive Energie umzuwandeln. Personell sieht es gut aus, auch wenn Fritz Witten aus privaten Gründen fehlen wird, dafür erwarten wir endlich die Rückkehr von Lasse Löffler, ob es für ihn reicht wird sich wahrscheinlich erst am Wochenende entscheiden. So oder so sind wir guter Dinge und wollen unseren Zuschauern ein attraktives und erfolgreiches Spiel bieten.“

Für den Krummesser SV gilt es nach zuletzt wieder zwei Niederlagen in Folge zu punkten. Es braucht im Kampf gegen den Abstieg dringend mehr Zähler, denn die Konkurrenz kommt immer mehr in Fahrt. Derzeit belegt der Aufsteiger mit Rang 15 einen Abstiegsplatz, von dem man schnell wegkommen möchte. Zum Start der wichtigen Wochen, in denen es mehrere direkte Duelle gibt, wäre ein Auswärtserfolg in Wentorf also ein guter Start um mit einer breiten Brust in den Jahresendspurt zu gehen. Dafür müssen allerdings schnellstens die Fehler abgestellt werden, denn diese sorgten am vergangenen Sonntag für eine deutliche Niederlage gegen Breitenfelde/Mölln. Nach Ballverlusten ging es oftmals sehr schnell. Vorne gab es durchaus Annäherungen, doch diese müssen künftig noch zwingender und präziser ausgespielt werden. Vor dem kommenden Auswärtsspiel sagt Andre Bargholt, Trainer des KSV: „Uns erwartet mit massiv ausgedünnten Kader das nächste schwere Auswärtsspiel und gleichzeitig ein Wiedersehen mit meinem letztjährigen Trainerkollegen Dennis Hadler auf welches ich persönlich mich sehr freue. Am Sonntag muss alles stimmen um etwas zählbares mitzunehmen.“

VfL Rethwisch – SV Grün-Weiß Siebenbäumen (So., 15 Uhr)

Der 2:0-Auswärtserfolg in der vergangenen Woche beim TSV Schlutup war für den VfL Rethwisch ein Ausrufezeichen. Man bezwang eine Mannschaft mit Ambitionen nach oben und sollte vor allem nach dem Seitenwechsel kaum etwas zulassen. Defensiv war dieser Auftritt über weite Strecken sehr positiv und vorne wurden die Gelegenheiten eiskalt genutzt. Nun folgt direkt ein weiteres Spiel gegen eine Spitzenmannschaft, doch dieses hat es nun absolut in Sich. Mit dem SV Grün-Weiß Siebenbäumen wartet ein anderes Kaliber, ein Schwergewicht der Liga. Dort braucht es vor allem in der Defensive noch mehr Stabilität und Kompaktheit, sowie die Heimstärke, die den VfL auszeichnet. Bekommt man diese auf den Rasen, dann könnte man nach Travemünde und Schlutup, eine weitere Top-Mannschaft ärgern. Dies soll gelingen, damit man sich im oberen Tabellendrittel festbeißen kann. Drei Punkte stehen die Stormarner hinter Rang Drei, sodass die bisherige Saison wirklich erfolgreich war. Die Vision ins obere Drittel zu kommen, ist gar nicht so unrealistisch, denn Trainer Till Knifka hat aus dieser Mannschaft bisher schon eine Menge rausholen können.

Der 12. Spieltag im Überblick

Eichholzer SV II – SV Azadi Lübeck II (Sa., 14 Uhr)
Fortuna St. Jürgen – TSV Zarpen (So., 13 Uhr)
TSV Travemünde – TSV Schlutup (14 Uhr)
TSV Kücknitz – ATSV Stockelsdorf (15 Uhr)
SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg – Krummesser SV
SG Breitenfelde/Mölln – Ratzeburger SV II
VfL Rethwisch – SV Grün-Weiß Siebenbäumen

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