
Lübeck – An Selbstvertrauen mangelt es der VSG Lübeck derzeit nicht. Vor dem Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des Eimsbütteler TV am heutigen Sonnabend (24. Oktober) geben sich die Lübecker ausgesprochen siegessicher. Nach dem erfolgreichen Saisonstart soll in Hamburg der nächste Dreier folgen. Doch bei aller Zuversicht bleibt eine Frage: Wird der Optimismus zum Erfolgsrezept oder steigt den Spielern das Lübecker Hochwasser tatsächlich zu Kopf?
Unterschiedliche Ausgangslagen
Die Voraussetzungen vor dem Duell der beiden Hansestädte könnten unterschiedlicher kaum sein. Der Eimsbütteler TV II holte aus seinen bisherigen drei Begegnungen lediglich einen Punkt und steht damit auf dem zehnten Tabellenplatz der Regionalliga Nord.
Die VSG Lübeck musste sich dagegen in fünf Spielen erst einmal geschlagen geben und nahm selbst aus dieser Niederlage noch einen Punkt mit. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die nächste Aufgabe.
Bahlmann und Moll mit klarer Ansage
Zuspieler Falk Bahlmann blickt mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein auf das Gastspiel in Hamburg: „Wir haben ETV 1 letztes Jahr geschlagen und die spielen jetzt 2. Liga. Dann wird es für ETV 2 wohl reichen.“ Auch Außenangreifer Johan Moll lässt keinen Zweifel daran, welches Ergebnis er erwartet: „Alle sind da, alle wollen den Aufwärtstrend fortführen. Ich rieche einen glasklaren Auswärtssieg und die nächsten drei Punkte.“
Siegerpizza fest eingeplant?
Mittelblocker Friedemann Schäfer kennt den ETV bereits aus mehreren Begegnungen. Auf die Frage nach seinem Spieltagsritual hat er eine klare Antwort: „Siegerpizza in der Bundesstraße ist einfach ein schönes Ritual.“
Die Lübecker reisen also mit reichlich Selbstvertrauen nach Hamburg. Ob die vollmundigen Ankündigungen auf dem Spielfeld bestätigt werden oder sich die große Siegesgewissheit rächt, entscheidet sich am Sonnabendabend. Eines steht bereits fest: Die VSG hat sich die Messlatte selbst ziemlich hoch gelegt.








