Lübeck – Am Sonnabendnachmittag empfing der VfB Lübeck in der Regionalliga Nord die 2. Mannschaft des SV Werder Bremen auf der Lohmühle. Die 2.159 Zuschauer sahen eine 2:5 (1:3)-Heimniederlage. Die Serie von acht ungeschlagenen Spielen riss damit.
Gäste effektiver
Beide Mannschaften spielten von Anfang an nach vorne, daraus entwickelte sich in der Anfangsphase eine muntere Partie. Die erste gefährliche Aktion des Spiels hatten die Gäste in der 8. Minute, den Grün-Weißen gelang es, den Ball mit vereinten Kräften aus dem Strafraum zu befördern. Drei Minuten später war es dann aber doch soweit. Einen gut timten Ball in die Spitze nahm Princewill Mbock auf, lief auf VfB-Keeper Finn Böhmker zu und ließ ihm mit einem überlegten Abschluss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit. Die Antwort des VfB folgte zeitnah. Zunächst verfehlte Ramiz Demir nur knapp das Gehäuse (16.), dann sorgte Ware Pakia nach einem schönen Angriff für den Ausgleich (17.). Danach verflachte die Begegnung etwas, bis Schiedsrichter Benjamin Schmidt auf Foulelfmeter für die Bremer entschied (27.). Darwin Soylu verwandelte ihn, Böhmker hatte die Ecke aber nicht den Ball (28.). Und die Gäste legten nach. Mit einem scharfen Distanzschuss erhöhte Patrick Götzelmann (32.) auf 3:1 für Werder. Eine Kontermöglichkeit des VfB über Fabian Istefo brachte nur einen Eckball ein (41.). In der Nachspielzeit forderten die Zuschauer vehement einen Platzverweis für Mbock, Schiri Schmidt beließ es bei Gelb. „Schieber, Schieber“-Rufe schallten über die Lohmühle. Kurz danach ging es in die Pause.

Kurze Hoffnung
Zu Beginn der 2. Halbzeit schienen die Gäste das Ergebnis erst einmal verwalten zu wollen. Es dauerte bis zur 56. Minute, ehe Pakia Werder-Keeper Stefan Smarkalew mit einem Distanzschuss prüfte. Dann schlug Werder erneut zu. Nach einer Flanke von der linken Seite köpfte Jakob Wiehe ins lange Eck zum 1:4 ein (60.). Der VfB gab nie auf und erzielte durch Lennard Heiduck nach Hereingabe von Marvin Thiel das 2:4 (72.), durfte sich allerdings nicht lange freuen, denn Soylu stellte den alten Abstand wieder her (75.): 2:5. Henry Jeschonek traf mit einem Schuss den Pfosten des Werder-Gehäuses (83.). Danach plätscherte die Begegnung bis zum Abpfiff durch Schiri Schmidt vor sich hin. Nach fünf Minuten Nachspielzeit war Feierabend.
Bildquellen
- VfB Jubel: Lobeca/Vivian Pfaff
- VfB Zweikampf: Lobeca/Vivian Pfaff
