
Preetz – Am Dienstagabend steht in der Kreisliga Südost ein Nachholspiel an. Die FT Preetz empfängt den TSV Gremersdorf. Es gilt, sich oben festzusetzen. Dabei gehen die Gäste favorisiert ins Spiel, doch die Hausherren sind der Favoritenschreck. Daher ist ein spannendes Duell unter Flutlicht zu erwarten.
Endet die Sieglosserie im Fichtestadion?
Nur eines der vergangenen vier Spiele verlor die FT Preetz zuletzt. Es gab sieben Punkte, doch so richtig zufrieden ist man nicht. Die Pflichtaufgaben gegen Dannau und Lütjenburg wurden erfüllt, doch ansonsten blieben Siege aus. Gegen Kirchbarkau enttäuschte man mit einer zu harmlosen Offensive. Es wurde aus der langen Überzahl zu wenig gemacht, sodass es die Niederlage gab. Zuletzt sollte es ein 2:2-Remis gegen die SG Insel Fehmarn geben. Mit zehn Mann spielte die FT eine starke zweite Halbzeit und war dem Sieg sehr nahe. Spät fiel das 2:1, doch ein diskutabler Elfmeter riss ihnen zwei Punkte aus den Händen. So wartet die Mannschaft von Florian Manstein bereits seit vier Spielen auf einen Heimsieg. Es gab zwei Remis und zwei Pleiten. So wurde der Anschluss nach oben etwas verloren. Man belegt Rang Sieben mit 23 Punkten. Dementsprechend wichtig wird die kommende Aufgabe gegen den TSV Gremersdorf. Es gilt, auf Platz Vier zu klettern und sich wieder zurückzumelden im oberen Tabellendrittel. Man legt dann erstmal vor, denn die Konkurrenz hat noch weniger Spiele, doch im Falle einer Niederlage rücken die Spitzenplätze bereits etwas in die Ferne.
Gremersdorf mit Problemen in der Fremde
Zu Gast ist der TSV Gremersdorf und somit der aktuelle Tabellenzweite. Die Mannschaft vom Bankendorfer Weg hat vier der vergangenen fünf Spiele gewonnen. So wurde man zum Verfolger Nummer Eins hinter dem TSV Lensahn. Doch genau solche Gegner liegen der FT Preetz richtig gut. Lensahn (3:1), SG Göhl/Oldenburg (3:1) und Cismar (5:0) wurden allesamt bezwungen. Die Heimstärke machte sich bemerkbar und genau diese macht es für den TSV am Dienstagabend so schwer. Man erwartet eine ganz schwere Aufgabe, denn in der Fremde hat sich der Verbandsligaabsteiger bisher eher schwergetan. Nur zehn von 21 Punkten holte der TSV. So wurden elf der bisher schon 13 verlorenen Punkte auswärts liegen gelassen. Spiele wie in Tensfeld (1:2) oder Eutin (0:5) waren bitter, denn genau diese Zähler fehlen. In diesen sollte allerdings die Personalsituation auch nicht gerade rosig aussehen. Dies war bereits häufiger der Fall, denn der kleine Kader machte sich bemerkbar. Mit der Abmeldung der zweiten Herren kamen mehr Optionen hinzu und auch das Lazarett lichtete sich etwas. Die Folge war ein Kader, der so groß wie lange nicht mehr war. Gegen Rickling sollten 19 Mann zur Verfügung stehen. Darunter zahlreiche Stammspieler, sodass Trainer Christian Ippig endlich mal die Qual der Wahl hatte. Wie gut es der Mannschaft tat, sollte der Auftritt am Sonnabend zeigen, denn gegen den Aufsteiger gab es einen 6:0-Heimerfolg. Es war durchaus ein Achtungserfolg, denn die Segeberger zeigten sich zuletzt wieder deutlich stabiler als noch am Anfang der Saison.
Mittelfeld-Duo kommt bereits auf 20 Treffer
Die Qualitäten vom wahrscheinlich stärksten Mittelfeld der Liga, bestehend aus Matthias Ruske, Jonas Kock und Lennart Petersen, sollen nun auch im Fichtestadion wieder auf den Rasen gebracht werden. Vor allem letztere beiden sind mit bereits 20 Treffern die verlässlichen Knipser des TSV. Die Torausbeute auf diesen Positionen ist außergewöhnlich und hervorzuheben. Wie wichtig vor allem Petersen als Mittelfeldmotor ist, war in Tensfeld zu sehen, denn dort fehlte er. Ohne ihn sollten sich die Ostholsteiner auch deutlich schwerer tun. Nun freut man sich auf einen Gegner, gegen den die bisherige Bilanz sehr positiv war. Alle vier Duelle gingen bisher an den TSV, sodass das Ziel klar ist. Trainer Ippig sagt: „Dienstagabend nach Preetz ist eine doppelte Aufgabe, zum einen die Anreise an einem Wochentag und dann gegen einen heimstarken Gegner anzutreten. Wir können größtenteils mit dem Kader von Samstag planen, daher sind wir personell als auch fußballerisch gut vorbereitet. Es wird darauf ankommen, dass alle gut im Mannschaftsverbund defensiv und offensiv arbeiten, gut umschalten und die Ruhe bewahren. Gegen die gute Defensive der Preetzer werden wir nur wenige Chancen haben, daher ist wieder Effektivität angesagt. Dann haben wir gute Chancen, das Spiel erfolgreich zu bestreiten.“








