
Lübeck – Bis auf Phönix Lübeck stecken alle drei anderen, regionalen Vertreter in der Regionalliga Nord in der unteren Tabellenhälfte fest. Das gilt für den VfB Lübeck, SV Todesfelde und Eintracht Norderstedt. Letztgenannter Verein hat zudem mit anhaltenden Personalproblemen zu tun, muss Spieltag für Spieltag immer wieder improvisieren. Im Endeffekt muss sich die Eintracht aber nun durchbeißen, sich irgendwie zunächst in die Winterpause hangeln.
Grund
Natürlich versucht man gefühlt seit geraumer Zeit an der Ochsenzoller Straße die Situation mit Blick auf Fehlende zu analysieren und möglichst zu beheben. Spieler wurden durchgewechselt, das Trainerteam ebenso. Sogar der medizinische Partner wurde gewechselt – und trotzdem zieht sich das alles ein bisschen als roter Faden durch die letzten Jahre.
Ist-Stand
Am Sonntag (14 Uhr) empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Özden Kocadal nun Drochtersen/Assel, steht der nächste Kick an. Dort fehlen definitiv Falk Gross (OP), Julius Grunwald (Bruch der Elle/Speiche), Lars Huxsohl (Kreuzbandriss), Josh Görtzen (Sehnenplattenriss), Jonas Behounek, Jesse Osei (beide Schambeinentzündung), Nick Gutmann und Fabian Grau (Leistenprobleme). Damit nicht genug: In Todesfelde zog sich Ediz Eroglu eine Oberschenkelverletzung zu, die ihn bis Jahresende außer Gefecht setzen wird. Zudem ist Erjanik Ghubasaryan nach einer Gelb-Roten Karte gesperrt. Bjarne Kasper ist in dieser Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen, dürfte aber am Wochenende noch keine Option sein. Ein Fragezeichen steht hinter Milad Nejad (Oberschenkelbeschwerden) und auch Dane Kummerfeld.


