Setzt Tensfeld ihren Positivtrend fort? – SG Insel Fehmarn reist zum Schlusslicht

Auftakt in die Rückrunde

Beim TuS Tensfeld und Trainer Christoph Hinz gab es zuletzt einen Positivtrend. Foto: Lobeca/Niklas Runne
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Lütjenburg – Wie im Flug verging die Zeit. Schon am Freitagabend steht in der Kreisliga Südost der Auftakt in die Rückrunde an. Zwei Spiele eröffnen den 16. Spieltag und in diesen gibt es jeweils zwei klare Rollen. Während die SG Insel Fehmarn als haushoher Favorit nach Lütjenburg reist, begrüßt die FT Preetz zu Hause den TuS Tensfeld. Dort sind die Voraussetzungen ebenfalls klar und dennoch gibt es Argumente für beide Mannschaften.

FT Preetz – TuS Tensfeld (Fr., 19 Uhr)

In der ersten Halbzeit war es noch ein einigermaßen guter Auftritt, auch wenn es nicht eine einzige Torchance gab, doch nach der Pause sollte die Ordnung bei der FT Preetz im Nachholspiel gegen den TSV Gremersdorf schwinden. Die Folge war eine 1:3-Niederlage gegen den Tabellenzweiten und die nun schon bereits fünfte Heimpartie ohne Sieg. Die Heimstärke ist ihnen abhandengekommen und nach vorne tut man sich derzeit schwer. Die Chancenverwertung bleibt ein leidiges Thema, doch nun kam es auch immer öfter vor, dass die Gelegenheiten sogar ausblieben. Die Spiele gegen Kirchbarkau oder auch Gremersdorf sollten ein zu harmloses Preetz zeigen. Dies soll sich nun ändern, denn die Offensive ist doch alles andere als schlecht besetzt. Sei es ein Özal Berk, Michel Danberg oder eben Spielertrainer Florian Manstein, sie alle haben nicht gerade selten unter Beweis gestellt, dass sie wissen, wo das Tor steht. Nun begrüßt man den TuS Tensfeld und auch wenn die Tabelle für die FT spricht, sollte das Hinspiel zeigen, dass es kein Selbstgänger wird. Damals war es ein 1:1-Remis, bei dem Tensfeld in Unterzahl spielte. Dabei sollten die Segeberger weiterhin mutig sein, auch wenn die größeren Chancen der FT gehörten. Dass man nur einen Punkt mitnahm, ärgerte die Verantwortlichen.

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Nun hat sich seit dem Hinspiel einiges getan. Tensfeld musste sich in der Tabelle deutlich weiter unten einfinden. Nach anfänglichen Auf und Abs zeigte der Trend zwischenzeitlich für mehrere Wochen nach unten. Es gab nichts zu holen, dabei waren die Auftritte nicht immer schlecht. Fehlende Balance war einer der Gründe, denn wenn hinten die Stabilität fehlte, sah es vorne besser aus und wenn die Defensive etwas stabiler werden sollte, präsentierte sich der TuS einfach zu harmlos. Der Ausfall von Stürmer Torge Broetzmann schmerzte zu sehr, denn sein Fehlen ist klar zu merken. In den vergangenen Wochen zeigten die Segeberger allerdings wieder eine Steigerung. Nur eines der jüngsten fünf Spiele wurde verloren, sodass es schwerer geworden ist, Tensfeld zu schlagen. Zugleich gab es aber auch nur einen Sieg. Dreimal wurden die Punkte geteilt. In der vergangenen Woche gegen Dannau war die Chance ganz klar da, sich mit einem Sieg und somit dem zweiten in Folge Selbstvertrauen zu holen, doch es war kein guter Auftritt gegen den Aufsteiger. Dass man am Ende doch noch einen Punkt behielt, damit konnte man sich glücklich schätzen. Alex Borgart schnürte den späten Doppelpack und sorgte somit nach 1:3-Rückstand für ein 3:3-Remis. Nun vor dem Auftakt in die Rückrunde sagt Trainer Christoph Hinz: „Personell sind wir weiterhin etwas angeschlagen, aber das soll keine Ausrede sein. Preetz ist eine gute Mannschaft, die gerade im Umschaltspiel gefährlich werden kann. Deshalb brauchen wir von Beginn an Energie, Leidenschaft und ein gutes Zusammenspiel. Wir wollen mutig auftreten, füreinander arbeiten und unsere Idee auf den Platz bringen.“

TSV Lütjenburg – SG Insel Fehmarn (Fr., 19.15 Uhr)

Es ist derzeit nicht einfach für den TSV Lütjenburg. Bisher wurden alle Spiele in dieser Saison verloren, sodass noch kein einziger Punkt eingefahren wurde, doch zuletzt kam es noch schlimmer. Man bekam keine spielfähige Mannschaft zusammen, sodass gegen den SC Cismar nicht angetreten wurde. Die Folge war ein Punktabzug von drei Punkten, sodass nun -3 Zähler auf dem Konto stehen, bevor es die Rückrunde am Freitag eröffnet wird. Dann begrüßt das Schlusslicht die SG Insel Fehmarn. Diese holte zuletzt vier Punkte aus zwei Spielen, doch tut sich in der Fremde sehr schwer. Es gab seit vier Spielen in der Fremde keinen Sieg mehr und insgesamt wurden nur zehn Zähler auswärts eingefahren. Nun sollen weitere drei dazukommen, denn alles andere als ein Sieg an der Kieler Straße wäre eine große Enttäuschung für die Mannen von der Insel. Im Hinspiel gab es noch einen 9:0-Kantersieg der Fehmaraner, die dabei sogar mit ihrer Chancenverwertung haderten. Auf dem Lütjenburger Kunstrasen soll nun kaltschnäuziger vor dem Tor agiert werden. Es gilt, den Druck auf ganz oben zu erhöhen und sich im oberen Drittel festzubeißen. Trotz der klaren Favoritenrolle ist der Respekt allerdings groß. David Beljan sagt: „Lütjenburg hatte im Sommer einen Riesenumbruch und die Saison läuft leider nicht so, wie Lütjenburg sich das vorstellt, trotzdem haben die Jungs sich Respekt verdient und erarbeitet. Es gibt andere Vereine, die einfach zurückziehen oder alles hinschmeißen und abmelden, daher mein allerhöchster Respekt, dass sie das so durchziehen. Es ist immer schwierig, gegen den Tabellenletzten zu spielen, aber wir fahren hin, um zu gewinnen.“

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