Nach Schlag gegen Spieler: SV Wahlstedt nimmt Stellung

Verein äußert sich

Archivfoto: Lobeca/Jörg Struwe
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Wahlstedt – Am Donnerstagabend eröffnete der SV Wahlstedt gegen den TuS Teutonia Alveslohe die Rückrunde in der Kreisliga Südwest. Es gab ein packendes und spannendes Duell, das die Heimelf spät gewann. Nick Scharnert wurde mit dem Tor zum 3:2 zum Helden. Damit setzte man die Serie fort und holte den nächsten Dreier, doch überschattet wurde dieser von einer unschönen Szene. Es gab einen Schlag ins Gesicht eines Alveslohe-Spieler. Doch von wem kam dieser? War es ein Fan? War es ein Betreuer? Wie sind die Konsequenzen? Der SV Wahlstedt nimmt Stellung:

Der SV Wahlstedt nimmt Stellung

„Als Verein distanzieren wir uns ausdrücklich von jeglicher Form von Gewalt und unsportlichem Verhalten. Ein respektvoller Umgang miteinander ist für uns eine grundlegende Voraussetzung des Fußballs – sowohl auf als auch neben dem Platz. Im Zusammenhang mit den im Nachgang geäußerten Darstellungen möchten wir einige Punkte sachlich richtigstellen. Bei der betreffenden Person handelte es sich um einen Zuschauer und weder um einen Spieler noch um einen Vereinsverantwortlichen, wie es seitens des Gästetrainers dargestellt wurde. Dies ist nach unserer Einschätzung auch auf den vorliegenden Videoaufnahmen eindeutig zu erkennen. Ebenso ist auf den Aufnahmen zu sehen, dass die erste körperliche Aktion in Form eines Schubses von einem Spieler des TuS Alveslohe ausging. Im weiteren Verlauf kam es zu einer entsprechenden Reaktion des Zuschauers. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir ein solches Verhalten keinesfalls gutheißen oder rechtfertigen. Körperliche Auseinandersetzungen haben auf einem Fußballplatz nichts zu suchen. Die betreffende Person wurde unmittelbar des Sportgeländes verwiesen. Unabhängig davon werden wir künftig verstärkt darauf achten, den unmittelbaren Spielfeld und Coaching-Bereich klar vom Zuschauerbereich zu trennen und diesen bei Bedarf zusätzlich abzusperren. Damit möchten wir dazu beitragen, vergleichbare Situationen künftig zu vermeiden. Bei aller Aufarbeitung sollte auch nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich insgesamt um ein gutes bis sehr gutes Kreisliga-Spiel handelte, das zwar körperbetont und zeitweise hektisch geführt wurde, sportlich jedoch durchaus überzeugen konnte. Umso bedauerlicher ist es, dass nun ein einzelner Vorfall die öffentliche Wahrnehmung der Partie bestimmt. Wir bedauern ausdrücklich, dass es zu dieser Situation gekommen ist. Unser Anspruch bleibt es, für Fairness, Respekt und einen sportlich angemessenen Umgang miteinander einzustehen unabhängig davon, ob auf dem Platz oder am Spielfeldrany. Der Verein steht weiterhin für einen respektvollen und fairen Fußball.“

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