Lübeck – In der Kreisliga siegte am Dienstagabend der SC Rapid im Flutlichtspiel gegen den Kronsforder SV mit 3:2 (2:1) und holte sich damit die Tabellenführung zurück.

Die Gastgeber übernahmen das Kommando, kamen über F. Pump (10.) zur Führung. Özkaya hatte einen langen Pass am Strafraum aufgenommen und den Torschützen bedient, der sich um seinen Gegenspieler drehte und flach ins lange Eck einschob. Der Ausgleich in der 23. Minute: Ein 40-Meter-Pass von Hein landete bei Woisin, der SCR-Keeper Boydenow aus 16 Metern überlupfte. Danach war die Partie offen und doch ging Rapid wieder in Front, denn der eingewechselte Rach (37.) setzte sich auf der rechten Außenbahn durch, drang diagonal in den Kronsforder Strafraum ein und vollendete mit der Pike ins kurze Eck. Mit 2:1 für die Hausherren ging es in die Kabinen.

Nach der Pause boten beide Teams weiter guten Offensivfußball. Die Gäste drückten auf den Ausgleich und Boydenow musste 20 Minuten vor Schluss zwei Mal auf der Linie retten. Doch drei Minuten später war es dann soweit. Nach einem Eckball stand Suterski frei am zweiten Pfosten und köpfte den Leder zum 2:2 ins Netz. Die Freude beim KSV währte nicht lange, denn Sznabel (75.) schaffte es aus 35 Metern mit einem Freistoß zum 3:2 für Rapid. Das Team von Kronsfordes Coach Patrick Hempel warf nun alles nach vorne, spielte Powerplay und hatte am Ende noch die große Gelegenheit zum erneuten Ausgleich. Boydenow hielt noch mal einen Knaller von Woising und anschließend traf Marquard aus zwei Metern den Pfosten. Danach war Schluss und Rapid holte sich glücklich die Tabellenführung in der Kreisliga wieder.

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Die Stimmen nach dem Spiel:

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Sebastian Wenchel (SCR): „Harter Ritt! Kronsforde hat gut dagegen gehalten und gut kombiniert. Trotz allem ist unser Erfolg nicht unverdient. Wichtiger Sieg im Flutlichtspiel!“

Patrick Hempel (KSV): „Ich denke über die komplette Spielzeit gesehen hätten sich meine Jungs mindestens einen Punkt verdient gehabt, aber es ist seit vier Wochen so. Es tut mir leid für meine Jungs, die einen riesen Aufwand betrieben haben. Wir werden alles bewegen, um den Lauf am Wochenende zu beenden.“

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