Der Gold-Regen hält für das deutsche Team auch am dritten Wettkampftag von Pyeongchang an: Laura Dahlmeier holte nach ihrem Sieg im Biathlon-Sprintwettbewerb ihre zweite Olympia-Goldmedaille in Südkorea – in der Biathlon-Verfolgung. Doch das Team Deutschland hatte noch mehr zu feiern: Skispringerin Katharina Althaus landete im Wettbewerb von der Normalschanze auf einem Silber-Platz, alle vier deutschen Springerinnen platzierten sich unter den Top 10! Den Medaillensatz des Tages komplettierte Biathlet Benedikt Doll mit Bronze im Verfolgungsrennen.

Ja, und was hat Skirennläuferin Viktoria Rebensburg erreicht? Gar nichts. Die große Favoritin im Riesenslalom muss sich gedulden, der Wettbewerb wurde regelrecht vom Winde verweht – wie schon zuvor die Abfahrt der Herren. Rebensburg, die Nummer 1 im Disziplinweltcup, wird am Donnerstag auf die Piste gehen – was folgt nach Vancouver-Gold und Sotschi-Bronze?

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Der Wind machte auch den Snowboard-Artisten im Freestyle-Wettbewerb zu schaffen – es gab Stürze und Verletzungen. Der Kanadier Mikael Kingsbury gewann Gold vor seinem Landsmann
Matt Graham und dem Japaner Daichi Hara. Dieser Wettbewerb lief ohne deutsche Beteiligung.

Jamie Anderson aus den USA wiederholte ihren Erfolg von 2014 im Slopestyle-Wettbewerb. Laurie Blouin (Kanada) holte Silber, Enni Rukajärvi (Finnland) Bronze. Silvia Mittermüller aus Unterhaching musste nach einer Knieverletzung im Trainingsdurchgang auf einen Start verzichten.

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