Lübeck – Der VfB Lübeck und vor allem Rolf Landerl hatte sich das Gastspiel in Altona im Vorwege ganz anders vorgestellt. Mit einem Dreier beim Tabellenletzten der Fußball-Regionalliga Nord wollten die Grün-Weißen am Donnerstag eigentlich Druck auf das vor ihnen positionierte Team des VfL Wolfsburg II ausüben. Doch statt mit einem Erfolgserlebnis auf 3 Zähler an die Niedersachsen ran zu rücken, scheint nach der blamablen 1:2-Pleite in Hamburg der Rückstand nun bei nur noch vier zu absolvierenden Begegnungen zu groß.

„Nur ein Sieg hätte uns wohl die Chance erhalten noch Dritter zu werden. Nun liegen wir sechs Punkte zurück, haben auch das deutlich schlechtere Torverhältnis", weiß der Fußballlehrer, wirkte etwas desillusioniert. Am Sonntag in Hildesheim (Anpfiff 15 Uhr, An der Pottkuhle) hofft der Österreicher aber natürlich auf ein anderes Gesicht seiner „Burschen". „Wenn man eigentlich die bessere Mannschaft hat, muss man das auch zeigen. In Altona war das aber nicht zu sehen. Es fehlte an der Passgenauigkeit, es wurden allgemein zu viele Fehler gemacht. Fußball verzeiht halt keine Fehler, oder ein Nachlassen nach guten ersten zwanzig Minuten.“

Anzeige
AOK

 

Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -