In Nischni Nowgorod, wo Oka und Wolga sich umarmen, stehen sich heute (16 Uhr) im ersten Viertelfinalspiel Uruguay und Frankreich gegenüber. Nach zwei Tagen Spielruhe bei der WM 2018 hat sich Spannung aufgebaut. Morgen Abend schon wird sich das Starter-Feld von 32 auf 4 reduziert haben. Doch bleiben wir erst einmal in Nischni Nowgorod: Die „Urus“ hoffen weiterhin, ihr Sturm-Ass Edinson Cavani von Paris Saint-Germain einsetzen zu können. Der 31-Jährige hat einen Bluterguss in der Wade, trainierte gestern für sich allein – und viel mit dem Ball. Laufübungen wurden von Kiebitzen nicht beobachtet.

Frankreichs Trainer Didier Deschamps lässt sich derweil nicht in die Karten schauen – und so wird bis zum Schluss gerätselt, wer für den gesperrten Blaise Matuidi ins Mittelfeld einrückt.

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Im Abendspiel (20 Uhr) werden wir Brasilien und Belgien sehen. Wie Uruguay so hat auch Brasilien in diesem WM-Turnier erst ein Gegentor eingefangen – und jetzt treffen Neymar und Kollegen auf das Team, das bei dieser WM bislang die meisten Tore erzielt hat – nämlich zwölf! Wie weit können die Belgier das Dutzend aufstocken – oder wird es am Ende ein „dreckiges Dutzend“ bleiben, für das man sich nichts kaufen kann?

Und was macht Deutschland? Ende August will Bundestrainer Joachim Löw den Kader für die Spiele in der Nations League nominieren – bis dahin sind die Wunden zu lecken, die gerissen wurden. Um Hummels, Kroos und Khedira ranken sich Gerüchte und Geschichten – das Trio soll sich zuletzt überhaupt nicht „grün“ gewesen sein. Ob man beim DFB Gras über die Sache wachsen lassen wird, oder doch mal mäht und durchharkt, wird bald sichtbar werden (müssen). Vielleicht schon heute Abend, wenn Teammanager Oliver Bierhoff zu Gast im ZDF-WM-Studio in Baden-Baden ist.

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