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Lübeck – In der weiblichen Jugend- Oberliga A Hamburg/Schleswig-Holstein wurde am Wochenende schon fast die Meisterschaft entschieden. Der VfL Bad Schwartau erzielte am Sonntag zwar ein unentschieden in der Partie gegen den Buxtehuder SV, doch für einen Wechsel an der Spitze reichte das Ergebnis nicht.

Die Schwartauerinnen hätten die Begegnung gegen die Gäste mit zwölf Toren gewinnen müssen um an den Buxtehuderinnen vorbeiziehen zu können. Der Tabellenführer behauptete somit seinen ersten Platz mit derzeit einem Minuspunkt.

In Stockelsdorf erfreute man sich nach zwei verlorenen Spielen an einem Sieg gegen den Elmshorner HT. Nach einem 13:13 zur Halbzeit, besann man sich auf seine Stärken und gewann das Spiel mit 27:26 gegen den Tabellenletzten Elmshorner HT.

Die Mädels vom TSV Ratekau machten es in ihrem Rückspiel gegen den TSV Owschlag in den letzten 10 Minuten richtig spannend. Führte man in 50 Minuten des Spiels, teilweise sogar mit fünf Toren, so wurde die Führung in den letzten 10 Minuten abgegeben und man verlor das Spiel mit 28:32.

VfL Bad Schwartau – Buxtehuder SV 28:28 (13:11)

Der VfL Bad Schwartau hat etwas überraschend dem Buxtehuder SV den ersten Punktverlust der Saison zufügen können. Das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und dem zweiten in der Jahnhalle endete am Sonntag 28:28.

Beide Teams waren wegen Verletzungen und Krankheiten und dem gleichzeitig stattfindenden Länderpokal nicht in Bestbesetzung angetreten. Den besseren Start erwischte der Gast aus Buxtehude, der schnell mit drei Toren in Front lag und das Tempo diktierte. Doch die Schwartauerinnen spielten sich mit einer gut aufgelegten Alina Krey in die Partie und führte zur Pause überraschend mit 13:11.

Nach der Halbzeit konnte die Führung sogar auf 6 Tore ausgebaut werden, weil Hannah Gahl immer wieder aus dem Rückraum traf und Lina Pooch zahlreiche Bälle entschärfte. Aber nachlassende Kräfte bei vielen mit Erkältung in die Partie gegangenen Spielerinnen und eine Flut von Zeitstrafen brachten den Buxtehuder SV zurück ins Spiel. Am Ende war es eine offene Angelegenheit, bei der Katharina Naleschinski mit vielen Rückraumtreffern den VfL im Spiel hielt und das am Ende auch keinen Sieger verdient hatte.

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Elmshorner HT – ATSV Stockelsorf 26:27 (13:13)

Das Ergebnis und der Sieg gegen das Tabellenschlußlicht war am Ende knapper als der Spielverlauf, denn ab dem 10:9 lag der ATSV stets in Führung und gab diese auch nicht mehr ab. Schon der Beginn mit 2:0 war ein Wachmacher, da beide Tore von K.Pünner per Heber erzielt wurden und ihre weiteren Treffer ebenso spektakulär fielen. Bis zum 6:9 verlief der Beginn etwas holprig, weil schon früh A. Lüdtke mit einer Handverletzung ausschied und so die Formationen verändert werden mussten. Danach drehte Stockelsdorf die Partie mit vier Toren in Folge zum 10:9 und legte bis zum 17:17 stets die Tore vor. Erneut entschied ein 4:0-Lauf die Partie, die leider beim 27:23 ein wenig zu früh abgehakt wurde. Ausgerechnet in dieser Phase testete die zuvor sehr gute A.Farschchi den Pfosten und kassiert die einzige Stockelsdorfer Zeitstrafe, brachte den Sieg dennoch verdient nach Hause.

Für den ATSV spielten: Schmöde, Bloscinski, Farschchi (6), Hildebrandt (1), Heidenreich, Judycka (4), Korn, Lüdtke (1), Denker, Wulf (4), Schwarz (2), Pünner (5), Kahns, Dietrich (4).  

TSV Ratekau – TSV Owschlag 28:32 (16:13)

Der TSV Ratekau empfing am Sonntag den TSV Owschlag, der ohne Jugendnationalspielerin Jill Sievert und Raphaela Steffek anreiste. Beide Spielerinnen machten in der Hinrunde und in der Qualifikationsrunde zur Jugendbundesliga den Handballmaedels das Leben schwer. Auf Ratekauer Seite standen Anna-Lena Grell und Hannah Treichel Trainer Heiko Grell wieder zur Verfügung, die nach langer Verletzungspause wieder in das Training eingestiegen sind. Verzichten mussten die Handballmaedels auf Sarah König, die bei den Damen des ATSV Stockelsdorf per Zweitspielrecht aushalf.

Die Ratekauerinnen brauchten sechs Minuten bis das Ausgleichstor zum 1:1 durch Stina Stobbe fiel. Jetzt kamen die Gastgeber besser in das Spiel hatten aber weiterhin Probleme Jenny Behrendt und Kira Meenke in den Griff zu bekommen. In der 14. Minute erspielten die Ratekauerinnen eine drei Tore Führung, die durch Nachlässigkeiten in der Deckung aber bis zur 17. Minute durch die Gäste wieder ausgeglichen wurden. Mit einer erneuten drei Tore Führung (16:13) für den TSV Ratekau gingen die Mannschaften in die Halbzeit.

Nach der Pause konnte eine Führung bis zur 43. Minute gehalten werden. Technische Fehler und Abstimmungsschwierigkeiten bei den Ratekauerinnen nutzten die Owschlagerinnen zu einem Ausgleich (19:19). Nach einer Time-Out Pause konnte die Gastgeber nochmals in Führung gehen, die wiederum in der 50. Minute bei einem Stand von 24:24 durch die Owschlagerinnen ausgeglichen werden konnte. Von nun gingen die Gäste in Führung, die sie bis zum Spielende nicht mehr abgaben. Der TSV Ratekau verlor die Begegnung mit 28:32.

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