Lübeck – Am Sonntag war zu früher Stunde der Grossflottbeker Tennis-, Hockey- und Golfclub 2 zu Gast an der Falkenwiese. Schon die Kaderaufstellung der Gäste verhieß nichts Gutes. Im letzten Jahr mit einer sehr jungen Truppe noch knapp dem Abstieg entgangen, soll dies den Hamburgern in diesem Jahr nicht erneut passieren und so boten diese eine ganz starke Truppe mit einigen Bundesligaspielern und Aspiranten auf.

Aufgeben wollten sich die Lübecker jedoch nicht und begannen couragiert, jedoch wenig effizient. Nur selten ging es zu Ausflügen in die gegnerische Hälfte und diese wurden oft zu hastig ausgeführt. Auf der anderen Seite konnte Justus Jacobsohn im Tor der Lübecker einige Chancen vereiteln, war jedoch beim Doppelschlag der Hamburger zum Ende der ersten Halbzeit machtlos. So ging es mit 0:2 in die Pause und damit waren die Lübecker noch gut bedient, man ärgerte sich höchstens über die Art und Weise der Tore.

In Halbzeit 2 gab es für die zahlreichen Fans ein ähnliches Bild. Flottbek machte das Spiel und die Lübecker schafften es nicht, defensiv sicher zu stehen. Ein ums andere Mal stimmte einfach die Abstimmung nicht und das hat das Verteidigen ziemlich erschwert. Einem schnellen 0:3 folgte dann der Einbruch, der in einem 0:6-Endstand resultierte.

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„Am Ende dürfen wir uns nicht beschweren. Jeder hat sein eigenes System gespielt und am Ende lassen wir auch noch unseren Keeper im Stich“, kommentierte Malte Vetter knapp.
„Vielleicht hätten wir früher umstellen müssen, aber heute hätte nichts geholfen. Wir waren nicht als Einheit auf dem Platz. Dazu hatten wir alle noch Dreck am Stock. Da hilft nur, daraus zu Lernen und im Training weiter zu arbeiten. Wenn wir schon technisch und läuferisch unterlegen sind, müssen wir wenigstens körperlich gegenhalten“, äußerte sich auch Urgestein Vladi Israelan bedient.

Nächste Woche ist voraussichtlich spielfrei, da die Konkurrenz vom HC St. Pauli sich vom aktiven Spielbetrieb abgemeldet hat.

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