Lübeck – Am Ende wurde es (zu) deutlich: Die U19 des VfB Lübeck zog gegen den Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig den Kürzeren, musste sich am Ende mit 1:6 (1:3) geschlagen geben. „Das Ergebnis fällt vielleicht einen Tick zu hoch aus“, sagte Norbert Somodi angesichts der Tatsache, dass die letzten beiden Tore in der 88. und 90. Minute fielen, räumte aber unumwunden ein, dass „die Niederlage unabhängig davon eine verdiente war. Braunschweig war in allen Bereichen besser.“

Eine Minimalchance hatten seine Jungs, als sie früh durch Murat Rasgele in Führung gingen (9.). „Leider konnten wir das 1:0 jedoch nicht lange halten“, so Somodi. Nach nicht einmal 20 Minuten Spielzeit hatten die Gäste die Partie durch Treffer von Tim Heike und Maurice Franke zu ihren Gunsten gedreht. „Wir haben es dennoch bis dahin gut gemacht. Aber die Braunschweiger sind natürlich stabiler und präsenter, das war uns vorher klar. Sie wollen immerhin direkt wiederaufsteigen“, weiß Somodi. Franke legte in der 25. Minute nach, Demis Siranidis (59.), Matthias Heiland (88.) und erneut Tim Heike (90.) sorgten für den klaren Auswärtssieg der Niedersachsen.

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„Vor allem unsere jungen Spieler müssen aus solchen Spielen lernen“, sagte Somodi. „Lernen, dass man noch mehr dagegenhalten muss, dass man anders die Zweikämpfe führen muss. Braunschweig ist derzeit aber auch nicht unser Maßstab. Jetzt kommen die Gegner, gegen die wir punkten müssen.“

Am kommenden Wochenende geht es zur FT Braunschweig, nach der Herbstpause in drei Wochen kommt dann Victoria Hamburg an die Lohmühle.

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