Anzeige
Kanzlei Proff

Lübeck – Bereits am Freitag spielt der VfL Bad Schwartau II erneut gegen eine Mannschaft aus dem hohen Norden, den Tabellendritten DHK Flensborg. Hier muss sicherlich eine überdurchschnittliche Leistung erbracht werden, um wichtige Punkte zum Klassenerhalt einzufahren. Für Lübeck 76 gilt es auswärts beim abgeschlagenen Schlusslicht in Hamburg anzutreten und die Wende im ersten „Endspiel“ zum Klassenerhalt mit einem Sieg einzuläuten. In Stockelsdorf steigt am Sonntag das Spitzenspiel der Liga, wenn der ATSV Stockelsdorf, als Tabellendritter, den zwei Punkte vor ihnen liegenden Tabellenzweite TSV Ellerbek empfängt.

VfL Bad Schwartau II – DHK Flensborg (Freitag um 20.30 Uhr, SZ Jahnstraße, Bad Schwartau)

Am Freitagabend zu später Stunde soll, trotz des Ausfalls der verletzten Spieler Fabio Molge durch einen Kreuzbandriss (HL-SPORTS berichtete darüber), Tobias Harter, Christoph Schlichtung und Tim Claaßen, über den Kampf zum Spiel gefunden werden und die äußerst wichtigen Punkte zum Klassenerhalt in der heimischen Halle festgehalten werden. Unterstützung wird es geben durch Oliver Lindner, Yannik Wilts, Kim Reiter, Thees Glabisch, Finn Kretschmer, Tjorven Homberg und Daniel Amoey.
„Wir freuen uns auf unsere Freunde aus Flensburg, die als Tabellendritter anreisen, wir werden aber keine Gastgeschenke machen, da wir die dringend benötigten Punkte festhalten wollen. Wir treffen auf einen individuell starken und kompakten Gegner, der nicht nur mit Sievers einen Top-Torschützen in seinen Reihen hat, sondern sich auch noch mit dem zweitligaerfahrenen Spieler Timo Brüne verstärken konnte“, so die Einschätzung von Trainer Mirko Baltic auf Anfrage von HL-SPORTS. „Wenn wir den Haupttorschützen Sievers und die gefährlichen Gegenstöße in den Griff bekommen, rechne ich mir eine reelle Chance aus. Das wird sicherlich nicht einfach, aber wir kämpfen um jeden Zentimeter Halle und um jeden Ball“. So bringt es der Trainer abschließend auf den Punkt.
Der VfL Bad Schwartau II hofft am Freitagabend auf eine volle Halle, damit die Mannschaft von der Stimmung zum Sieg getragen wird.

SG Niendorf/Wandsetal – Lübeck 76 (Sonntag um 15.00 Uhr, Sachsenweg, Hamburg-Niendorf)

Anzeige
AOK

Für Lübeck 76 heißt es nun nach fünf Niederlagen in Folge, die Wende beim Tabellenletzten einzuläuten, damit sie nicht selbst ab sofort in akute Abstiegsgefahr geraten.
„Wir werden am Wochenende unser erstes Spiel gegen den Abstieg haben, da wir nach den letzten Niederlagen nun auf dem letzten „Nichtabstiegsplatz“ der Liga stehen. Die Situation ist uns bewusst und wir müssen sehen, dass wir diesen Platz verteidigen, besser noch wieder ein paar Plätze nach oben kommen“, so die deutliche Aussage von Trainer Piotr Szynwelski zu HL-SPORTS. „Leider haben wir nicht die komplette Mannschaft an Bord, da mit Kristin Schröder und Laura Hirt zwei Stammspielrinnen sich für drei Wochen in den USA aufhalten. So müssen die restlichen Spielerinnen es richten. Wir haben gut gearbeitet im Training und Trainerin „Mela“ Szynwelska ist zuversichtlich für das Wochenende“.

ATSV Stockelsdorf – TSV Ellerbek (Sonntag um 17.00 Uhr, GSH Stockelsdorf, Rensefelder Weg 6)

Das Spitzenspiel des Wochenendes findet in Stockelsdorf statt und hier heißt es für den ATSV Stockelsdorf kühlen Kopf bewahren, damit die Punkte festgehalten werden können und noch eine reale Chance auf den Anschluss zur Tabellenspitze bestehen bleibt. Aus den letzten vier Spielen wurde nur ein Punkt geholt, das soll sich möglichst ändern. Der ATSV Stockelsdorf muss auf Anina Geisteier, die sich einen Bäderriss im Sprunggelenk zugezogen hat, verzichten, aber Nadja Kunze wird nach ihrer Rotsperre wieder mit dabei sein.
„Der Meister der letzten Saison hat eine starke Truppe, bei der wir besonders auf die Halb-Linke aufpassen müssen, sie führt auch die Torschützenliste der Saison an“, warnt Trainer Nico Schmidt. „Diese Spielerin soll von Stina Wickberg an die Kette gelegt werden. Auf der anderen Seite wird Isabel Landsberg der Halb-Rechten einen heißen Tanz bereiten“, deutet der Trainer in Richtung HL-SPORTS die Ausgangssituation an. „Ich sehe uns nicht in der Favoritenrolle, sondern sehe eine 30/70 Chance, aber jedes Spiel muss erst gespielt werden.

Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -