Bad Oldesloe – Die FFC-Spielerinnen (siehe Foto v.l.n.r) Carina Wolfgramm, Madeline Gieseler und Malin Hegeler gehören zu den Top-Ten Fußballerinnen im Norden. In Schleswig Holstein werden jedes Jahr die besten Trainer, Fußballerinnen und Fußballer gekürt. Die in den drei Wettbewerben zur Wahl stehenden Kandidaten und Kandidatinnen werden vorab auf der Landespressekonferenz des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) vorgestellt, die zuvor von einer zwölfköpfigen Jury, bestehend aus Mitgliedern der Sportredaktionen, des SHFV und NordwestLotto, ausgewählt wurden.

Unter den insgesamt zehn zur Wahl stehenden Anwärterinnen zur besten Fußballerin des Jahres finden sich in diesem Jahr drei Spielerinnen des FFC Oldesloe. Neben Topstürmerin Madeline Gieseler, die zum dritten Mal benannt wurde, stehen auch die Defensivkräfte Carina Wolfgramm und die erst 17-jährige Malin Hegeler zum ersten Mal zur Wahl. FFC Trainer Michael Clausen überrascht die Auswahl seiner drei Schützlinge nicht besonders: “Sie alle drei haben es sich verdient unter den Top-Ten Fußballerinnen aus Schleswig-Holstein zu stehen.“

Mit ihren Nominierungen hatten die Spielerinnen allerdings nicht gerechnet: „Ich fühle mich sehr geehrt, da ich mich selbst nicht als besonders auffällige Spielerin sehe“ erzählt Carina Wolfgramm, die über ihre Teamkollegin Sandra Runge die freudige Botschaft erhielt. „Umso größer war dann natürlich die Überraschung. Das ist eine sehr schöne Anerkennung“, sagt das 1,55 m große „Laufwunder“, die mit Spielstärke und taktischen Spielverständnis überzeugt.

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Auch die erst 17-jährige Hegeler freut sich über die Anerkennung der erbrachten Leistung während ihrer ersten Saison im Zweitliga-Kader des FFC Oldesloe. Die Wahl sieht die angehende  Abiturientin aus Oldesloe allerdings entspannt: “Da werden sicherlich andere Spielerinnen auf den ersten Rängen landen. Ich sehe das nicht so ernst, ob ich nun gewinne oder nicht.“

FFC-Torjägerin Madeline Gieseler sieht das ähnlich. Zwar würde sie sich sehr über die Auszeichnung freuen, aber große Gedanken macht sie sich nicht darüber: „denn die Konkurrenz ist doch sehr stark in diesem Jahr.“

Wer am Ende das Rennen macht, wird sich im Februar herausstellen. Bis Ende Januar kann noch in den schleswig-holsteinischen Tageszeitungen bzw. mittels Online-Formular abgestimmt werden.

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