Hamburg – Der Hamburger SV ist in der 2. Bundesliga nur noch Vierter, muss um den Aufstieg bangen, hat diesen nicht mehr selbst in der Hand. Union Berlin (53) ist punktgleich mit den Rothosen, hat aber das bessere Torverhältnis und steht auf Rang drei. Der SC Paderborn ist Zweiter und hat einen Zähler mehr als die anderen beiden. Auch hier ist die Tordifferenz für das Team von Hannes Wolf nicht mehr einzuholen. Der Chefcoach sagt: „Wir fahren am Mittwoch los und bleiben dann bis zum Spiel zusammen. Wir wollen einfach nochmal zusammen sein und sind froh, dass wir trainieren können. Wir wollen uns auf die Rolle einschwören, die wir jetzt haben. Es kann vieles passieren, aber entscheidend ist, dass wir alles geben. Personell kann es sein, dass ein paar Jungs noch zur U21 gehen.“ Dabei hätte das Ziel der Hamburger der Uwe-Seeler-Fußball-Park des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) in Malente sein können. Man entschied sich allerdings nun für Rotenburg/Wümme (Niedersachsen).

Zur aktuellen Lage sagt Wolf: „Die Situation hat sich gestern verändert, weil wir lange die Gejagten waren und jetzt auf einmal jagen müssen. Dementsprechend müssen wir auch auftreten. Zum Glück haben wir diese Woche Training. Durch den Pokal war es zuletzt etwas schwieriger, intensiv zu trainieren. Jetzt müssen wir uns die Schärfe holen und das gegen Ingolstadt dann auch zeigen. Es muss nach vorne gehen. Wir müssen Aktionen ins letzte Drittel tragen und Torchancen herausspielen. Vor allem offensiv liegen Anspruch und Wirklichkeit oft frappierend auseinander. Das ist zu wenig. Wir müssen beweisen, dass wir das nochmal hinbekommen.“

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Am kommenden Sonnabend empfängt der HSV den FC Ingolstadt um 13 Uhr im Volksparkstadion. Die Konkurrenz ist auswärts gefordert. Paderborn muss am Freitag nach Bielefeld zum Ostwestfalen-Derby und Berlin gastiert Sonntag bei Darmstadt 98.

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