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OH-Aktuell

Sereetz – Das Ostholstein-Derby in der Fußball-Verbandsliga hat der Sereetzer SV am vergangenen Sonntag für sich entschieden. Das Sercander-Team siegte mit 2:0 (1:0) bei der SG Saaru/Bosau. „Auswärtssieg in Unterzahl“, freute sich SSV-Ligasprecher Florian Germann und sagte weiter: „Die schwere Aufgabe in Sarau haben wir bestanden, auch in  Unterzahl 75 Minuten holen wir sehr souverän den Auswärtsdreier. Nach knapp 15 Minuten geht Adil mit Rot vom Platz – verdient. Aber auch in der Folgezeit sind wir trotz einem Mann weniger die spielerisch bessere Mannschaft und gehen auch zu recht durch Jahrling mit 1:0 die Pause. Mit unserem Krieger Sindi kam nochmal Schnelligkeit in die Offensive, so entstand auch nach langem Ball der Elfmeter der durch Lening zum viel umjubelten 2:0 verwandelt wurde. Geht doch. Glückwunsch an die Truppe.“

„Beide Mannschaften gingen hochmotiviert ins Spiel und lieferten sich, gerade in der sehr hektischen Anfangsphase, teilweise erbitterte Zweikämpfe, in denen oftmals über das erlaubte Maß hinausgegangen wurde. Jannik Niebergall wurde nach drei Minuten im Strafraum gelegt, allerdings blieb der Elfmeterpfiff aus. In der 12. Minute umkurvte Marvin Obenaus, nach einen Abwehrfehler, den Torwart, traf jedoch das leere Tor nicht. Ab der 16. Minute spielten wir dann in Überzahl. Meine Jungs waren griffig, gewannen viele Zweikämpfe und ließen den Gegner viel laufen. Bis etwa zur 30. Minute waren wir klar die bessere Mannschaft und haben das Spiel dominiert. Alles schien für uns zu laufen. In der 38. Minute jedoch haben wir uns vor unserem Tor in zwei Zweikämpfen abkochen lassen und dann auch noch einen verunglückten Befreiungsschlag direkt in die Füße des Gegners gespielt. Der nahm dieses Geschenk dankend an und traf zum 0:1 aus unserer Sicht. Nach diesem Tor riss bei uns leider der Faden und wir konnten nicht mehr an die bis dahin guten Leistungen anknüpfen. In der zweiten Hälfte sah man uns die numerische Überlegenheit nicht an. Wir haben einfach nicht clever genug agiert und vor allem nicht das umgesetzt, was wir uns in der Halbzeit vorgenommen hatten. Stattdessen haben wir, insbesondere in der Schlussphase, die Ordnung verloren. Nach dem berechtigten Elfmeter gegen uns und dem folgenden 0:2 war das Spiel, vor wieder mal großer Kulisse – vielen Dank an unsere Zuschauer – gelaufen. Daran konnte auch der zweite Platzverweis für die Sereetzer nichts mehr ändern. Alles in allem war das eine verdiente Niederlage für uns, in der wir in der zweiten Hälfte eine enttäuschende Leistung geboten haben“, fasste Saraus Coach Jürgen Oelbeck zusammen.

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Am kommenden Sonnabend steht das letzte Saisonspiel an. Die Sereetzer empfangen den SSV Güster. Anpfiff ist um 16 Uhr im Waldstadion. Gleichzeitig müssen die Sarauer in Breitenfelde ran.

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