
Schwerin – Es läuft durchweg positiv in der Vorbereitung beim FC Eintracht Norderstedt auf die Rückrunde in der Regionalliga. Am Sonnabend zeigten die Segeberger auch gegen SG Dynamo Schwerin aus der Oberliga eine ansprechende Leistung und gewann schließlich deutlich mit 6:2 (4:0).
Starke erste Hälfte
Die Eintracht startete gut rein ins Spiel und ging bereits früh in Führung. Nach einer gegnerischen Ecke schickte Grau Lucas Camacho (5.) auf die Reise, der zur Führung vollstreckte. Etwas mehr als zehn Minuten später erhöhte Falk Gross (18.) sehenswert per direktem Freistoß. Vor der Pause traf Ohene Köhl (41.) in den Winkel, ehe Gross (43.) unmittelbar danach seinen Doppelpack und damit den 4:0-Pausenstand markierte.
Vier-Tore-Abstand bleibt bestehen
Im zweiten Spielabschnitt wechselte die Eintracht ordentlich durch, weshalb die Leistung etwas abflachte. Demzufolge kam Schwerin durch Randy Dei (72.) und Sezer Gönülcan (84.) bis auf zwei Tore heran. Die Gäste ließen sich davon aber nicht beirren und stellten den alten Abstand wieder her: Erst traf der nach Verletzung zurückgekehrte Manuel Brendel (85.) per Kopf nach einer Behounek-Flanke, bevor der Vorlagengeber auch Melvin Zimmer (87.) einen auflegte. Das Tor sorgte für den 6:2-Endstand.
„Die erste Halbzeit war ganz exzellent“
Eintracht-Coach Jörn Großkopf zog ein positives Fazit, vor allem was die erste Hälfte angeht: „Wenn ich Revue passieren lasse, war die erste Halbzeit ganz exzellent. Wir haben eine sehr hohe Intensität an den Tag gelegt und zur Pause völlig verdient mit 4:0 geführt. Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir gut umgesetzt. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren zwei, drei Ballverluste, die völlig überflüssig und unnötig waren und zu Torchancen geführt haben. Da waren unsere Abwehr und auch Lars Huxsohl aber auf der Höhe und haben das gut verteidigt.“
„Kann schon mal passieren“
„In der zweiten Halbzeit haben wir dann stark durchgewechselt, da war ein kleiner Bruch zu erkennen. Das ist aber überhaupt kein Vorwurf, denn die Jungs haben zuvor 45 bis 60 Minuten bei eisiger Kälte auf dem Platz gestanden. Wenn man dann so viele Wechsel vornimmt, kann das schon mal passieren. Zum Ende hin haben wir uns wieder gefangen und nach zwei Gegentoren selbst noch zwei Tore gemacht. Insgesamt war es ein sehr, sehr guter Test auf einem – für diese Wetterverhältnisse – gut bespielbaren Platz“, fasste der Trainer zusammen.
Insgesamt zufrieden
Zudem erfreulich aus Norderstedter Sicht: „Erwähnen möchte ich noch die Einwechslung von Manuel Brendel in der zweiten Halbzeit. Er war zuletzt sehr verletzungsanfällig, hat bisher aber alles mitmachen können, was aus meiner Sicht sehr erfreulich ist. Ich hoffe, das bleibt so. Ansonsten sind alle Mann an Deck, bis auf Nick Gutmann. Auch er wird, so wie der Heilungsprozess aussieht, zeitnah wieder dazukommen. Insofern sind wir zufrieden mit dem bisherigen Verlauf und werden jetzt weiter an den Feinheiten arbeiten.“
Bildquellen
- Pesch: Eintracht Norderstedt/oH
- Gross: Eintracht Norderstedt/oH
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