Hannah Schneider (SV Henstedt-Ulzburg II) im Zweikampf mit Madeline Gieseler (TSV Siems)
Foto: Lobeca/Raasch

Lübeck – Der Traum von der Regionalliga ist für die Frauen des TSV Siems geplatzt – zumindest vorerst. Der Verein teilte am Montag mit, dass man einen Antrag für die Aufstiegsspiele und die kommende Saison beim Norddeutschen Fußball-Verband (NFV) stellte. Dieser wurde allerdings abgelehnt. „Schade, aber wir geben nicht auf und versuchen es nächstes Jahr noch einmal“, sagt Siems-Coach Kambiz Tafazoli bei HL-SPORTS.

Hallo ihr lieben, es passt leider aktuell zur Situation. 😕 Neben schlechten Botschaften des Corona-Virus erhielten wir…

Gepostet von TSV Lübeck-Siems – Frauenfußball am Montag, 16. März 2020

Neues Jahr, neues Glück

Der Grund für die Ablehnung ist den Statuten geschuldet. Der Nachwuchs ist das Problem, denn den kann der Oberliga-Spitzenreiter nur bedingt vorweisen. Zwar gibt es eine Spielgemeinschaft mit dem Sereetzer SV, doch der zählt nicht. „Eine SG ist nicht vorgesehen, ein Jugendförderverein schon“, erklärt Tafazoli, der nicht glücklich über diese Regelung ist. Dennoch ist der 38-Jährige zuversichtlich, dass der Traum der Regionalliga im Lübecker Fußballfrauen im kommenden Jahr geschafft wird.