Lynx in der Krise – TUS Lübeck unterliegt nach starkem Kampf

    LT will positiven Record

    TuS Lübeck mit dem Ballvortrag. Foto: TuS/oH

    Bargteheide – Mit einer stark dezimierten Mannschaft musste der TUS Lübeck bei TSV Bargteheide 2 in der Oberliga antreten und sich am Ende mit 64:80 geschlagen geben. Die Niederlage fühlte sich dabei deutlich enger an, als es das Ergebnis vermuten lässt.

    Ersatzgeschwächte Tuskers

    Mit lediglich acht Spielern angereist, darunter zwei U18-Akteure sowie ein Spieler aus der zweiten Herren, gingen die Lübecker stark ersatzgeschwächt in die Partie. Dennoch zeigte das Team über drei Viertel hinweg eine engagierte und kämpferische Leistung und hielt das Spiel offen. Erst im Schlussabschnitt machten sich die fehlenden Wechselmöglichkeiten doch bemerkbar. „Im letzten Viertel war einfach die Luft raus. Wir mussten einen gegnerischen Lauf hinnehmen, und uns sind zunehmend die Optionen ausgegangen“, erklärte der Lübecker Trainer, Chris Klein, nach der Partie.

    Bitterer Beigeschmack

    Besonders bitter: Durch die Niederlage des direkten Konkurrenten Ellerbek am Vortag hätte sich für den TUS Lübeck nochmals eine bessere Ausgangsposition im Kampf um die Tabellenspitze ergeben können. Trotz der Enttäuschung überwog am Ende auch der Respekt vor der Leistung der eigenen Mannschaft. „Hut ab vor den acht Jungs. Sie haben sich mit allem, was sie hatten, gegen die Niederlage gestemmt. Das war ein toller Fight“, so Chris Klein.,Beste Werfer für den TuS Lübeck waren: Maik Friedrichsen (21), Maximilian Plate (12) sowie Marcel Kock und Dino Lange (je 11). Am kommenden Sonnabend geht es für die Oberliga Herren zum 1.SC Norderstedt.

    Anzeige
    Anzeige
    VfB Lübeck
    Anzeige
    AOK
    Anzeige
    AOK
    Anzeige

    „Das nervt natürlich“

    Tief in der Krise stecken die Lübeck Lynx. Die Lübecker Turnerschaft hatte im Vorjahr noch überzeugt und eine Top-Platzierung in der 2. Regionalliga erreicht, in 2026 ist noch viel Sand im Getriebe. Das 69:79 gegen Bramfeld war die nächste, unnötige Niederlage. Coach Stefan Tresselt sagt zu HL:SPORTS: „Erstes Viertel spielen wir nicht toll, sind aber 17:8 einmal vorne. Zur Viertelpause dann ausgeglichen. Das Spiel geht hin und her, keiner findet so richtig den Zugriff. Im Drittel Viertel brechen wir ein, wir finden keine Antwort. Ich muss zwei Auszeiten nehmen, kann Bramfeld aber nicht stoppen. Bei uns hat keiner so richtig Normalform. Und im letzten Viertel mit einer Zone kommen wir nochmal auf sieben ran, aber finden den Kick nicht, um das Spiel zu drehen. Wir sind auf Augenhöhe, nicht wirklich schlechter als die anderen, aber können unsere Stärken nicht abrufen. Das nervt natürlich. Die Idee war schon, dass wir mindestens jetzt mit einem positiven Record rausgehen. Jetzt sind wir 10 und 10 und haben noch zwei Spiele, die beide auswärts sind. Am 8. April in Rostock und das Spiel bei Tesla ist noch nicht terminiert.“

    Welche Mannschaft zieht ins Pokalfinale ein?

    • VfB Lübeck (57%, 189 Votes)
    • SV Todesfelde (26%, 87 Votes)
    • Regulär endet das Spiel unentschieden, dann gewinnt der VfB (10%, 32 Votes)
    • Ist mir egal (5%, 16 Votes)
    • Regulär endet das Spiel unentschieden, dann gewinnt Todesfelde (2%, 8 Votes)
    • Ich weiß es nicht (0%, 1 Votes)

    Total Voters: 333

    Wird geladen ... Wird geladen ...

    Bildquellen

    • TuS Lübeck mit dem Ballvortrag: TuS/oH
    Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

    Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

    - Anzeige -

    Kommentieren Sie den Artikel

    Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
    Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein