„Wir reisen ohne weiße Fahnen an“

Kücknitz lässt sich nicht unterkriegen

Edmund Dalmeida (TuS Lübeck), Chistoph von Ohlen (TSV Kücknitz). Archiv-Foto: Lobeca/Michael Raasch

Lübeck – Die Winterpause rückt immer näher für die Vereine der Kreisliga Süd-Ost. Der letzte Spieltag im Jahr 2021 steht an. Bisauf das Nachholspiel vom TuS Lübeck gegen Fortuna St. Jürgen am 05. Dezember sind alle Spiele nach diesem Spieltag gespielt. Der TSV Kücknitz, bislang sieglos, muss gegen den Tabellenführer ran. Der Underdog will sich aber keinesfalls geschlagen geben und hofft auf den Überraschungsmoment. Kücknitz gegner Azadi ist gewarnt und erinnert sich an ein schweres Hinspiel zurück. Verlieren kommt für den Tabellenführer, trotz sechs Punkte Vorsprung zum Tabellenzweiten, nicht in Frage. Azadi blickt auf eine Ungeschlagen-Serie von bisher sechs Siegen zurück und möchte gegen Kücknitz den nächsten Sieg holen. Früher in die Winterpause verabschieden sich der FC Dornbreite II und der Türkische SV. Das Spiel der beiden wurde auf den 20. März verlegt.

Die Stimmen zum Spieltag

ATSV Stockelsdorf – Fortuna St. Jürgen (Sa., 14 Uhr)

Kambiz Tafazoli (Stockelsdorf): „Letztes Spiel in 2021 und wir spielen gegen einen direkten Konkurrenten. Manchmal sind wenig Worte mehr. Jeder sollte wissen, dass die Stunde geschlagen hat.“

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André Meese (Fortuna): „Unser vorletztes Spiel des Jahres. Wir wollen natürlich an der weitestgehend guten Defensivarbeit, vor allem dem entsprechend notwendigen Einsatz von letzter Woche anknüpfen und aus dieser heraus wieder unser Spiel aufziehen. Durch die Grippewelle sind noch einige Spieler angeschlagen und wir müssen die nächsten Tage abwarten, wer kurzfristig einsatzbereit sein wird.“

TSV Pansdorf II – Kronsforder SV (Sa., 16.30 Uhr)

Hendrik Block (Pansdorf II): „Am Wochenende geht es für uns darum den 4. Tabellenplatz zu verteidigen. Kronsforde ist punktgleich auf Platz 5, aber wir wollen den hart erkämpften Platz natürlich nicht direkt wieder verlieren. Die Jungs machen das seit Wochen richtig gut und sie haben sich das klasse erarbeitet. Der Gegner ist seit drei Spielen ungeschlagen und ich bin mir sicher, dass sie alles in dem für sie letzten Spiel im Jahr 2021 reinhauen werden. Ich erwarte einen heißen Tanz.“

Lennart Larsson (Kronsforde): „Am Samstag erwartet uns mit Pansdorf eine starke Mannschaft, die nicht ohne Grund auf Platz vier der Tabelle steht. Wir erwarten ein umkämpftes und intensives Spiel. In unserer letzten Partie vor der Winterpause wollen noch einmal unbedingt alles reinwerfen, um die drei Punkte bei uns zu behalten.“

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TuS Lübeck – MTV Ahrensbök (So., 14 Uhr)

Kevin Berens (TuS): „Nach der durchaus bitteren und vermeidbaren Niederlage gegen den Kronsforder SV, empfangen wir am Sonntag zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres den MTV aus Ahrensbök. Über die Favoriten muss man, nachdem man einen Blick auf die Tabelle geworfen hat, nicht mehr sprechen. Mit Ahrensbök erwarten wir einen heißen Titelanwärter, der sich nach zuletzt drei sieglosen Spielen (aufgrund dessen sprach man teilweise in den sozialen Medien amüsanterweise von einer mittelschweren Krise) wieder berappeln konnte und die Punkte benötigt um sich oben weiter festzusetzen. Die Jungs waren zurecht enttäuscht nach dem vergangenen Wochenende und sie wissen, dass sie es besser können. Wir werden alles daran legen, um uns nicht mit leeren Händen vor heimischer Kulisse verabschieden zu müssen.“

Holger Bohnsack (Ahrensbök): „Wir erwarten mit TuS einen starken Gegner auf heimischen Platz, aber wir sind wieder in der Spur und wollen auch dort einen Dreier landen und werden dafür alles raus hauen.“

SV Azadi – TSV Kücknitz (So., 16 Uhr)

Kordo Mohammed (Azadi): „Sonntag erwarten wir Kücknitz zum letzten Spiel des Jahres. Die Jungs sind gewarnt, Kücknitz nicht nach dem Tabellenplatz zu beurteilen, sondern sich daran zu erinnern, dass schon das Hinspiel ein ganzes Stück harte Arbeit war! Wir haben jetzt sechs Siege in Folge geholt und werden alles dafür geben, am Sonntag die Serie auf sieben auszubauen. Die Stimmung ist super, die Jungs ziehen mit und wir wollen nun auch die Herbstmeisterschaft!“

Florian Kleinschmidt (Kücknitz): „Das letzte Spiel vor der Winterpause steht an und da haben wir nochmal ein richtiges Kaliber was auf uns wartet. Es geht zum Tabellenführer von Azadi, damit könnte die Aufgabe zum Abschluss wohl nicht schwerer, vielleicht aber auch nicht leichter sein. Im Prinzip erwartet in dem Spiel aktuell keiner was von uns, aber vielleicht kommt uns genau das zu Gute und wir können den Spitzenreiter etwas ärgern. Wir fahren dort auf jeden Fall nicht mit weißen Fahnen hin, sondern wollen rausholen was möglich ist.“

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