Hamburg – Die Rollstuhlbasketballer aus Nusse sind in die Rückrunde der Regionalligasaison gestartet. In Hamburg begegnete man sowohl dem Tabellenführer als auch dem Schlusslicht aus Flensburg.

Die Nusse Rams bestritten am vergangenen Sonntag ihr erstes Spiel gegen die  2. Mannschaft des Hamburger SV, den bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer, sehr furios. Unbeeindruckt von der aktuellen Serie der Hamburger konnten die Rams früh den gegnerischen Korb attackieren und führten bereits nach wenigen Minuten mit 6:0. Doch schnell zeigten die Hanseaten, dass sie nicht grundlos an der Spitze der Tabelle stehen. Mit einer geschlossenen Verteidigung und konzentrierten Abschlüssen gelang es bald, das Spiel zu Gunsten des HSV II zu drehen. Auf der anderen Seite gelang den Korbjägern aus Nusse so gut wie nichts mehr in der Offensive. Nadine Bollgehn, Trainerin der Rams, versuchte in der ersten Hälfte viele taktische Manöver, um die Begegnung offen zu halten, jedoch konnten sich die Hamburger mit jeder Spielminute weiter absetzen. Zur Halbzeitpause erspielten sie sich eine klare 40:17 Führung.

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Im zweiten Durchgang begannen die Nusser erneut stark und konnten in kurzer Folge einige Körbe erzielen, aber die letzte Konsequenz fehlte. Bei der 27:65-Niederlage war der junge Center Lasse Eickemeyer mit 11 Punkten noch der erfolgreichste Werfer. Des weiteren spielten Mariann Hohmuth(5), Arjen Teetzmann(4), Hilke Theophile(4), Fabienne und Corin Depping(2/1), Bernd Eickemeyer, Magnus Gläser und Nadine Bollgehn.

In der zweiten Begegnung des Tages trafen die Nusse Rams auf den Tabellenletzten SV Adelby aus Flensburg. Das Spiel des Letzten gegen den Vorletzten galt als Indikator, ob die Nusser in dieser Saison die Klasse halten können. Angespornt von Trainerin Bollgehn („Das ist das erste Endspiel dieser Saison und wir müssen es gewinnen!“) spielten die Rams mit einer geschlossenen Teamleistung eine komfortable 40:19-Führung bis zur Pause heraus. Glänzend in dieser Phase des Spiels vor allem die beiden ehemaligen Bundesligaspieler Marian Hohmuth und Arjen Teetzmann. Zusammen sorgten sie in der ersten Hälfte für fast 30 Punkte.

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Mit dieser bequemen Führung im Rücken wechselten die Korbjäger aus Nusse in der zweiten Halbzeit einige Reservisten ein, um die Belastung für die kommenden Wochen so gering wie möglich zu halten. Obwohl die Flensburger noch einmal alles daran setzten, den Rückstand zu verkürzen, fuhren die Rams einen 64:39-Sieg ein. Für Nusse trafen Arjen Teetzmann(20), Mariann Hohmuth und Lasse Eickemeyer(jeweils 19). Des weiteren mit jeweils zwei Treffern Corin Depping, Hilke Theophile und Nadine Bollgehn.

Am kommenden Wochenende – in heimischer Halle – treffen die Rams am Sonntag im ersten Spiel, um 11 Uhr, erneut auf die 2. Mannschaft des HSV und im Anschluss, um 15 Uhr, auf die Emsland Rolli Baskets.
Aber auch am Samstag kann man in Nusse Rollstuhlbasketball sehen. Die Jugendmannschaft der Rams misst sich im SH-Cup mit anderen norddeutschen Mannschaften.

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