Der (fast) komplette Kader der Bargteheide Bees. Foto: Ralf Siggelkow

Bargteheide – Große Freude nach einem starken Auftritt: Die TSV Bargteheide Bees haben bei ihrem Auswärtsspiel in der 1. Regionalliga Nord beim Spitzenteam Aschersleben Tigers ein Ausrufezeichen gesetzt und 83:78 (31:36) gewonnen. Für die Bienen war es der vierte Erfolg in den letzten fünf Spielen.

Spielverlauf

Bei der wohl längsten Auswärtsfahrt der Saison ging es für die Bees nach Sachsen-Anhalt. Die Rollenverteilung vor der Partie war klar: auf der einen Seite der Aufsteiger aus Bargteheide; auf der anderen der Vizemeister der Vorsaison, der in die ProB aufsteigen will und im Sommer entsprechend verpflichtete.

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Doch schon in den ersten Minuten zeigten die Bees ihre Qualität und zogen schnell weg (2:8, 3. Minute). Die Tigers brauchten etwas, bis sie in die Partie kamen, konnten aber zum Ende des ersten Viertels verkürzen (14:17, 10.). Und sie setzten diesen Lauf fort, drehten die Partie (22:21, 16.) und bauten den Vorsprung aus. Nach einem Dunk von Ascherslebens US-Center Dajuan Moorer zum Ende der ersten Hälfte lag das Momentum klar bei den Gastgebern.

Nach der Pause waren es wieder die Bees, die einen 10:0-Run hinlegten – vor allem dank acht Punkten von US-Guard Jeremy Ingram (36:41, 23.). Den konterte Aschersleben jedoch mit einem eigenen 12:0-Lauf (48:41, 26.), sodass sich die Tigers wieder etwas absetzen konnten.

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Zu Beginn des Schlussviertels lag Aschersleben dann erstmals zweistellig vorne (66:54, 33.). Die Bees ließen sich jedoch nicht abschütteln und erhöhten angeführt von Abdulai Abaker immer mehr die Intensität in der Verteidigung. Auch offensiv lief es: Ein 16:3-Lauf brachte die Gäste in Führung (69:70, 36.). Aschersleben schlug zwar mit einem Dreier zurück, doch auch Marcel Hoppe war noch einmal treffsicher aus der Distanz – danach gaben die Bees die Führung nicht mehr her und brachten den Sieg an der Freiwurflinie nach Hause.

Stimme

Şükran Gencay (Trainerin TSV Bargteheide Bees): „Es war ein Spiel der Läufe. Wir sind gut ins Spiel gestartet, dann hat Aschersleben gute Mittel gegen uns gefunden, sodass es immer hin und her ging. Zur Halbzeit hatte Aschersleben etwas Momentum, aber wir sind konzentriert geblieben. Denn obwohl wir bis dato sehr schlecht getroffen hatten, lagen wir nur knapp hinten. In der zweiten Hälfte haben wir besser zu unserem Spiel gefunden – aggressiver verteidigt, schneller gespielt. Von der Dreierlinie hatten wir keinen guten Tag, Aschersleben hat uns die Würfe aber auch sehr schwer gemacht. Insbesondere Marcel wurde stark verteidigt, aber das hat Räume geschaffen für andere, die diese auch genutzt haben. Unsere Defense insbesondere in der Schlussphase hat aus meiner Sicht am Ende den Unterschied gemacht. Es war erneut ein starker Teamsieg.“

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