Kommentar: Einen Leckerbissen sahen die, wieder einmal, über 3.000 Zuschauer auf der Lohmühle am vergangenen Sonnabend in der Partie zwischen dem VfB Lübeck und Weiche Flensburg wahrlich nicht. Nach einem guten Start neutralisierten sich beide Mannschaften und es plätscherte so vor sich dahin… Langeweile machte sich zunächst breit und es wurde und wurde einfach nicht spannend. Gut, solche Spiele muss es natürlich geben und für ein Offensiv-Feuerwerk sind die Flensburger eh nicht bekannt. Um also nicht ins offene Messer zu laufen, machte der VfB das schon ganz richtig. Weiche ist dafür bekannt, dass sie nach einer Führung klare Linie fahren und meist die Ergebnisse mit einem Sieg nach Hause bringen. Darum war es so wichtig, dass Halke die Kugel bei einer großen Möglichkeit der Gäste von der Linie kratzte. Das war dann wieder der Punkt, wo alle auf den Rängen wach waren. Danach das 1:0 und das 2:0 für Lübeck. Ein nicht unverdienter Sieg, denn ihre Taktik war einfach einen Tick besser. Davor hatte man eher das Gefühl, dass es ein ödes 0:0 werden müsste. Umso besser, dass die Grün-Weißen weiter an sich glaubten und die wichtigen drei Punkte zuhause behielten. Es war ein ganz wichtiger Schritt, der vielleicht jetzt noch gar nicht so klar wird, weil Wolfsburg ebenfalls gewann. Doch der Abstand zu Flensburg ist größer geworden und das deutet daraufhin, dass es auf einen Zweikampf hinausläuft. Am Ende darf man gerne sagen: Egal wie, Hauptsache drei Punkte. Weiter auf dem Teppich bleiben und nicht nachlassen VfB!

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