Aus und vorbei: Deutschland fliegt gegen Paraguay

Peinlicher Auftritt der DFB-Elf

Jonathan Tah im Fokus. Foto: Lobeca/Wolf Gebhardt

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Es ist der Elefant im Raum und die Nachricht, die aus deutscher Sicht alles überstrahlt: Die deutsche Nationalmannschaft ist im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft ausgeschieden. Gegen Paraguay unterlag das Team von Julian Nagelsmann nach einem dramatischen Elfmeterschießen und verpasst damit den Einzug ins Achtelfinale.

Riesen-Enttäuschung

Besonders bitter: Chancen auf den Sieg waren ausreichend vorhanden. Deutschland erspielte sich im Verlauf der Partie mehrere gute Möglichkeiten, brachte den Ball jedoch nicht entscheidend im Tor unter. Am Ende musste die Entscheidung vom Punkt fallen – mit dem besseren Ende für Paraguay. Damit endet die deutsche WM-Reise deutlich früher als erhofft und die Diskussionen über Chancenverwertung, Spielverlauf und mögliche Versäumnisse dürften in den kommenden Tagen nicht abreißen.

Brasilien vermeidet die Überraschung

Bereits vor dem deutschen Spiel hatte Brasilien gegen Japan um das Viertelfinalticket gekämpft. Dabei sah es lange nach einer Überraschung aus. Japan ging mit einer Führung in die Halbzeit und stellte die Brasilianer vor große Probleme. Die Seleção tat sich schwer, Lösungen gegen die disziplinierte Defensive der Asiaten zu finden. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Brasilien jedoch den Druck und wurde dafür belohnt. Casemiro erzielte zunächst den Ausgleich zum 1:1, ehe Gabriel Martinelli in der letzten Minute den viel umjubelten Siegtreffer zum 2:1 markierte. Damit entging Brasilien nur knapp einer der größten Überraschungen des Turniers.

Marokko sorgt für das nächste Ausrufezeichen

Nicht nur Deutschland musste im Elfmeterschießen die Segel streichen. Auch die Niederlande verabschiedeten sich auf dramatische Weise aus dem Turnier. Lange Zeit sah alles nach einem Erfolg für Oranje aus. Die Niederländer hatten bereits ein Bein im Viertelfinale, ehe Marokko in der Nachspielzeit noch einmal zurückschlug. In der 91. Minute erzielte Diop den Treffer zum 1:1 und rettete seine Mannschaft in die Verlängerung. Dort fiel keine weitere Entscheidung, sodass auch dieses im Elfmeterschießen entschieden werden musste.

Saibari wird zum Helden

Vom Punkt avancierte schließlich Bayern-Neuzugang Ismael Saibari zum gefeierten Mann des Abends. Er verwandelte den entscheidenden Elfmeter und führte Marokko damit ins Achtelfinale. Für die Nordafrikaner setzt sich damit ein beeindruckender Turnierverlauf fort. Nach einer starken Gruppenphase gelingt nun der nächste große Coup. Die Niederlande dagegen gehören zu den prominenten Opfern der ersten K.o.-Runde.

Die WM in Lübeck bei HL-SPORTS & RADIO LÜBECK

HL-SPORTS und RADIO LÜBECK bringen die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in die Region. Was passiert in den USA, Kanada und Mexiko in der Nacht – und was bewegt die Menschen bei uns im Hansebelt? Genau das wollen die beiden regionalen Medien ihren Lesern, Usern und Hörern täglich näherbringen.  

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Ergänzt wird die Berichterstattung durch regelmäßige Übersee-Schaltungen zu Christian Albrecht Barschel ins schwarz-rot-goldene Fanlager. Der Sportjournalist berichtet exklusiv in der Vorrunde für RADIO LÜBECK und HL-SPORTS live von den Eindrücken vor Ort.

Evening-Session: „WM-Countdown“

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