Bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird heute Abend der erste Finalist gesucht. Frankreich trifft auf Spanien – zwei Nachbarländer und Schwergewichte des europäischen Fußballs, die sich bei einer Weltmeisterschaft bislang überraschenderweise erst einmal gegenüberstanden. 2006 setzte sich Frankreich mit 3:1 durch. Zinedine Zidane traf damals selbst und führte seine Mannschaft anschließend bis ins Endspiel.
Die Gesamtbilanz spricht allerdings für die Spanier. Von 38 Duellen gewann Spanien 18, Frankreich setzte sich 13-mal durch. Sieben Begegnungen endeten unentschieden. Auch die jüngsten wichtigen Spiele gingen an die Mannschaft von Luis de la Fuente. Im EM-Halbfinale 2024 setzte sich Spanien durch, ein Jahr später folgte ein spektakulärer 5:4-Erfolg in der Nations League. Frankreich hat also durchaus noch eine Rechnung offen.
Mbappé führt, Olise lenkt
Im Mittelpunkt steht natürlich Kylian Mbappé. Frankreichs Kapitän führt die Torschützenliste dieser Weltmeisterschaft an und kann Spiele mit wenigen Aktionen entscheiden. Doch die Equipe Tricolore ist längst nicht nur vom Superstar abhängig. Besonders Michael Olise hat sich zu einem der wichtigsten Spieler im französischen System entwickelt.
Die ehemaligen Weltstars Thierry Henry und Zlatan Ibrahimović verglichen seine Rolle sogar mit der eines Quarterbacks im American Football. Olise bestimmt den Rhythmus, verteilt die Bälle und setzt die schnellen französischen Offensivspieler in Szene. Eine Kombination, die bislang kaum eine Mannschaft bei dieser WM verteidigen konnte.
Yamal gibt sich selbstbewusst
Auf der anderen Seite steht mit Lamine Yamal einer der auffälligsten Spieler Spaniens. Der 19-Jährige geht selbstbewusst in das Halbfinale. Angst vor Frankreich gebe es nicht. Vielmehr müssten sich die Franzosen Gedanken darüber machen, wie sie Spanien stoppen wollen.
Frankreichs Verteidiger Ibrahima Konaté reagierte gelassen auf die Aussagen des spanischen Jungstars. Der Respekt vor Yamal und der gesamten spanischen Mannschaft sei groß. Verstecken werde sich Frankreich vor einem einzelnen Spieler allerdings nicht. Damit ist auch verbal alles angerichtet für eines der größten Duelle dieser Weltmeisterschaft.
Deschamps jagt das dritte Finale in Folge
Für Didier Deschamps könnte das Halbfinale gleichzeitig einer seiner letzten großen Abende als französischer Nationaltrainer werden. Seit 2012 steht der Weltmeister von 1998 an der Seitenlinie der Equipe Tricolore. 2018 führte er Frankreich zum WM-Titel, vier Jahre später erneut ins Finale.
Nun kann Frankreich zum dritten Mal in Folge das Endspiel einer Weltmeisterschaft erreichen. Spanien wartet dagegen seit dem Titelgewinn 2010 auf die Rückkehr ins WM-Finale. Um 21 Uhr entscheidet sich, welche Fußballnation ihre große Geschichte fortschreibt – und als erstes Team das Ticket für das Endspiel löst.
Die WM in Lübeck bei HL-SPORTS & RADIO LÜBECK
Morning-Show: „WM-Wecker“
An den Werktagen liefern Bjarne Setje-Eilers und Tilo Deneke um kurz nach 8 Uhr kompakt die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Nacht aus Nordamerika – verständlich, schnell und mit regionalem Blick. Zu hören bei RADIO LÜBECK, nachzulesen bei HL-SPORTS.
„Die WM in Lübeck am Mittag“
Gegen 12.45 Uhr melden sich Denise Boll, Ben Sönnichsen und Timo Kempinski aus dem WM-Studio von RADIO LÜBECK in den media docks mit der Story des Tages. Im Mittelpunkt stehen regionale Themen rund um Fußball, Weltmeisterschaft und die Menschen im Hansebelt.
Ergänzt wird die Berichterstattung durch regelmäßige Übersee-Schaltungen zu Christian Albrecht Barschel ins schwarz-rot-goldene Fanlager. Der Sportjournalist berichtet exklusiv in der Vorrunde für RADIO LÜBECK und HL-SPORTS live von den Eindrücken vor Ort.
Evening-Session: „WM-Countdown“
Um und bei 18.15 Uhr blicken erneut Bjarne Setje-Eilers und Tilo Deneke gemeinsam mit Stimmen aus Lübeck und der Region auf die Spiele der kommenden Nacht und die Themen des Tages. Zu hören bei RADIO LÜBECK, nachzulesen bei HL-SPORTS.
Hier geht es direkt zum Stream von RADIO LÜBECK







