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Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Er kam vom FC Arsenal und sollte die Offensive des FC St. Pauli stärken – doch er wurde zum ersten Pechvogel der Saison 2015/16: Ryo Miyaichi erlitt im Saisoneröffnungsspiel gegen Rayo Vallecano einen Kreuzbandriss – fortan war in 2015 an Fußball spielen nicht mehr zu denken.

In 2016 jedoch wird das anders: Der 23-jährige Japaner ist voller Tatendrang: „Ich werde auf jeden Fall mit der Mannschaft ins Trainingslager fliegen und hoffe, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon wieder mit dem Team trainieren darf. Ich habe ein straffes Programm vor mir und werde jeden Tag hart arbeiten. Die Trainer haben mir einen Plan erstellt, Zeit zum Ausruhen habe ich nicht“, erklärt der Japaner auf der Homepage der Kiezkicker.

„Es war eine sehr harte Zeit. Als Fußballer möchte man immer mit dem Ball am Fuß auf dem Rasen stehen. Drinnen im Kraftraum mein Programm abzuspulen, während ich den anderen dabei zuschauen konnte, wie sie sich draußen verausgabten, war manchmal schwer“, berichtet Miyaichi weiter: „Sören (Gonther) und Enis (Alushi) haben das Gleiche wie ich durchgemacht. Ihre Ratschläge haben mir eine Menge gebracht und sehr dabei geholfen, diese Zeit zu überstehen."

Er habe in den vergangenen Monaten viel im Fitnessbereich gearbeitet und fühle sich deutlich stärker, als vor der Verletzung – und so drücken ihm alle die Daumen, dass aus dem Pechvogel zu Saisonbeginn im Endspurt der Saison noch ein erfolgreicher Joker wird.