Oldenburg – Der SV Eichede war beim Oldenburger SV zu Gast und verlor das erste Punktspiel im neuen Jahr. Bork in der ersten und Torjäger Kaps in der zweiten Halbzeit besiegelten das Schicksal der Zapel-Truppe, die aber immer noch drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Eutin hat. Allerdings hat Eichede bereits drei bis vier Spiele mehr ausgetragen als die Verfolger Eutin und TSB Flensburg.

Eutin 08 startete ebenfalls mit einem Auswärtsspiel bei Kilia Kiel in die restliche Saison. Bis zur 77. Minute stand es 0:0. Dann traf Jakubowski zur Kieler Führung. Als sich die meisten Zuschauer schon mit einem Heimsieg abgefunden hatten, schlug die Brunner-Elf dann doch noch zu. Meyer und Stahl drehten das Spiel und sorgten für einen gelungenen Start in die verbleibenden Partien der Saison.

Oldenburger SV – SV Eichede 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Bork (22.), 2:0 Kaps (69.)

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Oliver Zapel (SVE): „Leider hat uns ein kapitaler individueller Fehler mitten in unsere Drangphase vom Weg abgebracht. Zwar hatten wir ausreichend Möglichkeiten zur Wende, doch das OSV-Tor war vernagelt. Insgesamt hatten wir zu viele Spieler, die sich zu sehr unter Druck gesetzt haben. Leider wird es jetzt sehr schwer, den Anschluss zu halten.“

FC Kilia Kiel – Eutin 08 1:2 (0:0)
Tore: 1:0 Jakubowski (77.), 1:1 Meyer (90.), 1:2 Stahl (90.)

Mecki Brunner (E08): „Wir sind am Ende natürlich sehr froh und glücklich darüber, dieses Spiel noch gewonnen zu haben. Vom Spielverlauf her war es am Ende ein verdientes Ergebnis. Von der Torfolge her und unseren beiden Treffern in den letzten Minuten, war es sicherlich glücklich, aber es zeigt auch unsere Moral. Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme damit, unser Spiel zu entwickeln, da stand Kiel auch wirklich kompakt. Dann kamen natürlich noch die Bedingungen dazu. Auf diesem schweren, tiefen Boden konnten wir uns nur drei Halbchancen erarbeiten, aber wenigstens haben wir im Gegenzug auch keine Chancen für den Gegner zugelassen. In der zweiten Hälfte hatten wir vor dem 1:0 von Kilia schon drei Aluminiumtreffer, da fehlte uns einfach das Glück und dann kam natürlich der Nackenschlag. Dann mussten wir alles auf eine Karte setzen, Kilia hat uns einen harten Kampf geliefert, aber meine Mannschaft hat noch an sich geglaubt und mit den Toren von Meyer und Stahl haben wir noch das unfassbare 2:1 geschafft. Die Jungs haben immer an sich geglaubt, eine starke Moral bewiesen und aus meiner Sicht das bestmögliche nach dreimonatiger Wettkampfpause gezeigt. Das wird uns sicherlich Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben.“

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