Eichede – Bei bestem Fußballwetter trafen heute der SV Eichede und der ETSV Weiche Flensburg im Halbfinale des SHFV-Pokals aufeinander.

Das Spiel begann verhalten von beiden Seiten. Nach 13 Minuten kam mit einer Serie von zwei Eckbällen für den SV Eichede so etwas wie Gefahr auf, aber beide brachten nichts ein. Lechler zog in der 18. Minute auf der rechten Seite davon, brachte den Ball aber nicht konzentriert in die Mitte. In der Folge entwickelte sich ein taktisch geprägtes Spiel ohne große Höhepunkte. In der 30. Minute fiel dann überraschend das 0:1 durch Fiete Sykora per Distanzschuss. Danach tat sich bis zur Halbzeit nichts Nennenswertes mehr. Eichede erzeugte Gefahr lediglich aus Standardsituationen.

Die Zapel-Elf kam mit mehr Schwung aus der Kabine und setzte Weiche unter Druck. In der 58. Minute die Riesenchance zum Ausgleich, aber Hamed Moklis brachte freistehend den Kopfball nach Flanke nicht an Keeper Florian Kirschke vorbei. Nach einer knappen Stunde wurde das Spiel zusehends ruppiger, der Einsatz wurde härter. In der 71. Minute folgte dann eine gute Chance für Arnold Lechler, aber sein Schuss wurde eine sichere Beute für Kirschke. Danach entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, das nur noch von der Spannung lebte. Eichede warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, ohne aber zwingende Chancen heraus zu spielen. Somit blieb es am Ende beim 1:0-Erfolg von Weiche Flensburg und dem Einzug ins Finale.

SV Eichede – ETSV Weiche Flensburg 0:1 (0:1)
Tor: 0:1 Sykora (30.)

Das sagten die Trainer anschließend:

Daniel Jurgeleit (ETSV): „Wir freuen uns, wieder im Finale zu stehen. Es war ein typisches Pokalspiel, in dem wir nicht zu unserer Sicherheit im Spiel gefunden haben. Eichede hat uns permanent beschäftigt, letztendlich können wir nur mit dem Ergebnis und dem Finaleinzug zufrieden sein.“

Oliver Zapel (SVE): „Glückwunsch und viel Erfolg im Finale für Weiche. Wir haben über die gesamte Spieldauer keinen Klassenunterschied aufkommen lassen. Mit dem Kopfball von Moklis, in einer guten Phase für uns, haben wir sozusagen den Matchball vergeben. Wer weiß, wie das Spiel nach dem Ausgleich gelaufen wäre. Momentan sind wir sehr traurig und enttäuscht, dass wir die große Chance auf den Finaleinzug nicht genutzt haben.“